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Was ist ein Pip? Begriffsabgrenzung im Forex-Handel

Was ist ein Pip? Begriffsabgrenzung im Forex-Handel

Der Forex-Markt ist relativ komplex, da zahlreiche Faktoren Einfluss auf die Kurse der Währungspaare nehmen können. Zudem müssen sich Anleger gut mit den Fachbegriffen auskennen, damit einem erfolgreichen Trade nichts mehr im Weg steht. Wer sich mit dem Forex-Markt etwas ausführlicher beschäftigt, wird auch schnell auf den Begriff Pip stoßen. Im folgenden Ratgeber beantworten wir die Frage: Was ist ein Pip? Zudem erklären wir, wie bedeutend ein Pip im Forex-Handel sein kann. Für ein besseres Verständnis werden auch andere wichtige Begriffe erläutert, die für den Handel von Devisenpaaren essenziell sind.

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Was ist ein Pip? – Definition

Die Bezeichnung Pip ist eine Abkürzung für den Begriff „Percentage In Point“. Dabei handelt es sich um eine Einheit, die die Preisänderung eines Devisenpaares beschreibt. Bei den meisten Währungspaaren entspricht ein Pip der Änderung um einen Punkt in der vierten Dezimalstelle eines Wechselkurses. Eine Ausnahme gilt für Währungspaare mit dem japanischen Yen. Hier wird mit einem Pip eine Änderung in der zweiten Dezimalstelle des Wechselkurses bezeichnet. Am Forex-Markt wird mit einem Pip somit die Änderung des Wechselkurses von einem Währungspaar gemessen. Wenn der Kurs eines Währungspaares beispielsweise von 1,2000 auf 1,2001 steigt, spricht man von einer Änderung um ein Pip. Es gibt einige Broker, die statt vier Nachkommastellen sogar fünf Dezimalstellen anzeigen. Auch in diesem Fall stellt ein Pip eine Änderung in der vierten Nachkommastelle dar. Die letzte Nachkommastelle wird hierbei als Pipette bezeichnet. Ein Pip entspricht also 10 Pipettes.

In der Praxis wird ein Pip dafür genutzt, um den Spread und damit die anfallenden Handelskosten darzustellen. Doch auch realisierte Gewinne werden im Forex-Handel in Pips ausgedrückt.

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Unterscheidung zwischen Basis- und Kurswährung

Bevor im weiteren Verlauf genauer auf die Forex Pip Erklärung eingegangen wird, muss zuerst eine Abgrenzung zwischen einer Basis- und einer Kurswährung stattfinden. Der Wechselkurs EUR/USD beschreibt die relative Wertentwicklung der Basiswährung (in diesem Fall EUR) im Verhältnis zur Kurswährung (USD). Wer mit diesem Währungspaar handelt, kauft also die Basiswährung und verkauft die Kurswährung. Der Währungskurs gibt an, wie viele Einheiten der Kurswährung notwendig sind, um die Basiswährung kaufen zu können.

Spread – Definition

Als Spread bezeichnet man die Differenz zwischen dem Kaufs- und Verkaufskurs. Je höher der Spread liegt, desto ungünstiger ist dies für den Händler, da die Position bei einem hohen Spread unmittelbar nach dem Kauf bereits deutlich im Minus liegt. Die Spreads werden von jedem Broker individuell festgelegt. Generell ist es so, dass die Spreads umso niedriger sind, je mehr Teilnehmer in einem Markt vorhanden sein. Der Broker hat somit niedrigere Kosten für die Vermittlung von Positionen an die Trader, sodass er auf hohe Spreads verzichten kann. Bei der Broker-Auswahl sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Spreads verhältnismäßig sind. Ansonsten ist ein erfolgreicher Forex-Handel nicht möglich. Genau wie die Wechselkursänderungen werden auch die Spreads in Pips angezeigt. Für einen Trader ist deshalb ein niedriger Pip vorteilhaft.

Lot – Definition

Neben den Begriffen Pip und Spread spielt auch das sog. Lot eine große Rolle. Mit einem Lot wird eine bestimmte Positionsgröße bezeichnet. Konkret handelt es sich bei einem Lot um 100.000 Einheiten der Basiswährung eines Devisenpaares. Es gibt auch Mini-Lots, welche 10.000 Einheiten einer Basiswährung beschreiben, sowie Micro-Lots, die lediglich 1.000 Einheiten umfassen. Ein Lot entspricht somit 10 Mini-Lots bzw. 100 Micro-Lots.

Was ist ein Pip?

Berechnung eines Pips im Forex-Handel

Nun wurden alle wichtigen Begriffe erläutert, die man verstehen muss, um auch die Berechnung von einem Pip nachvollziehen zu können.

Wie in der Pip Definition bereits erwähnt, stellt ein Pip eine Preisänderung in der vierten Dezimalstelle eines Währungspaares um einen Punkt dar. Je größer die Position eines Händlers ist, desto stärker ist die Auswirkung von einem Pip auf diese Position. Damit ein Trader das Risiko einschätzen kann, das er mit der Wahl einer bestimmten Positionsgröße eingeht, müssen einige Berechnungen erfolgen.

Beispiel

Im Folgenden wird die Annahme getroffen, dass der Euro gegen den USD gehandelt wird. Der hypothetische Wechselkurs steht bei 1,1300 USD. Händler müssen somit diesen Betrag für einen Euro zahlen. Die Positionsgröße beträgt hierbei 100.000 Einheiten, also genau ein Lot. Ein Händler kauft in diesem Beispiel 100.000 Euro und bezahlt dafür 113.000 Euro.

Nun wird der Wert berechnet, den ein Pip hat. Da der hypothetische Wechselkurs bei 1,1300 USD liegt, kann der Kurs auch mit dem Bruch 1,13 USD/1 EUR beschrieben werden. Man erhält den Wert eines Pips, indem man die Größe eines Pips durch den Wechselkurs teilt. Was ist der Pip in diesem Beispiel? Hierfür ist folgende Rechnung notwendig:

Pip / Kurs = Wert eines Pips

0,0001 USD / (1,13 USD / 1 EUR) = 0,00009 EUR

Im Ergebnis hat ein Pip somit den Gegenwert von 0,00009 EUR. Um den Gewinn bzw. Verlust pro Pip zu berechnen, wird der Wert eines Pips mit der Größe der Position multipliziert.

0,00009 EUR x 100.000 = 9,00 EUR

Wenn ein Trader also eine Position eröffnet, ändert sich der Wert dieser Position bei einer Marktbewegung um 9,00 EUR. Je nachdem, wie sich der Wert entwickelt, kann dieser Betrag einen Gewinn oder einen Verlust darstellen.

Wer zu einem späteren Zeitpunkt einen erneuten Trade auf das EUR/USD Währungspaar platziert, wird aufgrund der Kursbewegungen mit einem anderen Pip rechnen müssen. Angenommen, der Preis liegt inzwischen bei 1,20 USD. Was ist der Pip in diesem Fall?

0,0001 USD / (1,20 USD / 1 EUR) x 100.000 = 8,33 EUR

Aus diesem Beispiel lässt sich ableiten, dass der Wert eines Pips vom aktuellen Wechselkurs abhängig ist.

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Vergleichskriterien bei Brokern

Mit dem eben genannten Beispiel wird deutlich, dass es sich bei Pips um Kosten handelt, die für einen Trader anfallen, wenn er eine Position eröffnet. Daher ist es wichtig, dass die Spreads von unterschiedlichen Brokern miteinander verglichen werden, um einen Vorteil am Markt zu haben. Bei einem Broker-Vergleich fällt auf, dass zahlreiche Anbieter auf ihrer Website mit niedrigen Spreads werben. Häufig ist die Rede von Spreads ab 0,5 oder ab 1,0 Pips. Allerdings muss beachtet werden, dass diese sehr niedrigen Spreads lediglich in bestimmten Fällen und längst nicht für alle angebotenen Produkte gelten. Zudem hängt die Höhe der Spreads wesentlich davon ab, ob der Händler zur Haupthandelszeit aktiv ist oder nicht. Häufig sind die Spreads in den Nebenhandelszeiten deutlich höher, da zu diesem Zeitpunkt nicht so viele Teilnehmer auf dem Markt sind, wodurch es dem Broker schwerfällt, Positionen zu vermitteln. Es ist daher empfehlenswert, den durchschnittlichen Spread von Währungspaaren im Auge zu behalten. Hierfür bietet sich auch ein Demokonto an.

Nicht zuletzt müssen Händler darauf achten, dass auch das von ihnen bevorzugte Devisenpaar günstig angeboten wird. So kann es sein, dass der Handel von Hauptwährungspaaren wie EUR/USD besonders günstig ist, während exotische Währungspaare exorbitant hohe Spread-Kosten aufweisen. Wer mit CFDs auf Forex handelt sowie die Position über Nacht hält, muss zudem mit Übernachtkosten rechnen. Neben diesen Gebühren können bei manchen Brokern auch Kosten für die Einzahlung anfallen, welche aber von der gewählten Zahlungsmethode abhängig sind. Trader sollten bei der Auswahl aber natürlich auch auf das Handelsangebot, die Handelsplattform sowie den Service achten.

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Pips und Spreads mit einem Demokonto testen

Mittlerweile bieten sehr viele Online-Broker interessierten Neukunden die Möglichkeit, das Handelsangebot mit einem kostenlosen Demokonto zu testen. Für den Handel steht ein virtuelles Guthaben zur Verfügung, das je nach Broker unterschiedlich hoch ist. Zudem hängt es vom Anbieter ab, wie lange das Demokonto genutzt werden kann. Das Demokonto bietet vor allem für Anfänger eine hervorragende Möglichkeit, um erste Trades ohne Risiko zu platzieren. Sie können mit verschiedenen Hebeln arbeiten, um zu sehen, welche Strategie am besten ist. Aber auch Profis können von einem Demokonto profitieren, wenn sie zuvor mit einer komplett anderen Plattform gehandelt haben.

Wie schon erwähnt, bietet sich das Demokonto auch dafür an, um die durchschnittlichen Spreads für verschiedene Währungspaare zu ermitteln. Der Nachteil ist in dem relativ großen Zeitaufwand zu sehen. Allerdings sind die Händler dadurch in der Lage, genau abzuschätzen, wann sie am günstigsten mit ihrem bevorzugten Devisenpaar handeln können. Zudem erhalten sie einen Gesamteindruck vom jeweiligen Broker, sodass die Entscheidung für oder gegen den Anbieter nach einem ausführlichen Test des Demokontos leichter fällt.

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Vor- und Nachteile des Forex-Handels mit Pips

Der Forex-Handel ist sehr risikoreich, kann aber auch ungeahnte Rendite-Chancen bringen. Für einen erfolgreichen Trade ist natürlich ein Broker nötig, der für die wichtigsten Währungspaare geringe Spreads ab 1,0 Pips anbietet. Hat man einen solchen Broker gefunden, kann der Handel entweder mit einem Demokonto oder sofort mit einem Live-Konto beginnen.

Vorteile des Forex-Handels

Der Forex-Handel unterscheidet sich von den meisten anderen Märkten dadurch, dass er unter der Woche 24 Stunden lang für Trader verfügbar ist. Wenn ein Forex-Markt in Asien schließt, öffnet ein neuer Forex-Markt in Europa. Es ist also möglich, rund um die Uhr mit Währungspaaren zu handeln. Das ist vor allem für alle Menschen interessant, die tagsüber einen Vollzeitjob ausüben und deshalb keine Zeit haben, um während der Haupthandelszeiten am Markt aktiv zu sein. Zudem haben Händler am Forex-Markt die Möglichkeit, mit Hebelprodukten zu handeln. Dadurch lassen sich in kurzer Zeit hohe Gewinne, gleichzeitig aber auch hohe Verluste erzielen. Um die Verlusthöhe für Privatanleger zu begrenzen, gilt seit letztem Jahr ein maximaler Hebel von 1:30. Professionelle Händler haben hingegen weiterhin Zugang zu höheren Hebeln. Mithilfe der Hebelprodukte können Trader nicht nur auf steigende, sondern auch auf sinkende Kurse eines Währungspaares setzen. Somit können auch in Abschwung-Phasen Gewinne erzielt werden.

Schließlich sind auch die geringen Gebühren für viele Händler ein ausschlaggebender Grund, um mit Devisenpaaren zu handeln. Die meisten Broker erheben weder Kommissionen noch Ordergebühren. Es fallen lediglich Spread-Gebühren an, die je nach Währungspaar und Handelszeit variieren. Die günstigsten Spreads können Händler in der Regel während der Überschneidung der europäischen und der amerikanischen Handelszeiten erzielen. In diesem Zeitraum sind die meisten Marktteilnehmer aktiv, sodass der Broker keine Probleme hat, die Positionen an die Händler zu vermitteln.

Vor- & Nachteile beim Forex Handel mit Pip

Nachteile des Forex-Handels

Trotz der Vorteile des Forex-Marktes müssen insbesondere Anfänger auch die Nachteile des Währungshandels beachten. Beim Forex-Markt handelt es sich um einen dezentralen Marktplatz, der von keiner bestimmten Behörde überwacht wird. Wer also zuverlässig mit Währungspaaren handeln möchte, muss einen Broker auswählen, der von einer entsprechenden Finanzaufsichtsbehörde kontrolliert und reguliert wird. Auf dem Markt der Forex-Broker haben sich in den letzten Jahren viele seriöse Anbieter etabliert, die höchste Sicherheitsstandards garantieren. Auf der anderen Seite gibt es auch einige schwarze Schafe, die die Sicherheit nicht ganz so ernst nehmen und zudem unverhältnismäßig hohe Spreads anbieten. Ein umfangreicher Broker-Vergleich ist daher sehr wichtig, um von günstigen Spreads mit kleinen Pips zu profitieren.

Die hohe Volatilität der Währungspaare kann zudem für viele Anleger zu einem Problem werden. Insbesondere in den Zeiträumen, in denen sich die Handelszeiten der wichtigsten globalen Börsen überschneiden, können starke Kursschwankungen auftreten. In Verbindung mit hohen Hebeln können schon nach kurzer Zeit deutliche Verluste entstehen. Dieses Risiko müssen Einsteiger im Forex-Handel beachten. Wenn sie mit einem Demokonto schon erste Erfahrungen gemacht haben, eröffnet der Forex-Handel jedoch auch zahlreiche Chancen.

Fazit: Ein Pip ist für den Forex-Handel entscheidend

Im Forex-Handel stellen sich viele Einsteiger die Frage: Was ist ein Pip? Es handelt sich dabei um die kleinstmögliche Veränderung in einem Währungspaar. Bei den meisten Währungspaaren bedeutet ein Pip eine Veränderung in der vierten Dezimalstelle des Devisenpaares. Mit einem Pip wird in der Praxis vor allem auch die Höhe des Spreads, also die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs ausgedrückt. Je niedriger ein Pip ist, desto günstiger kann ein Trader mit Währungen handeln. Die meisten Online-Broker werben mit günstigen Spreads ab 1,0 Pips. Dabei muss man beachten, dass diese Spreads häufig lediglich für die Haupthandelszeiten gelten. Wer außerhalb der Handelszeiten aktiv ist, muss mit deutlich höheren Pips und damit höheren Spreads rechnen.

Um den optimalen Broker mit den günstigsten Spreads zu finden, sollten sich Anleger umfassend über die jeweiligen Anbieter informieren. Die meisten Online-Broker bieten Interessenten die Möglichkeit, ein kostenloses Demokonto zu eröffnen. In vielen Fällen lässt sich das Konto sogar unbegrenzt nutzen. Dadurch können sowohl Einsteiger als auch Profis herausfinden, zu welchem Zeitpunkt die Pips am niedrigsten sind. Zudem bietet es sich auch an, verschiedene Handelsstrategien zu testen, bevor man ein Live-Konto eröffnet.

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