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Unterschied zwischen Forex und CFD – Beide Handelsarten im Trading Vergleich!

Unterschied zwischen Forex und CFD – Beide Handelsarten im Trading Vergleich!

Sowohl der Forex- als auch der CFD-Handel erfreuen sich bei Anlegern sehr großer Beliebtheit. Auf den ersten Blick scheinen sich die beiden Handelsarten sehr zu ähneln. Schließlich wird in beiden Märkten mit einem Hebel auf bestimmte Werte gehandelt. Während diese Basiswerte bei CFDs oft Indizes, Aktien oder Rohstoffe sind, handelt man bei Forex mit einem bestimmten Währungspaar. Im folgenden Bericht gehen wir auf den Unterschied zwischen Forex und CFD ein. Außerdem werden auch die Gemeinsamkeiten der beiden Handelsarten erläutert.

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Forex-Markt mit hoher Liquidität

Im Forex-Markt werden verschiedene Währungspaare miteinander getauscht. Dabei können die Händler mit einem Hebel sowohl auf steigende als auch auf sinkende Kurse eines bestimmten Währungspaares spekulieren. Dadurch können schon bei kleinsten Kursbewegungen des entsprechenden Devisenpaares sehr hohe Gewinne erzielt werden. Gleichzeitig ist aber auch das Verlustrisiko deutlich höher als beim normalen Aktienhandel. Beliebt sind vor allem die sogenannten Major-Währungspaare wie beispielsweise EUR/USD. Mit einem durchschnittlichen Handelsvolumen von ca. 5 Billionen Dollar täglich zählt der Forex-Markt mit Abstand zu den liquidesten Märkten der Welt. Der Grund hierfür liegt auch in den ausgedehnten Öffnungszeiten des Forex-Marktes. Trader haben die Möglichkeit, von Montag bis Freitag rund um die Uhr mit Währungspaaren zu handeln. Neben dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage haben auch aktuelle wirtschaftliche und politische Nachrichten einen Einfluss auf die Kurse.

Hinsichtlich der anfallenden Gebühren beschränken sich die meisten Broker inzwischen auf die Erhebung der sog. Spread-Gebühren. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen dem Kaufs- und dem Verkaufspreis.  Je niedriger dieser Spread ist, desto günstiger können Trader mit einem Währungspaar handeln. Die niedrigsten Spreads sind häufig dann zu finden, wenn am Markt genügend Teilnehmer aktiv sind, so dass der Broker keine Probleme hat, die Positionen zu vermitteln. Dies ist in der Regel nachmittags der Fall, da zu dieser Zeit sowohl die europäischen als auch die amerikanischen Händler aktiv sind.

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CFD-Handel erklärt

Bei der Abkürzung CFD handelt es sich um die Bezeichnung „Contract for Difference“. Diese Differenzkontrakte zählen neben Forex zu den beliebtesten Finanzprodukten der Welt, sowohl für Anfänger als auch für professionelle Händler. Mit CFDs können die Trader auf die Kursentwicklung eines Basiswertes spekulieren, ohne diesen Basiswert selbst kaufen oder verkaufen zu müssen. Hierzu können Aktien, Indizes, Rohstoffe und auch Kryptowährungen zählen. Zudem haben Händler die Möglichkeit, auch mit CFDs auf Währungen zu handeln. Genau wie beim Forex-Handel kann man auch hier mit einem Hebel auf steigende oder fallende Kurse spekulieren. Da diese Finanzprodukte vor allem für kurz- oder mittelfristige Investitionen konzipiert sind, werden sie überwiegend von Daytradern gehandelt. Durch die Hebelwirkung können auch Händler mit einem niedrigen Kapitalstock große Volumen handeln und dementsprechend eine hohe Gewinnspanne erzielen. Beachtet werden muss allerdings die sog. Margin, also die Sicherheitsleistung, die Händler bei Eröffnung einer Position hinterlegen müssen. Wie hoch diese Sicherheitsleistung ausfällt, hängt von der Höhe des gewählten Hebels ab.

Wer mit CFDs handeln möchte, sollte einen sog. DMA-Broker auswählen. Dabei profitieren die Händler von zuverlässigen Echtzeitkursen der Basiswerte. Dieser Aspekt ist durch die hohen Kursschwankungen, die in kurzer Zeit auftreten können, sehr wichtig.

Unterschied zwischen Forex & CFD Handel

Gemeinsamkeiten von Forex und CFDs

Bevor auf die Unterschiede zwischen Forex und CFD eingegangen wird, sollen die Gemeinsamkeiten der beiden Handelsarten näher betrachtet werden.

  • Hebel: Beide Handelsarten werden von Händlern mit einem Hebel durchgeführt. Dadurch kann auch mit einem geringen Kapitalstock sinnvoll gehandelt werden. Beträgt der Hebel beispielsweise 1:10 können mit 1.000 Euro CFDs oder Währungen im Wert von 10.000 Euro gehandelt werden.
  • Kurzfristiger Handel: Üblicherweise haben Händler von Forex und CFDs einen kurzfristigen Anlagehorizont. Bestehende Positionen sollen meist schon nach wenigen Stunden oder nach einigen Tagen geschlossen werden. Als Geldanlage eignen sich beide Handelsarten nicht, da der Broker für die Bereitstellung der Hebelprodukte Finanzierungsgebühren verlangt.
  • Nachschusspflicht: Durch die oft hohen Hebel können in kurzer Zeit auch hohe Verluste entstehen, die teilweise über die Einlage hinausgehen können. Damit dies nicht mehr passieren kann, haben zahlreiche CFD- und Forex-Broker die Nachschusspflicht abgeschafft. Händler müssen bei einem Totalverlust also kein zusätzliches Geld einzahlen.
  • Keine Begrenzung der Laufzeit: Weder für CFDs noch für Währungspaare gibt es Beschränkungen in der Laufzeit. Händler können somit kaufen und verkaufen, wann sie möchten und müssen sich nicht nach einem bestimmten Stichtag richten, wie es bei Optionsscheinen der Fall ist. Theoretisch könnten Positionen also auch langfristig gehalten werden, was aber aufgrund der anfallenden Over-Night-Gebühren nur selten sinnvoll ist.
  • Spekulative Finanzprodukte: Obwohl es zahlreiche Indikatoren gibt, mit denen die Kursverläufe erahnt werden können, können die Kurse nicht mit Sicherheit vorhergesagt werden. Es handelt sich daher bei beiden Finanzprodukten um hochspekulative Anlageformen.
  • Ähnliche Handelsweise: Beide Finanzinstrumente werden oft über eine Handelsplattform, wie zum Beispiel Metatrader 4, gehandelt. Somit sind die Chartdarstellung, die Analysetools und die Handelssignale bei den beiden Handelsprodukten sehr ähnlich. Zudem können auch automatisierte Handelssysteme genutzt werden.
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Unterschiede zwischen Forex und CFD

Eine Abgrenzung zwischen Forex und CFD ist oft fließend, so dass die Unterschiede nur sehr klein ausfallen. Der größte Unterschied liegt darin, dass der Forex-Handel direkt über einen Spot-Markt stattfindet, während der CFD-Handel nur zur Spekulation von Kursen bestimmter Basiswerte dient, ohne diese tatsächlich zu handeln. Zudem stehen im Forex-Markt ausschließlich Devisenpaaren zur Verfügung, währen CFD-Händler eine sehr große Auswahl vieler verschiedener Basiswerte wie Aktien, Indizes, ETFs oder Rohstoffe haben. Der CFD-Handel ist daher für alle Trader, die Wert auf ein großes Handelsangebot legen, besser geeignet als der Handel mit Währungspaaren.

Auch hinsichtlich der Broker gibt es einen Unterschied zwischen Forex und CFD. Viele Broker handeln als sog. Market Maker, das heißt, sie leiten die Orders an die jeweiligen Börsen weiter. Beim CFD-Handel treten einige Anbieter als DMA-Broker auf und bieten den Händlern einen direkten Zugriff auf die Märkte. Währungspaare werden auch oft über einen STP/ETN-Broker gehandelt. Hier werden Devisenpaare direkt über den Markt gehandelt. Während STP für „Straight-Through-Processing“ steht, handelt es sich bei ECN um die Bezeichnung „Electronic Communication Networtk“. Bei Letzterem werden die Orders mithilfe eines elektronischen Kommunikationsnetzwerks übermittelt.

Hohe Volatilität

Beide Märkte unterscheiden sich auch hinsichtlich der Volatilität, also der Schwankungsbreite der Kurse innerhalb kurzer Zeit. Beim Forex-Markt ist es so, dass die Währungen, insbesondere zu den Haupthandelszeiten, sehr hohen Schwankungen unterliegen. Die Kurse können sich in kurzer Zeit um mehrere Prozentpunkte ändern, vor allem dann, wenn den Markt wichtige wirtschaftliche Nachrichten erreichen. Allerdings ist es beim Forex-Handel möglich, einen Durchschnittskurs zu berechnen. Währungen bewegen sich trotz der kurzfristigen hohen Volatilität langfristig zu einem bestimmten Gleichgewichtskurs hin. Auch im CFD-Handel kann eine hohe Volatilität vorhanden sein. Allerdings hängt diese hier maßgeblich vom gewählten Basiswert ab. Wer mit CFDs auf Indizes handelt, wird eine deutlich geringere Schwankungsbreite vorfinden als beim Handel von CFDs auf Kryptowährungen. Ein CFD-Händler hat bei der Abschätzung des Risikos also eine deutlich größere Auswahl als ein reiner Forex-Händler.

Grundsätzlich hängt die Volatilität nicht nur vom jeweiligen Basiswert, sondern auch von der aktuellen Marktsituation oder den Entscheidungen der Zentralbanken ab. Vor allem die Entscheidungen der EZB oder der Fed hinsichtlich der Zinspolitik sorgen sowohl bei Währungspaaren als auch bei Indizes für hohe Kursschwankungen unmittelbar nach der Entscheidung.

Unterschiedliche Hebel

Nach einem Vergleich der angebotenen Hebel bei Forex und CFD fällt auf, dass es auch hier Unterschiede gibt. In beiden Märkten gibt es seit letztem Jahr Beschränkungen, was einen hohen Hebel betrifft. So können Privatanleger häufig nur noch mit einem maximalen Hebel von 1:30 handeln, während professionelle Händler weiterhin auf Finanzprodukte mit einem Hebel von teilweise 1:200 zugreifen können. Grundsätzlich liegt der maximale Hebel bei Währungspaaren höher als bei den meisten CFDs. Die kleinsten Hebel sind häufig bei CFDs auf Aktien zu finden.

Anfallende Gebühren

Grundsätzlich zahlen Händler sowohl bei Forex als auch bei CFDs Gebühren für den Spread, also den Unterschied zwischen Kaufs- und Verkaufskurs. Im Forex-Handel werden diese Spreads in sog. Pips angegeben. Mit diesem Begriff wird eine Änderung in der vierten Nachkommastelle des jeweiligen Währungspaares angegeben. Wenn ein Händler nun also beispielsweise eine Call-Position auf das Devisenpaar EUR/USD zu einem Kurs von 1,300 eröffnet, bekommt er für den Verkauf nur noch einen Kurs von 1,299 angeboten, wenn er das Währungspaar in derselben Sekunde wieder verkaufen möchte. Die Differenz beträgt in diesem Fall 1 Pip. Im Forex-Handel werden die Gebühren fast ausschließlich in Form von Spread-Gebühren berechnet.

Anders sieht das hingegen im CFD-Handel aus. Hier verlangen die Broker in der Regel eine Kommission, die sich nach dem Handelsvolumen richten. Wenn ein Händler beispielsweise eine Call-Position auf den Dow Jones mit einem Kapital von 5.000 Euro eröffnet und der Broker eine Kommissionsgebühr von einem Prozent verlangt, werden 50 Euro Kommissionsgebühr fällig. Die Kommissionen richten sich oft auch danach, welcher zugrundeliegende Basiswert gehandelt wird. Seriöse Online-Broker listen alle anfallenden Gebühren auf ihren Websites übersichtlich auf. Nach unserer Trading Erfahrung ist ein Forex Broker Vergleich und ein CFD Broker Vergleich daher sowohl für Anfänger als auch für Profis sehr wichtig, um unverhältnismäßig hohe Kosten beim Handel vermeiden zu können.

Unterschiedliche Hebel bei Forex & CFD

Gibt es Unterschiede in den Anforderungen?

Eine hohe Risikobereitschaft ist im Forex und CFD Trading zwingend erforderlich. Durch das hohe Verlustrisiko sollte immer nur ein Betrag investiert werden, den die Anleger kurzfristig nicht benötigen. Die Erfahrungen, die ein Händler in einem bestimmten Markt bisher gemacht hat, kann einen großen Einfluss auf den Erfolg der eigenen Strategie haben. Wer bisher ausschließlich mit Aktien gehandelt hat und nun auf den Handel von CFDs und Forex umsteigt, sollte sich ausführlich mit den jeweiligen Märkten, den Produkten und den Brokern beschäftigen.

Es gibt also grundsätzlich keine Unterschiede in den Anforderungen. Beim Forex-Markt ist es allerdings wichtig, dass die Händler ein ausgeprägtes Interesse am Devisenmarkt haben. Im CFD-Handel stehen dagegen zahlreiche Basiswerte zur Auswahl, so dass die Händler sich hier beispielsweise mit dem Aktienmarkt oder mit dem Rohstoffmarkt ausführlich beschäftigen sollten.

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Forex oder CFD? – Kostenloses Demokonto eröffnen

Wer sich nicht entscheiden kann, ob er lieber mit Währungspaaren oder mit CFDs handeln möchte, hat die Möglichkeit, ein Demokonto zu eröffnen. Mit einem Demokonto können interessierte Anleger das Handelsangebot mithilfe eines virtuellen Guthaben testen. Die meisten Broker bieten ein solches Demokonto kostenlos an. Allerdings ist die Nutzung des Demokontos meist auf ein bestimmtes Guthaben begrenzt. Das Demokonto simuliert den Handel unter realistischen Bedingungen, so dass verschiedene Strategien effizient getestet werden können. Zudem können Einsteiger, die bisher noch gar keine Erfahrungen mit dem Handel machen konnten, erste Trades ohne Risiko platzieren und somit nach und nach die Funktionsweise der verschiedenen Märkte kennenlernen.

Unseriöse Anbieter erkennen

Wie schon erwähnt, haben sich auch einige unseriöse Anbieter auf dem Markt für Forex und CFDs etabliert. Es gibt verschiedene Hinweise, die darauf hindeuten, dass der Broker nicht zum Wohl seiner Kunden, sondern nur im eigenen Interesse handelt. So verlangen manche Broker unfaire Auszahlungsbedingungen oder hohe Kommissionen bzw. Spread-Gebühren. Zudem kann es sein, dass ein Anbieter die Kurse manipuliert, so dass es zu einem schlechteren Ausführungskurs kommt. Einen Hinweis auf einen unseriösen Broker können Interessierte auch erkennen, wenn sie sich das Impressum genauer anschauen. Der Anbieter sollte sowohl telefonisch als auch per E-Mail erreichbar sein. Eine Adresse in Malta oder Gibraltar muss hingegen nicht unbedingt für einen unseriösen Broker sprechen. Wichtig ist die Tatsache, dass der Anbieter von einer entsprechenden Regulierungsbehörde kontrolliert wird.

Forex & CFD Handel mit Demokonto testen

Fazit: Unterschiede zwischen CFD und Forex gering

Der Handel von CFDs und Forex läuft relativ ähnlich ab. Mit beiden Finanzinstrumenten können Händler gehebelt auf steigende und auf fallende Kurse setzen. Während beim Forex-Handel direkt mit Währungspaaren gehandelt wird, stehen beim CFD-Handel zahlreiche Basiswerte zur Verfügung, die nicht direkt, sondern über einen Differenzkontrakt gehandelt werden. Die Volatilität kann bei Währungspaaren deutlich höher sein als bei CFDs, deren Schwankungsbreite davon abhängt, ob als Basiswert ein Index, eine Aktie oder eine Kryptowährung gewählt wird. Für den Handel von Forex verlangen die Broker häufig Spread-Gebühren, die in Pips berechnet werden. Beim CFD-Handel sind hingegen Kommissionen üblich, deren Höhe sich nach dem jeweiligen Basiswert richtet.

Das Forex und CFD Trading eignet sich allerdings nur für risikofreudige und erfahrene Händler, die die Funktionsweise der jeweiligen Märkte verstanden haben. Interessierte Neueinsteiger können beide Handelsarten testen, indem sie ein kostenloses Demokonto bei einem der zahlreichen Broker eröffnen. Dabei sollte auch ein Broker-Vergleich durchgeführt werden, um einen unseriösen Anbieter zu erkennen.

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