Aktuelle Nachrichten aus Köln, der Welt sowie Neues vom Sport und der Welt der Promis.
Abmelden
Brokervergleich
Ratgeber
Forex Handelszeiten – Die Öffnungszeiten des Forex-Marktes für den handel mit Devisenpaaren im Test!

Forex Handelszeiten – Die Öffnungszeiten des Forex-Marktes für den handel mit Devisenpaaren im Test!

Der Forex-Markt ist der liquideste Markt weltweit. Täglich werden mit Währungspaaren ca. 5 Billionen Dollar umgesetzt, was ein höherer Wert ist als manches BIP von großen Volkswirtschaften. Der Forex-Handel ist insbesondere für Anfänger recht kompliziert, sodass man alle nötigen Aspekte beachten sollte, bevor man sich an den Forex-Markt heranwagt. Neben der Funktionsweise des Marktes müssen Trader auch die Forex Handelszeiten beachten. Dabei handelt es sich um die Zeiträume, in denen der Kauf und Verkauf von verschiedenen Währungspaaren möglich sind. Im folgenden Ratgeber werden alle wichtigen Fragen rund um die Handelszeiten im Forex-Markt geklärt.

1.
99/100
Punkten
XTB Highlights
  • Günstige Spreads
  • Eigene Handelsplattform und MT4
  • Gutes Angebot im Forex-Bereich
XTB Forex Erfahrungen
Zum Anbieter
CFD-Service - 79% verlieren Geld
2.
98/100
Punkten
GMO Trading Highlights
  • auf Zypern reguliert
  • Gebühren je nach Kontomodell ab 0.7 oder ab 2.2 Pips
  • MT4 als Handelsplattform auch als App nutzbar
GMO Trading Forex Erfahrungen
Zum Anbieter
CFD Service - 80% verlieren Geld
3.
97/100
Punkten
IQ Option Highlights
  • 20 handelbare Devisenpaare
  • Mehr als ein Dutzend Bezahlmethoden
  • Unverbindliches Demokonto
IQ Option Forex Erfahrungen
Zum Anbieter
CFD-Service - 77% verlieren Geld
mehr Wettanbieter anzeigen

Wann ist der Handel von Forex möglich?

Der Forex-Markt unterscheidet sich von den Aktienmärkten dadurch, dass die Handelszeiten nicht an eine bestimmte Börse gebunden sind. Beim Forex-Markt handelt es sich nämlich um einen dezentralen Marktplatz, der für Anleger von Montag bis Freitag 24 Stunden lang zugänglich ist. Lediglich am Wochenende ist der Handel mit Währungspaaren nicht möglich, sodass es auch keine Forex Handelszeiten am Sonntag gibt. Auf dem Devisenmarkt sind Unternehmen, Regierungen, Zentralbanken und Privatpersonen täglich. Das ist auch die Erklärung für das extrem hohe, tägliche Handelsvolumen. Der Forex-Handel ist in den unterschiedlichsten Zeitzonen möglich, sodass Händler die Möglichkeit haben, dauerhaft mit Währungspaaren zu handeln. Insgesamt besteht der Markt aus einem großen und globalen Netzwerk mit zahlreichen Banken und Brokern. Die Handelszeiten beziehen sich auf die Zeiträume, in denen der Forex-Markt in den meisten Ländern geöffnet ist. Wenn ein großer Forex-Markt schließt, wird ein anderer Forex-Markt eröffnet. Daher ist es essenziell, die genauen Handelszeiten der jeweiligen Märkte zu wissen. So ist der Markt in New York von 8 bis 17 Uhr EST geöffnet, während die Handelszeiten in Tokio zwischen 19 und 4 Uhr EST liegen. Das größte Handelsvolumen liegt in den Zeiträumen vor, in denen die verschiedenen Märkte gleichzeitig geöffnet sind.

CFD-Service – 79% verlieren Geld

Vor- und Nachteile der Forex Handelszeiten

Die Tatsache, dass der Forex-Markt 24 Stunden lang verfügbar ist, kann als sehr attraktives Merkmal betrachtet werden. Dadurch haben Investoren, die aufgrund eines zeitintensiven Jobs tagsüber keine Zeit für den Forex-Handel haben, die Möglichkeit, nach der Arbeit oder auch nachts mit Devisenpaaren zu traden. Allerdings sollte man beachten, dass nicht alle Forex Handelszeiten auch die gleichen Chancen bieten. In manchen Handelszeiten sind die Kurse sehr volatil, während sie sich in anderen Handelszeiten lediglich gering bewegen. Trotz des Vorteils, 24 Stunden lang mit Währungspaaren handeln zu können, sollten Händler bedenken, dass sie nicht jede Position ohne Unterbrechung überwachen können. Dies kann dazu führen, dass vielversprechende Chancen zu einer bestimmten Zeit nicht genutzt werden können. Zudem herrscht die Gefahr, dass der Markt sich mitten in der Nacht in die falsche Richtung bewegt. Die anfallenden Verluste fallen dann möglicherweise erst am nächsten Tag auf. Für das Risikomanagement sollten Händler daher darauf achten, zu welcher Zeit die Volatilität am höchsten ist. Anschließend können sie sich aussuchen, welche Handelszeit am besten zu ihrer persönlichen Strategie passt.

Forex Handelszeiten

Aufteilung der Handelszeiten

Grundsätzlich ist der Forex-Handel in drei Sessions eingeteilt, in denen das höchste Handelsvolumen vorhanden ist. Man unterscheidet zwischen London, New York sowie Tokio Sessions. Diese Orte repräsentieren die Finanzzentren der jeweiligen Kontinente. Da ein Großteil der Banken und Unternehmen während dieser drei Zeiträume aktiv ist, ist hier auch die Marktaktivität am höchsten. Zudem handeln in diesen Stoßzeiten auch viele Spekulanten, die auf steigende oder fallende Kurse setzen.

Tokio Handelszeiten – asiatische Handelszeiten

Nach einem Wochenende starten die asiatischen Märkte stets als Erstes. Die Aktivität des Forex-Handels beginnt also an den Tokio Kapitalmärkten, die von 0 bis 6 Uhr GMT geöffnet sind. In diesem Zeitraum haben außerdem zahlreiche Länder einen Einfluss auf den Forex-Markt. Dazu zählen zum Beispiel China oder Russland. Durch diesen Einfluss muss die Definition der asiatischen Handelszeiten daher etwas weiter erfolgen. Häufig wird die Handelszeit der asiatischen Märkte zwischen 23 und 8 Uhr GMT festgelegt.

London Handelszeiten – europäische Handelszeiten

Bevor der asiatische Forex-Markt schließt, öffnet schließlich der europäische Markt. Die Märkte überschneiden sich in einem sehr kleinen Zeitfenster. Die europäischen Handelszeiten, also auch die Forex Handelszeiten nach deutscher Zeit, richten sich primär nach den Börsen in London. Die Handelszeiten liegen dort zwischen 07:30 und 15:30 Uhr GMT. Durch die gleichzeitige Aktivität anderer wichtiger Märkte in Deutschland oder Frankreich werden die europäischen Handelszeiten daher etwas ausgedehnt. Üblicherweise liegt dieser Zeitraum zwischen 7 und 16 Uhr GMT.

New York Handelszeiten – nordamerikanische Handelszeiten

Die amerikanischen Handelszeiten beginnen zu einem Zeitpunkt, an dem die asiatischen Märkte bereits lange geschlossen sind. Allerdings sind hier die europäischen Forex-Händler noch sehr aktiv. Die Aktivität in Nordamerika wird vorrangig von den Börsen in den USA bestimmt, mit Unterstützung durch die kanadischen und mexikanischen Börsen. Die nordamerikanische Handelszeit beginnt in der Regel um 12 Uhr GMT und endet um 20 Uhr GMT. Nachdem die US-Märkte geschlossen sind, erfolgt ein deutlicher Rückgang der Liquidität, da die asiatischen Märkte erst einige Stunden später wieder öffnen. In diesem Zeitraum ist das Handelsvolumen im Forex-Markt somit am niedrigsten.

CFD-Service – 79% verlieren Geld

Überscheidungen der Handelszeiten

Besonders interessant sind die Forex Markt Handelszeiten, in denen sich die Sessions mehrerer wichtiger Märkte überschneiden. Dies soll am Beispiel Europa/USA verdeutlicht werden. Während der Überschneidung der europäischen und nordamerikanischen Handelszeiten wird das Währungspaar EUR/USD am aktivsten gehandelt, sodass hier die Korrelation zwischen Europa und den USA deutlich höher als zwischen Europa und Asien. Die damit verbundene hohe Volatilität sollten vor allem jene Händler nutzen, die Währungspaare lediglich für einen sehr kurzen Zeitraum handeln. Mit Hebelprodukten können daher schnell große Gewinne, auf der anderen Seite aber auch hohe Verluste realisiert werden. Langfristig orientierte Anleger könnten in den sich überschneidenden Handelszeiten einen Nachteil hinsichtlich des Einstiegspreises haben. Für sie wäre es besser, außerhalb der Haupthandelszeiten zu agieren.

Kosten für den Forex-Handel

Obwohl der Forex-Handel rund um die Uhr möglich ist, entstehen für die Händler lediglich selten Kosten, wenn sie eine Position über Nacht halten. Allerdings müssen Trader den sog. Roll-Effekt beachten. Wenn eine Währung gekauft wird, deren Zins niedriger ist als die Währung, die verkauft wird, dann führt dies zu einem negativen Roll. Falls aber eine Währung gekauft wird, deren Zinssatz höher ist als die verkaufte Währung, führt dies zu einem positiven Roll. Der entsprechende Gewinn bzw. Verlust wird auf das Handelskonto ausgezahlt. Da die Forex-Märkte 24 Stunden lang geöffnet sind, ergibt sich ein weiterer Kostenvorteil. Wenn am Ende eines Handelstages eine bestimmte Nachricht erscheint, reagieren die Marktteilnehmer derart, dass es zu großen Kursausschlägen kommt. Wenn nun ein Markt schließt, entsteht ein sog. GAP, das oft erst später wieder geschlossen wird. Der Forex-Handel wird jedoch an anderen Märkten fortgesetzt, sodass keine „Lücke“ im Chartbild entstehen kann.

Einfluss der Überschneidung auf die Kosten

Die Überschneidung von Forex Handelszeiten nimmt ebenfalls einen Einfluss auf die Kosten, die von den Brokern festgelegt werden. Viele Broker verdienen ihr Geld durch die sog. Spreads, also die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs. Wenn nun viele Händler auf einem Markt aktiv sind, fällt es dem Broker leicht, Positionen zu vermitteln. Besonders günstig sind die Spreads daher am Nachmittag europäischer Zeit. In dieser Handelszeit sind sowohl europäische als auch amerikanische Händler unterwegs, sodass ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage vorhanden ist. Auf der anderen Seite erhöhen sich die Spreads, wenn auf einem Markt lediglich wenige Anleger aktiv sind. Es ist daher empfehlenswert, beim Broker Vergleich auf die Haupthandelszeiten zu achten, wenn Trader möglichst günstig mit Devisenpaaren handeln möchten.

CFD-Service – 79% verlieren Geld

Einflüsse auf den Forex-Markt

Der Forex-Markt wird, wie alle Finanzmärkte, in erster Linie durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Für die Stabilität einer Währung ist aber auch die jeweilige Zentralbank verantwortlich. Diese sorgt mit geeigneten Maßnahmen dafür, dass der Kurs einer Währung nicht komplett einbricht bzw. zu stark ansteigt. Sie können beispielsweise das Angebot einer Währung erhöhen, damit der Kurs zurückgeht oder stabil bleibt. In Deutschland hat die EZB die Hauptaufgabe, für eine stabile Inflationsrate zu sorgen. Bestimmte Nachrichten aus einem Land können ebenfalls einen starken Einfluss auf eine Währung ausüben. Die meisten Investoren bevorzugen einen Markt mit einer hohen Kreditwürdigkeit. Wenn den Markt nun eine schlechte Nachricht über ein Land, das hoch verschuldet ist, erreicht, kann dies zu einem starken Kursrückgang führen. Die Währungskurse drücken also auch die aktuelle, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes aus.

Einflüsse auf den Forex Markt

Unterscheidung der Währungspaare

Auf dem Forex-Markt existieren zahlreiche Währungspaare, die nach ihrer Relevanz kategorisiert werden. Die am meisten gehandelten Devisenpaare, welche über 80 Prozent des Forex-Marktes ausmachen, werden als Hauptwährungspaare bezeichnet. Hierunter fallen zum Beispiel die Währungspaare EUR/USD oder USD/JPY. Währungen, die nicht ganz so häufig gehandelt werden, bezeichnet man als Nebenwährungspaare. Hierzu zählen beispielsweise die Forex-Paare EUR/CHF oder EUR/GBP. Schließlich gibt es noch die sog. exotischen Währungspaare wie USD/PLN. Dabei wird die Währung einer großen Volkswirtschaft der Währung einer kleinen, aufstrebenden Volkswirtschaft gegenübergestellt.

Weiterbildung außerhalb der Handelszeiten

Obwohl der Forex-Markt unter der Woche 24 Stunden verfügbar ist, besteht am Wochenende keine Möglichkeit, mit Währungspaaren zu handeln. Gerade hier hätten die meisten Anleger aber genügend Zeit, um sich mit den Märkten zu befassen. Allerdings haben interessierte Trader die Möglichkeit, sich auf den Forex-Handel vorzubereiten. Sie können sich beispielsweise mit den unterschiedlichen Währungspaaren und deren Performance in der abgelaufenen Handelswoche beschäftigen. Daraus können schnell eigene Handelsstrategien entwickelt werden. Viele Online-Broker bieten zudem ein umfangreiches Angebot an Webinaren und Seminaren rund um den Forex-Handel an. Hierüber können sich sowohl Einsteiger als auch Profis ausreichend informieren, um die Grundlagen von Forex bzw. professionelle Strategien zu lernen.

CFD-Service – 79% verlieren Geld

Kryptowährungen handeln

Wer dennoch unbedingt auch am Wochenende handeln möchte, kann sich das Angebot an Kryptowährungen näher anschauen. Diese Währungen lassen sich auch am Samstag und Sonntag rund um die Uhr handeln. Die Forex Handelszeiten müssen interessierte Trader hier also nicht beachten.

Besonders der Bitcoin hat sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut, da der Kurs der Kryptowährung von wenigen Dollar auf zwischenzeitlich knapp 20.000 Dollar gestiegen ist. Durch die hohe Volatilität sind diese virtuellen Währungen auch für Forex-Trader sehr interessant. Auch hier kann sowohl auf steigende als auch auf sinkende Kurse der entsprechenden Währungen gesetzt werden. Neben Bitcoin haben in den letzten Jahren auch andere digitale Währungen wie Etherum und Ripple an Bedeutung gewonnen. Beim Handel von Kryptowährungen müssen die Händler beachten, dass die Kursschwankungen nochmal höher sind als bei klassischen Währungen. Deshalb sollten die Hebel möglichst klein gewählt werden, um hohe Verluste zu vermeiden.

Kryptowährungen handeln

 

Die optimale Handelszeit finden

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass jeder Händler selbst entscheiden muss, ob er eine niedrige oder eine hohe Volatilität bevorzugt. Wer mit hohen Kursschwankungen zurechtkommt, sollte die Überschneidung der Handelszeiten nutzen. In Deutschland bietet es sich an, stets nachmittags zu traden, da hier auch die Börsen in den USA geöffnet sind. Als Nächstes müssen sich die Händler entscheiden, welche Handelszeit für sie und ihre Strategie am besten geeignet ist. Wer die Überschneidung der europäischen sowie der asiatischen Handelszeit nutzen möchte, muss auf das relativ kleine Zeitfenster achten. Die meisten Händler bevorzugen daher den Handel des Währungspaares EUR/USD. Allgemein muss darauf hingewiesen werden, dass der Handel in der Nacht einen erheblichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit eines Traders nehmen kann. Es ist daher empfehlenswert, den Forex-Handel außerhalb der üblichen Zeiten nur dann durchzuführen, wenn man auch ausgeschlafen und fit ist.

Fazit: Die Forex Handelszeiten ermöglichen einen flexiblen Handel

Der Forex-Markt ist hierzulande nicht nur aufgrund der extrem hohen Liquidität, sondern auch durch die ausgedehnten Forex Handelszeiten nach deutscher Zeit sehr beliebt. Sobald der Forex-Markt schließt, öffnet sich ein neuer Forex-Markt in einem anderen Land. Händler haben somit die Möglichkeit, zumindest unter der Woche rund um die Uhr mit Währungspaaren zu handeln. Am Samstag und Sonntag sind die Forex-Märkte geschlossen. Eine Ausnahme gilt lediglich für den Handel von Kryptowährungen, die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreuten. Wer möglichst effektiv mit Devisen handeln möchte, sollte darauf achten, dass sich die Handelszeiten von wichtigen Forex-Märkten überschneiden. Zum einen ist in diesen Zeiträumen die Volatilität der Kurse am höchsten. Zum anderen profitieren die Händler hier ebenfalls von niedrigen Spreads, da die Broker durch das ausgeglichene Verhältnis von Angebot und Nachfrage viele Positionen erfolgreich vermitteln können. Letztendlich muss aber jeder Trader für sich selbst entscheiden, zu welcher Handelszeit er am liebsten aktiv ist.

CFD-Service – 79% verlieren Geld