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Forex Hebel – Durch höheren Leverage die Gewinne beim Trading steigern!

Forex Hebel – Durch höheren Leverage die Gewinne beim Trading steigern!

Der Forex-Markt ist einer der beliebtesten Märkte für Trader, da er im Vergleich zum traditionellen Aktienmarkt zahlreiche Vorteile bietet. Neben der Möglichkeit, von Montag bis Freitag rund um die Uhr zu handeln, können die Händler Währungspaare auch mit einem Hebel kaufen und verkaufen. Somit ist es möglich, selbst mit kleinen Einsätzen hohe Gewinne zu erwirtschaften. Allerdings birgt der Forex-Handel mit einem Hebel auch einige Risiken. Im folgenden Ratgeber wird der Forex Hebel ausführlich erklärt. Außerdem werden verschiedene Ansätze vorgestellt, die zu einem höheren Trading Erfolg im Forex-Markt führen können.

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Forex – Allgemeine Definition

Bevor konkret auf das Thema Hebel eingegangen wird, soll kurz eine allgemeine Definition von Forex erfolgen. Es handelt sich hierbei um den Vorgang, bei dem eine bestimmte Währung in eine andere Währung umgetauscht wird. Folglich werden im Forex-Markt verschiedene Währungspaare gehandelt, deren Kurse sich hauptsächlich nach dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage richten. Aber auch die Zentralbanken haben mit ihren Entscheidungen einen Einfluss auf die Kursentwicklung der Devisenpaare. Da der Forex-Handel weltweit stattfindet, gibt es keine regulären Öffnungszeiten, an denen Währungspaare gehandelt werden können. Vielmehr können Trader im Forex-Markt rund um die Uhr aktiv sein. Lediglich am Wochenende ruht auch der Handel mit Devisen. Auf dem Forex-Markt sind nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen, Institutionen und Regierungen aktiv. Die am häufigsten gehandelten Währungspaare sind unter anderem EUR/USD, GBP/USD und AUD/USD. Dabei stellt die erste Währung die Kurswährung dar, während die zweite Währung als Basiswährung dient.

Long oder Short gehen

Im Gegensatz zum Aktienhandel können Trader von Währungspaaren sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse einer bestimmten Devise setzen. Man bezeichnet diese Vorgehensweise auch als „long gehen“ bzw. als „short gehen“. Wenn ein Händler also eine Long-Position auf das Währungspaar EUR/USD eröffnet, setzt er auf einen steigenden Kurs der Währung Euro im Verhältnis zum US-Dollar. Sofern der Kurs nach Eröffnung der Position steigt, hat der Trader schon einen Gewinn gemacht. Die Höhe des Gewinns richtet sich danach, wie hoch der jeweilige Hebel gewählt wurde. Auf der anderen Seite macht der Trader einen Verlust, wenn sich der Kurs in die gegensätzliche Richtung bewegt. Durch die vielen Faktoren, die auf den Forex-Markt einwirken, ist es nicht so einfach, zukünftige Kursbewegungen vorauszusagen. Um mit Devisenpaaren handeln zu können, empfiehlt es sich ein Konto zu wählen, dass im Forex Broker Vergleich getestet wurde.

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Forex Hebel – Erklärung und Beispiel

Im Forex-Markt entscheiden sich viele Händler dazu, die Währungspaare mithilfe eines Hebels zu handeln. Der Vorteil besteht darin, dass auch mit geringen Kapitaleinsätzen hohe Handelsvolumina erreicht werden können. Somit können in kurzer Zeit sehr hohe Gewinne, auf der anderen Seite aber auch sehr hohe Verluste entstehen. Zwar ist es auch möglich, Forex ohne Hebel zu handeln. Allerdings ist hierfür ein sehr großes Startkapital notwendig, das nur die wenigsten Trader besitzen.

Es ist wichtig, dass Händler die Funktionsweise des Forex Hebels verstanden haben, damit sie die Chancen und Risiken dieser spekulativen Handelsart erkennen können. Das folgende Beispiel soll die Funktionsweise eines Hebels verdeutlichen.

Beispiel

Ein Investor eröffnet eine Long-Position auf das Währungspaar EUR/USD in Höhe von 50.000 Euro. Für ein solch hohes Handelsvolumen ist immer auch eine Sicherheitsleistung (Margin) seitens des Investors nötig. Verlangt der Online-Broker nun eine Margin in Höhe von einem Prozent, muss der Anleger 500 Euro als Sicherheit hinterlegen. Dieser Betrag wird auf dem Handelskonto gesperrt und steht für weitere Trades vorerst nicht zur Verfügung. Die Hebelwirkung ergibt sich nun aus dem Umstand, dass nur ein kleiner Teil des gewählten Handelsvolumens mit Eigenkapital aufgebracht werden muss.

Im Grunde genommen stellt der Hebel einen Kehrwert zur Sicherheitsleistung dar. So entspricht eine Margin in Höhe von einem Prozent einem Hebel von 1:100. Das heißt also, dass eine Veränderung des Währungspaares EUR/USD um lediglich einen Prozent einen Gewinn bzw. einen Verlust um das hundertfache der eingesetzten Margin zur Folge hat. Im letzteren Fall würde dies zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Ein Forex Hebel Rechner kann bei der Einschätzung des Risikos helfen. Zahlreiche Online-Broker bieten ein solches Tool auf ihrer Website an.

Gesetzliche Änderungen

Bis vor wenigen Jahren mussten für Verluste, die die Höhe der Einlagen überschritten haben, Geld nachgeschossen werden. Somit mussten Investoren bei einem Totalverlust nochmal zusätzliches Geld aufbringen, um dem sog. Margin-Call des Brokers nachzukommen. Eine solche Nachschusspflicht wurde durch gesetzliche Vorgaben inzwischen abgeschafft. Zudem wurden die maximalen Hebel für private Investoren deutlich begrenzt. Die meisten Forex-Broker bieten ihren Kunden daher nur noch einen Hebel bis maximal 1:30 an. Für professionelle Trader stehen allerdings auch weiterhin deutlich höhere Hebel zur Verfügung.

Forex Hebel am Beispiel erklärt

Forex Hebel - Chancen und Risiken

Der Hebel ist das zentrale Merkmal von Derivaten wie CFDs und Forex. Wer mit einem Hebelprodukt auf einen Anstieg bzw. einen Abschwung eines Währungspaares setzt, hat deutlich höhere Chancen als beispielsweise beim Direkthandel von Wertpapieren. Gleichzeitig müssen Investoren aber auch die Risiken bedenken, die der Forex Handel mit Hebel mit sich bringt.

Wie schon erwähnt, können Trader innerhalb sehr kurzer Zeit extrem hohe Gewinne erzielen, die mit anderen Finanzprodukten erst in mehreren Monaten möglich sind. Wenn ein privater Trader für den Handel eines Währungspaares den maximalen Hebel von 1:30 wählt, kann er bei einer Veränderung von lediglich einem Prozent des Basiswertes einen Gewinn von 30 Prozent erzielen. Der Forex Hebel bietet sich also für alle diejenigen an, die nur über ein geringes Startkapital verfügen und so schnell wie möglich Gewinne erzielen möchten.

Auf der anderen Seite kann es aber sein, dass durch diese Handelsart genauso schnell hohe Verluste erzielt werden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Totalverlust, wenn sich der Kurs der ausgewählten Währung schon nach kurzer Zeit sehr stark in die falsche Richtung bewegt. Die Position wird in dem Fall aber sofort geschlossen. Trader müssen kein zusätzliches Kapital mehr nachschießen. Es ist aber trotzdem von Vorteil, wenn sich Händler mit Hilfe von Stop-Loss-Orders gegen zu hohe Kursverluste absichern. Durch diese Orderart wird eine Position bei Unter- bzw. Überschreiten einer bestimmten Kursschwelle automatisch verkauft.

Insgesamt ist das Verhältnis von Chancen und Risiken beim Forex Hebel ausgeglichen. Daher muss jeder Investor für sich selbst entscheiden, ob er bereit ist, das hohe Risiko einzugehen. Für einen Test dieser Handelsart bietet sich auch ein Demokonto an, welches viele Broker kostenlos und teilweise unbegrenzt zur Verfügung stellen. Hierbei profitieren nicht nur Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Trader, die neue Strategien ohne Risiko testen möchten.

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Hebel für den Einstieg

Viele Anfänger stellen sich die Frage, mit welchem Hebel sie in den Forex-Handel einsteigen sollen. Grundsätzlich sollte man sich, vor allem am Anfang, an einem möglichst kleinen Hebel orientieren, um ein Gefühl für die Funktionsweise des Marktes und des Hebels zu bekommen. Damit private Investoren nicht zu schnell hohe Verluste erleiden können, wurden die Hebel schließlich auch auf maximal 1:30 begrenzt. Allerdings kann sogar dieser Hebel zu empfindlichen Verlusten führen, wenn sich Anleger der Tragweite ihrer Entscheidung nicht bewusst sind. Wer Devisenpaare mit einem Hebel tradet, sollte zudem darauf achten, dass er nicht mehr als 10 Prozent seines Handelsvolumens in eine Position investieren sollte. Bei einem Handelsvolumen von 20.000 Euro sollten Händler also maximal 2.000 Euro für einen Trade riskieren. Dieses Volumen ist zum Beispiel bei einem Einsatz von 200 Euro und einem Hebel von 10 ebenso möglich wie bei einem Einsatz von 100 Euro und einem Hebel von 20.

Welcher Hebel als Einsteiger?

Grundlegende Handelsstrategien für den Forex-Markt

Der Forex-Markt ist ein sehr volatiler Marktplatz, bei dem schnelle und teilweise hohe Kursbewegungen eher die Regel als die Ausnahme sind. Besonders beim Handel mit einem Hebel sollten Trader die richtigen Strategien kennen, um die hohe Volatilität so gut wie möglich zu nutzen. Neben vielen teils komplizierten Handelsstrategien gibt es allerdings auch ein paar grundlegende Strategien, die sogar für Anfänger geeignet sind.

Fundamentale Analyse

Bei dieser Strategie handelt es sich eher um eine traditionelle Vorgehensweise, die auch am Aktienmarkt sehr beliebt ist. Die Händler stützen sich hier auf fundamentale Daten eines Basiswertes wie beispielsweise aktuelle Nachrichten und Zahlen, die den Währungskurs einer bestimmten Devise beeinträchtigen können. In diesem Zusammenhang spielen auch politische Ereignisse und wirtschaftliche Nachrichten eine große Rolle. Als Beispiel sei hier die Brexit-Abstimmung der Briten im Juni 2016 zu nennen. Zu dieser Zeit gab es sowohl bei den Indizes als auch bei den Währungen extrem große Kursbewegungen. Durch die aktuelle Nachrichtenlage können die Händler ihre eigenen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Devisenpaares ziehen. Wenn sich die Wirtschaftslage eines Landes verschlechtert, macht es Sinn, auf einen sinkenden Kurs der jeweiligen Währung zu spekulieren.

Technische Analyse

Bei einer technischen Analyse steht vor allem der Chart und der bisherige Kursverlauf einer Währung im Vordergrund. Fundamentale Daten spielen hier eher eine untergeordnete Rolle. Bei der Analyse sollen mithilfe von Tools und Indikatoren bestimmte Regelmäßigkeiten erkannt werden, die auf einen Trend hindeuten. Auf diese Weise sollen zukünftige Kursentwicklungen besser vorhergesagt werden. Um mit dieser Strategie Erfolg zu haben, müssen Händler einen Trend schnell erkennen, um einen günstigen Einstiegspunkt zu finden. Auf der anderen Seite müssen Trader diese Position wieder schließen, wenn Indikatoren auf ein Ende dieses Trends hindeuten.

Insgesamt ist diese Strategie zwar durchaus hilfreich. Allerdings gibt es immer wieder mal unvorhersehbare Ereignisse, die eine technische Analyse obsolet machen. Am besten ist daher eine ausgewogene Kombination zwischen fundamentaler und technischer Analyse.

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Weitere Strategien – Timeframe

Ein wichtiger Faktor für die eigene Forex-Strategie bildet auch die sog. Timeframe ab. Dabei bezeichnet man die Zeitspanne, in der die Positionen gehalten werden sollen. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen vier verschiedenen Timeframes.

  • Scalping: Hier werden Positionen meist nur wenige Minuten gehalten. Wer mit Scalping handelt, ist mit einem kleinen Gewinn bereits zufrieden. Genauso schnell werden auch anfallende Verluste begrenzt.
  • Daytrading: Beim Daytrading sollen Positionen spätestens bis zum Ende eines regulären Handelstages geschlossen werden. Meistens laufen die Trades hierbei nicht länger als 3-4 Stunden. Wer diese Strategie wählt, sichert sich gegen größere Bewegungen am Markt ab. Da der Forex-Markt 24 Stunden geöffnet ist, sollen somit auch mögliche Verluste in der Nacht verhindert werden.
  • Swing-Trading: Bei dieser Strategie werden die Positionen in der Regel mehrere Tage lang gehalten. Trader möchten hier von bestimmten Chartformationen profitieren, die auf eine Fortdauer eines Aufwärts- oder Abwärtstrends hindeuten.
  • Positionshandel: Diese Strategie ist für langfristige Anleger geeignet. Wenn ein Trend klar erkennbar ist, wollen Händler den maximalen Gewinn aus einer kräftigen Kursbewegung herausholen.

Wie funktioniert erfolgreicher Forex Handel?

Fairer Online-Broker entscheidend

Die besten Handelsstrategien nützen relativ wenig, wenn sich Händler mit einem unzuverlässigen Broker beschäftigen müssen. Wer Devisenpaare mit Hebel handeln möchte, zahlt in der Regel keine Kommissionen, sondern ausschließlich für den Spread. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs. Je höher der Spread ist, desto größer ist der Verlust, den der Händler unmittelbar nach der Eröffnung einer Position erstmal ausgleichen muss. Es ist daher wichtig, dass der gewählte Online-Broker faire Spreads anbietet. Zudem sollte er auch im Hinblick auf das Handelsangebot, den Service und die Sicherheit überzeugen. Ein umfassender Broker-Vergleich ist also unerlässlich. Da die meisten seriösen Broker ein kostenloses Demokonto anbieten, können interessierte Anleger das jeweilige Angebot unverbindlich testen.

Einige Online-Broker bieten auch einen Forex Hebel Rechner an, mit dem die Anleger den Forex Hebel berechnen können. Mit diesem Tool ist es auch möglich, den eventuellen Gewinn bzw. Verlust sowie die Margin zu berechnen.

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Fazit: Forex Hebel bieten Chancen, aber auch Risiken

Der Forex-Markt zeichnet sich dadurch aus, dass Händler mit einem Hebel auf steigende oder sinkende Kurse eines bestimmten Währungspaares spekulieren können. Davon profitieren vor allem die Händler, denen nur ein sehr eingeschränktes Kapital zur Verfügung steht. Mit dem Hebel können große Handelsvolumina bewegt werden. Der Broker verlangt hierfür eine Sicherheitsleistung, meist in Form eines prozentualen Anteils des gesamten Handelsvolumens. Durch die weggefallene Nachschusspflicht sind die Verluste auf die Höhe der Einlage begrenzt. Allerdings ist der mögliche Totalverlust auch ohne Nachschusspflicht ein zu hohes Risiko für viele Händler. Eine Absicherung durch sog. Stop-Loss-Orders erfolgen. Sobald der Kurs eines Währungspaares eine bestimmte Kursgrenze erreicht, wird das entsprechende Devisenpaar sofort verkauft.

Wer sich den Risken des Forex Hebels bewusst ist, hat jedoch auch Chancen auf enorm hohe Renditen. Hierfür ist allerdings eine gute Handelsstrategie notwendig, um die Kursentwicklungen einer Währung ahnen zu können. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es aber auch beim Forex-Handel nicht.