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Wie positiv verlaufen Plus500 Forex Erfahrungen?:

Auf dem Markt für CFD und Forex sind viele Betrüger unterwegs. Und selbst bei seriösen Unternehmen ist der Unterschied in der Qualität des Angebotes teils sehr unterschiedlich. Plus500 ist an der Börse gelistet und einer der ältesten Online- Anbieter für den gehebelten Handel.

Doch Alter und Bekanntheit sind noch keine Erfolgsgaranten: Welche Plus500 Forex Erfahrungen haben Kunden oder Testredaktionen gemacht? Wir haben die Stärken und Schwächen des Brokers ermittelt und sagen Ihnen, ob und unter welchen Umständen Plus500 als Broker für Sie in Frage kommt.

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Plus500 Stärken und Schwächen
  • Einsteigerfreundliche Handelsplattform
  • Exellente Auswahl an Basiswerten
  • Keine versteckten Kosten
  • Unbegrenztes Demokonto
  • Handelsbedingungen nicht optimal
  • Kein Bildungsmaterial für Anfänger

Seriosität: Plus500 in vielen Ländern lizenziert

In unserem Plus500 Test ist der wichtigste Faktor natürlich die Seriosität und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens. Letztlich nutzen Kunden die günstigsten Transaktionsgebühren und die beste Handelsplattform nichts, wenn sie nicht darauf zählen können, fair behandelt zu werden und ihre Gewinne auch auszahlen zu können.
Plus500 ist als international agierendes Unternehmen gleich in mehreren Ländern lizenziert:

  • Zypern (CySEC)
  • Großbritannien (FCA)
  • Südafrika (FSCA)
  • Neuseeland (FMA)
  • Singapur

Allerdings stehen für deutsche Kunden natürlich nur die Tochterunternehmen aus Großbritannien und Zypern als Regulierungsbehörde bereit.

Plus500 hat also gleich mehrfach nachgewiesen, dass es bereit ist, die Anforderungen für eine Lizenz zu erfüllen und diese auch dauerhaft halten kann. Außerdem ist das Unternehmen an der Londoner Börse gelistet und ist somit zu deutlich mehr Transparenz verpflichtet als viele andere Broker.

Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Plus500 nicht völlig unumstritten ist. Ein Blick auf die Plus500 Forex Erfahrungen vieler Kunden zeigt, dass es einige Kunden zugeben scheint, die Konflikte mit dem Broker hatten. Natürlich ist dies allein noch kein deutliches Zeichen dafür, dass das Unternehmen nicht seriös ist.

Ein Nachteil für die Reputation des Brokers ist sicherlich, dass der Hauptsitz des Unternehmens in Haifa ist. Israelische Broker sind etwas in Verruf. Wichtig ist jedoch, dass der Broker mit den Behörden kaum in Konflikt geraten ist. Aktuell ist nur ein Vergleich mit der belgischen Finanzaufsicht bekannt, die den Broker vor allem für seine Werbung bestrafen wollte.

 

Plus500 Forex Erfahrungen

Handelsplattform: Plus500 mit Eigenentwicklung

Wichtig für eine Plus500 Forex Bewertung ist natürlich ebenso, ob der Broker in der Lage ist, eine Handelsplattform bereitzustellen, die es dem Trader ermöglicht, erfolgreich zu handeln.

Plus500 ist schon seit 2008 auf dem Markt und zählt zu den Brokern, die nicht nur auf den MetaTrader 4 setzen, sondern stattdessen auch eine eigene Handelsplattform entwickelt haben. Vielen erfahrenen Tradern wird dabei auffallen, dass diese im Vergleich zum MetaTrader 4 deutlich einsteigerfreundlich konzipiert ist.

Kunden, die bislang noch keine Trades eröffnet haben, finden sich sehr schnell in die Funktionsweise des Tradings ein. Viele Funktionen und Möglichkeiten sind selbsterklärend. Nicht zuletzt das Setzen von Take Profit und Stop Loss-Orders ist bei Plus500 so leicht und verständlich, wie bei kaum einer anderen Handelsplattform.

Zudem passt die Handelsplattform grafisch natürlich sehr gut zu Plus500 und bietet so einen sehr guten Wiedererkennungswert. Sie ist sehr aufgeräumt und dadurch übersichtlich.

Auf der anderen Seite führt dies natürlich auch dazu, das fortgeschrittene Trader nicht so viele Funktionen und Möglichkeiten nutzen können, wie beim Branchenstandard MT4. Natürlich fehlen die vielen kleinen Weiterentwicklungen, die bei MetaQuotes nicht zuletzt durch die große Community möglich geworden sind. Letztlich ist es jedoch auch recht kompliziert, die passenden Indikatoren auszuwählen, weil die Auswahl recht groß ist, der Platz dafür jedoch eher klein.

Lange Zeit hat Plus500 auch mit dem MT4 als zusätzlicher Handelsplattform geworben. Dies ist inzwischen nicht mehr der Fall. Wer sich bei Plus500 anmeldet, nutzt direkt die eigene Handelsplattform und hat keine Wahlmöglichkeit.

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Die Handelsplattform von Plus500 auch als App

Plus500 kann es sich nur deswegen leisten, ausschließlich seine eigene Handelsplattform einzusetzen, weil das Unternehmen auch eine App entwickelt hat, die das mobile Trading ermöglicht. Ohne diese Möglichkeit kann heute kaum noch ein Broker bestehen. Plus500 gelingt es allerdings sogar, über die App neue Kunden zu gewinnen.

Auch in Bezug auf das mobile Trading setzt der Broker also recht erfolgreich auf die eigene Entwicklung zu setzen. Die Kunden sehen die App überwiegend positiv. So kann der Broker im Google Play Store beispielsweise 4,1 von 5 möglichen Sternen erreichen. Die absolute Mehrzahl der über 80.000 Bewertungen entscheidet sich dabei für fünf Sterne, gefolgt von vier.

Natürlich bietet die App auch ein paar Kritikpunkte. So sind einige Nutzer damit unzufrieden, dass die Positionen nicht immer auch tatsächlich eröffnet werden und die App teilweise Stops nicht übernimmt. Hier müssen Kunden also genau aufpassen und können dem Broker leider nicht blind vertrauen. Leider ist es natürlich nicht optimal, dass ausgerechnet die Zuverlässigkeit vergleichsweise häufig ein wichtiger Kritikpunkt ist.

Die App bietet ausreichend Funktionen und Analyse-Tools, um auch unterwegs einen hochwertigen Handel zu ermöglichen:

  • Mehr als 90 Indikatoren
  • zahlreiche verschiedene Chart-Typen
  • gehebelter Handel möglich
  • Echtzeitkurse

Einige Kunden kritisieren allerdings, dass nicht alle Basiswerte aus dem Programm auch über die App angeboten werden. Dennoch ist der Großteil handelbar und es werden alle Assetklassen abgedeckt. Die App lässt sich natürlich auf dem gesamten Screen nutzen und kann gerade in der Tablet-Variante hochwertige Chartanalyse ermöglichen.

Plus500 Forex Test

Handelsbedingungen sind nicht optimal

Plus500 wird als Market Maker aktiv und geht somit die Gegenpositionen der Trader ein. Für dieses Geschäftsmodell ist es üblich, dass der Broker bestimmte Arten des Handels nicht zulässt.
Ein Blick in die AGB des Brokers offenbart schnell, dass Trader in ihrem Handel vergleichsweise stark eingeschränkt sind. So stehen die folgenden Handelstaktiken faktisch nicht zur Verfügung:

  • Scalping
  • AutoTrading
  • Hedging

Damit sind viele wichtigen Strategien bei Plus500 nicht legal umsetzbar. Die Plus500 Forex Erfahrungen einiger Kunden zeigen allerdings, dass der Broker in diesen Fällen nur dann aktiv wird, wenn der Trader auch tatsächlich profitabel handeln kann. Nutzer sollten sich darüber im Klaren sein, dass es kein Garant für die Zukunft ist, wenn es in der Vergangenheit nicht geahndet wurde.

Wenn Plus500 das entsprechende Verhalten bei einem Trader entdeckt, hat der Broker laut AGB das Recht, die Trades rückabzuwickeln und Gewinne zu behalten.

Damit ist der Broker auch für die meisten Daytrading-Strategien nicht geeignet. Grundsätzlich müssen Kunden jedenfalls damit rechnen, dass sie ihre Gewinne unter Umständen nicht behalten dürfen, wenn ihre Strategie als Hedging ausgelegt werden kann.

Insgesamt scheinen die Handelsbedingungen jedoch dennoch gut genug zu sein. Für das letzte Quartal kann Plus500 eine Verlustquote von 76,4 % der Kleinanlegerkonten vorweisen. Das ist im Vergleich mit anderen Brokern für den CFD-Handel ein guter Wert.

Plus500 muss Privatkunden nach EU-Recht von der Nachschusspflicht befreien. Außerdem dürfen sie maximal einen Hebel von bis zu 1:30 nutzen.

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Auswahl an Basiswerten bei Plus500 ist exzellent

Es gibt wohl nur wenige Broker, die eine ähnlich breit gefächerte und umfangreiche Auswahl an Basiswerten anbieten können. Nach eigenen Angaben bietet der Broker mehr als 2.000 unterschiedliche Underlyings. Die Besonderheit: Dabei besteht der Katalog nicht primär aus Aktien, wie bei vielen anderen Anbietern der Fall ist, die ein ähnlich umfassendes Programm anbieten.

Stattdessen bietet der Broker in den unterschiedlichen Assetklassen sehr viel Auswahl und wäre im Zweifel eher im Aktienbereich etwas sparsamer mit den möglichen Underlyings. Derzeit bietet der Broker Underlyings aus den folgenden Klassen:

  • Forex
  • Aktien
  • Indizes und ETF
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

Auffällig ist dabei, dass der Broker sehr auf Trendthemen setzt, die nicht von jedem CFD-Anbieter abgedeckt werden. So bietet er beispielsweise 14 unterschiedliche Basiswerte im Bereich Kryptowährungen ab oder erlaubt das Setzen auf Aktien und Indizes, die Hanfanbau und -verwertung als Thema haben.

Trader, die bei Plus500 handeln, werden selten die Erfahrung machen, dass ihnen ein bestimmter Basiswert fehlt. Dies gilt natürlich auch für Währungspaare. Derzeit bietet der Broker mehr als fünf Dutzend Paare an. Darunter finden sich dementsprechend natürlich nicht nur die Majors, sondern auch alle wesentlichen Nebenwerte und einige Exoten.

Plus500 eignet sich also für Spezialisten wie für Allrounder gleichermaßen. Sicherheitshalber sollten Interessenten natürlich prüfen, ob die von ihnen bevorzugten Basiswerte im Programm sind, es ist jedoch sehr wahrscheinlich. Es gibt kaum Anbieter, die eine ähnlich breite Auswahl bereitstellen.

Plus500 Forex Meinungen

Gebühren bei Plus500: Finanzierungskosten beachten

Grundsätzlich sind für Währungshändler bei Plus500 vor allem zwei unterschiedliche Kosten ein wichtiger Faktor: Der Plus500 Forex Spread und die Finanzierungskosten. Plus500 verzichtet grundsätzlich auf Kommissionen.

Das bedeutet, dass Transaktionskosten primär über den Spread abgerechnet werden. Dabei gibt der Broker an, nach „interner“ Kontrolle zu den günstigsten Anbietern zu gehören. Tatsächlich ist der Broker auf den ersten Blick sehr günstig für einen Anbieter, der seine Gebühren ausschließlich über die Spreads abrechnet. Während unseres Tests betrugen die Spreads beispielhaft:

  • EURUSD: 0.6 Pips
  • EURJPY: 1.6 Pips
  • GBPUSD: 0.9 Pips
  • USDJPY: 0.7 Pips

Dies sind alles faire Gebühren und wurden zu einem beliebigen Zeitpunkt ermittelt. Es handelt sich also nicht um die Mindestspreads, sondern um übliche Gebühren.

Allerdings sind die Finanzierungskosten bei Plus500 recht teuer. Auf diese Weise wird die günstige Gebühr wieder ausgeglichen. Dies gilt umso mehr, da Scalping nicht erlaubt ist und gerade kurzfristig orientierte Trader auf diese Weise nicht optimal für Plus500 geeignet sind.

Auf diese Weise werden Trades dann häufig doch recht kostenintensiv, obwohl Plus500 bei den Transaktionskosten auf den ersten Blick sehr günstig wirkt. Trader sollten sich darüber im Klaren sein, dass dieser Posten einen erheblichen Anteil an den Gebühren bei Plus500 hat und der gehebelte Handel dadurch sehr kostenintensiv werden kann.

Gerade bei Einsteigern führt diese Kombination oftmals dazu, dass sie die Gebühren unterschätzen und Positionen geschlossen werden, weil die Margin nicht mehr ausreicht. Deswegen blendet der Broker in der Handelsplattform die Gebühren für Übernachtpositionen ein.

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Versteckte Kosten gibt es bei Plus500 nicht

Plus500 informiert über die anfallenden Kosten vergleichsweise offen und eindeutig. Sie sind nicht nur in den AGB aufgeführt, wie bei vielen anderen Anbietern. Stattdessen werden Interessenten auf einer Unterseite der Webseite in Kenntnis über anfallende Kosten gesetzt.

Viele Währungshändler sind sich natürlich darüber im Klaren, dass sie die Transaktionskosten im Wesentlichen über den Plus500 Forex Spread abgerechnet wird. Auf diese Weise sind natürlich auch Kommissionen nicht mehr notwendig.

Der Großteil der Gebühren fließt also bei Transaktionen eher indirekt. Außerdem müssen Kunden, die ihre Positionen auch über Nacht halten die entsprechenden Finanzierungskosten beachten. Auch ein garantiertes Stop Loss kostet durch den größeren Spread mehr als ein einfaches Stop Loss.

Für alle Gelegenheitstrader könnte zudem die Inaktivitätsgebühr relevant werden. Trader, die mehr als drei Monate in Folge inaktiv sind, müssen zehn Euro monatlich entrichten. Dies gilt jedoch nur, bis das Konto kein Guthaben mehr aufweist. Darüber hinaus muss der Kunde keine Gebühren zahlen. Immerhin ist es nicht notwendig zu handeln, um die Inaktivität zu umgehen. Es reicht ein Einloggen auf der Handelsplattform.

Nutzer müssen zudem beachten, dass Auszahlungen sechs US-Dollar kosten können. Sollte ein Nutzer mehr als fünf Auszahlungen im Monat beantragen, wird zudem je weiterer Auszahlung eine zusätzliche Gebühr von zehn US-Dollar fällig. Auch ein Nichteinhalten der Mindestauszahlung bedeutet diese Gebühr. Der Mindestbetrag hängt von der Auszahlungsart ab und bewegt sich zwischen 50 und 100 USD.

Plus500 Forex Bewertung

Plus500 richtet sich eher an Anfänger

Plus500 ist ein Broker, der sich eher an Einsteiger richtet, denn an Fortgeschrittene oder gar semi-professionelle Trader. Erkennbar ist dies natürlich vor allem am Geschäftsmodell des Unternehmens. der Broker ist ein Market Maker und erhebt die Plus500 Forex Kosten in Form von Spreads.

Viele Profis handeln hingegen am liebsten mit ECN-Broker und entrichten ihre Transaktionsgebühren in Form von Kommissionen. Auf diese Weise ist die Transparenz erheblich höher und die Gebühren sind besser nachvollziehbar.

Ein weiteres Problem für ambitionierte Trader, letztlich jedoch auch für Einsteiger, ist die recht ungünstige Kombination von recht hohen Übernachtkosten bei gleichzeitigem Verbot von Scalping. Daytrading ist so nur eingeschränkt möglich, weil es schnell unter Verdacht gerät, dass einzelne Positionen vom Broker nicht zugelassen werden. Auf der anderen Seite sind die Finanzierungskosten zu hoch, um Positionen lange zu halten.

Doch auch für absolute Anfänger ist der Broker nicht optimal geeignet. Zum einen besteht hier natürlich das Problem der recht hohen Gebühren. Zum anderen stellt Plus500 jedoch auch keine Bildungsmaterialien zur Verfügung. Damit ist der Broker einer der wenigen CFD-Anbieter, die ihre Kunden nicht bei der Weiterbildung unterstützen.

Immerhin hat das Unternehmen ein Demokonto im Angebot, dass Kunden solange nutzen können, wie sie wollen. Dies ist jedoch der größte Vorteil für Einsteiger. Abgesehen davon hat Plus500 für Einsteiger eher weniger zu bieten.

Interessant kann der Broker allerdings für alle Zielgruppen aufgrund der vielseitigen Auswahl an Basiswerten sein. Ein wirklicher Spezialist für eine bestimmte Kundengruppe ist der Broker hingegen nicht.

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Service ist rund um die Uhr erreichbar

Pluspunkte sammelt Plus500 ohne Frage bei der Erreichbarkeit des Service. Der Broker ist einer der größten Anbieter für den CFD-Handel und entsprechend groß ist die Kundenanzahl. Dies ermöglicht dem Unternehmen, rund um die Uhr Kundenservice zur Verfügung zu stellen.

Wie dieser zu erreichen ist, wird allerdings nicht auf den ersten Blick klar. Der Broker scheut sich, seine Kontaktdaten zu hinterlegen. Um Zugang zu den Kontaktwegen zu erhalten, müssen Kunden sich zumindest im Demokonto registrieren. Hier erhalten sie dann Zugang zu den unterschiedlichen Kontaktwegen:

  • Live Chat
  • WhatsApp
  • Kontaktformular

Hier offenbart sich allerdings auch das wichtigste Manko beim Kundenservice des Brokers: Es besteht keine Möglichkeit, die Mitarbeiter telefonisch zu kontaktieren. Stattdessen setzt der Broker ausschließlich auf den schriftlichen Support.

Wer sich seine Frage lieber selbst beantworten möchte, hat die Möglichkeit dazu in einer recht umfangreichen FAQ-Sektion. Hier hat der Broker auf Grundlage der Plus500 Forex Erfahrungen seiner Kunden die häufigsten Fragen verständlich beantwortet. Im Zweifel spart er sich so zudem, die Frage einzutippen und auf eine Antwort zu warten.

Letztlich ist es natürlich nicht ganz optimal, dass der Broker ausschließlich schriftlichen Support anbietet. Dies gilt nicht zuletzt deswegen, weil für viele erfolgreiche Trade eine Notfalltelefonnummer Voraussetzung für die Anmeldung bei einem Broker ist.

Es ist immer sinnvoll, einen Kontaktweg außerhalb des Internets zur Verfügung zu haben. Bei Plus500 ist dies letztlich nicht der Fall. Das ist vor allem deswegen bedauerlich, weil Plus500 groß genug ist, um sich solche Schwächen nicht leisten zu müssen.

Plus500 Forex Testbericht

Ist Plus500 für Kunden aus Deutschland gut geeignet?

Plus500 hat eine Lizenz, um seine Dienste auch für Kunden aus Deutschland anzubieten. Dies ist über die MiFID II-Bestimmungen möglich: Da der Broker eine Lizenz von einer Finanzaufsichtsbehörde innerhalb der EU hat, darf er deutsche Kunden bedienen. Das Unternehmen ist allerdings nicht bei der BaFin registriert und darf dementsprechend in Deutschland nicht für sich werben.

Die verschiedenen Tochtergesellschaften sind innerhalb der EU zudem gleich zweifach lizenziert: Auf Zypern und in Großbritannien. Das bedeutet, dass Nutzer auch im Falle eines Brexits nicht befürchten müssen, dass sie nicht länger bei Plus500 handeln können. Von der rechtlichen Seite ist Plus500 also gut geeignet.

Noch besser wäre natürlich ein Broker mit Sitz in Deutschland. Die BaFin sträubt sich allerdings, CFD-Anbieter zu lizenzieren und Plus500 hat sich bislang noch nicht dazu entschieden, hier eine Niederlassung zu eröffnen.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Eignung für deutsche Kunden ist natürlich die Sprache. Die Website von Plus500 ist vermutlich automatisch übersetzt und wurde anscheinend nicht korrigiert. Deutlich wird dies unter anderem an Begriffen, die nicht übersetzt werden müssen, es jedoch dennoch sind.

Trader sollten sich darüber im Klaren sein, dass im Zweifel die englische Variante der rechtlichen Dokumente gilt, nicht die deutsche Interpretation davon.

Trotzdem ist die Website insgesamt gut verständlich und deutsche Kunden können sich auch mit dem Support problemlos verständigen. Der Anbieter bietet keine Hotline mit deutscher Vorwahl an. Allerdings setzt er auch auf einen schriftlichen Support und bietet für kein Land Telefonservice an.

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Demokonto unbegrenzt nutzbar

Wohl einer der größten Vorteile, der Kunden bei Plus500 erwartet, ist das zeitlich unbegrenzte Demokonto. Viele Broker lassen Interessenten ihre Dienste nur zwei Wochen lang testen. Der größte Vorteil an der zeitlichen Uneingeschränktheit ist die Tatsache, dass es auf diese Weise möglich ist, nicht nur den Broker selbst zu testen, sondern auch verschiedene Strategien auszuprobieren.

Einsteiger und Fortgeschrittene können in Ruhe ausprobieren, welche Indikatoren ein gutes Einstiegssignal generieren und wie sich die Plus500 Forex Kosten auf den Gewinn auswirken können. So ist es letztlich möglich, dass Kunden stetig hinzulernen können.

Außerdem hat das Demokonto im Vergleich zu vielen anderen Angeboten der Konkurrenz einen weiteren Vorteil: Es ist nicht notwendig, dass Trader ihre Telefonnummer preisgeben und der Kontaktaufnahme hierüber zustimmen.

Interessenten müssen sich lediglich mit einer E-Mailadresse und einem von ihnen selbst gewählten Passwort anmelden und werden dann direkt in das Demokonto weitergeleitet. Natürlich stimmen sie zu, per Mail kontaktiert werden zu dürfen. Dies ist allerdings der Preis bei jedem Demokonto.

Natürlich ist es für Plus500 auch sehr sinnvoll, Kunden ein solches Angebot zu unterbreiten. Das Unternehmen bietet nicht einfach den MetaTrader 4 als Handelsplattform an, sodass viele Kunden die Plattform erst einmal genau testen möchten. Je weniger Daten dies erfordert, umso wahrscheinlicher ist es, dass Interessenten Plus500 tatsächlich testen und dann auch Kunden werden.

Ein einziges kleines Manko ist der Umstand, dass Kunden sich nicht aussuchen können, mit wieviel Kapital und in welcher Währung das Konto aufgeladen wird. Kunden aus Deutschland starten mit 40.000 Euro Spielgeld.

Plus500 Forex Erfahrungsbericht

Bildungsmaterial und andere Services bei Plus500

Wer von seinem Broker umfangreiches Bildungsmaterial und so viele zusätzliche Dienstleistungen wie möglich erwartet, ist bei Plus500 nicht an der richtigen Adresse. Der Broker setzt seit jeher auf ein sehr schmales Angebot, das sich ausschließlich auf das Trading konzentriert und nicht auf Dienstleistungen, die damit verknüpft sind.

Für einen CFD-Broker, der sich zudem nicht ausdrücklich an Profis richtet, geht Plus500 damit einen eher ungewöhnlichen Weg. In der Regel bieten Broker einige Lehrmaterialien für Einsteiger. Besser ausgestattete Anbieter versuchen zudem, die Weiterbildung durch Webinare auch für fortgeschrittenere Kunden sicherzustellen.

Im Bereich der Dienstleistungen sind vor allem Trading-Signale sehr gefragt. Einige Broker ermöglichen zudem die Nutzung von VPS für das automatisierte Trading. Da dies bei Plus500 nicht erlaubt ist, besteht diese Möglichkeit hier natürlich nicht.

Dass diese Dienstleistungen und Services fehlen, kann unter bestimmten Voraussetzungen durchaus ein Vorteil sein. Es ist grundsätzlich immer empfehlenswert sich nicht nur bei dem Anbieter zu informieren, der davon profitiert, wenn ein Kunde aktiv ist. Dies gilt umso mehr, wenn es wie bei Market Makern üblich sein kann, dass der Broker Geld gewinnt, wenn der Kunde verliert.

Unabhängige Infos können deutlich hochwertiger sein. Dies gilt umso mehr, wenn sie kostenpflichtig sind. Dann müssen die Anbieter natürlich viel in die Qualität investieren, um damit tatsächlich Geld verdienen zu können.

Allerdings gilt dies vor allem dann, wenn der Broker im Gegenzug so günstig ist, dass Kunden das gesparte Geld in die entsprechenden Infos investieren. Plus500 ist nicht günstig genug, um den Mangel an Service durch niedrige Gebühren zu begründen.

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Tests und Auszeichnungen: überraschend selten

Plus500 ist nach eigenen Angaben der größte CFD-Anbieter. Mit einer fünfstelligen Kundenzahl ist es in jedem Fall keine Frage, dass das Unternehmen zu den größten Anbietern gehört. Der Broker ist nicht zuletzt aufgrund seiner frühen Gründung im Jahr 2008 und dem Sponsoring von bekannten Sportmannschaften wie Atletico Madrid oder Brumbies vielen ein Begriff.

Plus500 legt sehr viel Wert auf Marketing und konnte seine Bekanntheit in den letzten Jahren dadurch erheblich steigern. Das Budget für Werbemaßnahme kürzte der Broker selbst dann nicht, als er deutliche Gewinneinbußen durch die geringeren Hebel für Privatkunden hinnehmen musste.

Dennoch wirbt der Broker nicht mit positiven Plus500 Forex Meinungen und Auszeichnungen. Das ist durchaus ungewöhnlich. Ein Broker mit diesem Bekanntheitsgrad wird üblicherweise gerne in Tests als einer der Kandidaten betrachtet.

Dass Plus500 augenscheinlich keine relevanten Awards vorweisen kann, bedeutet deswegen mit recht hoher Wahrscheinlichkeit, dass der Broker nicht gut genug ist, um Tests auch tatsächlich zu gewinnen.
Eine der wichtigsten Schwächen könnte im Gebührenmodell liegen. Viele Testredaktionen achten primär auf dieses Merkmal, da es für den Erfolg entscheidend ist. Hier könnte Plus500 wichtige Punkte liegen lassen, um eine Auszeichnung zu erhalten.

Plus500 ist in den Fachzeitschriften jedoch durchaus präsent. Als einer der wichtigsten an der Börse gelisteten Forex- und CFD-Brokern ist der Anbieter häufig Teil der Berichterstattung über CFD-Anbieter. Außerdem ist er auch als Sponsor interessant. Die Größe sorgt zudem dafür, dass auch die Meinung der Geschäftsführung bei Diskussionen über CFDs eine wichtige Rolle spielt.

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Fazit: Plus500 mit Stärken und Schwächen

Die Plus500 Forex Erfahrungen der verschiedenen Kunden fallen teilweise sehr unterschiedlich aus. Dies hat nicht zuletzt mit der Art und Weise zu tun, wie ein Kunde handelt. Plus500 ist Market Maker und begrenzt deswegen die möglichen Strategien vergleichsweise stark. Scalping, AutoTrading und Hedging sind nicht erlaubt, sodass viele Trader sich einen anderen Broker suchen müssen, wenn sie ihre Gewinne nicht riskieren möchten.

Für fortgeschrittene Trader ist Plus500 kaum geeignet. Als Retail Broker sind die Kosten zu hoch und der Anbieter verzichtet auf sämtliche Serviceleistungen. Anfänger müssen zudem ohne Bildungsmaterial zurechtkommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass der Plus500 Forex Spread in der Regel zwar sehr günstig ist, gemessen daran, dass der Broker keine Kommission erhebt. Allerdings sind die Finanzierungsgebühren bei Plus500 recht hoch. In vielen Fällen sorgen sie dafür, dass mittelfristig orientierte Händler kaum erfolgreich sein können.

Die größte Stärke des Angebots ist ohne Frage das sehr breit gefächerte Angebot an Basiswerten, dass in dieser Form kaum bei einem anderen CFD-Anbieter zu finden ist. Auch der Forex-Bereich ist dabei gut abgedeckt.

Außerdem ermöglicht Plus500 seinen Kunden, ein zeitlich unbegrenztes Demokonto zu nutzen, um den Broker ausführlich zu testen. Lobenswert daran ist auch die unkomplizierte Registrierung, die keine Minute in Anspruch nimmt und nur wenige Daten erfordert.

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Plus500 im Detail

  • Konto ab:
    100€
  • Metatrader:
  • Brokereigene Software:
  • Trading App:
  • Weiterbildungsangebot:
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