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GMO Trading
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GMO Trading Forex Erfahrungen: Broker mit Schwächen in wichtigen Bereichen

GMO Trading ist in Deutschland eher unbekannt. Auf den ersten Blick wirkt der Broker wie ein durchschnittliche CFD- und Forex-Broker aus Zypern. Doch welche GMO Trading Forex Erfahrungen konnten Kunden machen? Verbirgt sich hinter dem Namen ein Geheimtipp oder sollten gerade Anfänger hier besonders vorsichtig sein?

Wir haben den Broker genau unter die Lupe genommen und dabei einige Stärken und Schwächen entdeckt. Wohl kaum eines unserer Testergebnisse fällt so eindeutig aus, wie bei diesem Broker. Warum erfahren Sie in unserem Testbericht.

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GMO Trading Stärken und Schwächen
  • Gute Auswahl an Handelsinstrumenten
  • Demokonto verfügbar
  • viele Auszeichnungen
  • Beliebte Handelsplattform
  • Handelsmöglichkeiten der Trader meist deutlich eingeschränkt
  • Hohe Gebühren

Seriosität und Fairness: Erfüllt GMO Trading diese Prinzipien?

GMO Trading wird von der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert. Auf diese Weise ist es möglich, dass der Broker auch auf dem deutschen Markt tätig wird. Dies wird bereits durch eine Registrierung bei der BaFin möglich.

Eine Regulierung durch die BaFin erfolgt dadurch allerdings nicht. Bei Verstößen bleibt die CySEC verantwortlich für eine mögliche Bestrafung.

Die Lizenz kann das Unternehmen bereits seit 2015 nutzen, es hat also einige Jahre Erfahrung auf dem CFD-Markt. Der Broker erfüllt auf dem Papier also durchaus alle notwendigen Regeln und Gesetze, um als seriös zu gelten.

Bei einem CFD-Broker ist es jedoch letztlich auch entscheidend, dass Nutzer das Gefühl haben, fair vom Broker behandelt zu werden. Nur so werden die GMO Trading Forex Erfahrungen der Kunden auch wirklich positiv ausfallen.

Bei Neukunden und Inaktiven ist es zu bezweifeln, dass der Broker diesen positiven Eindruck hinterlässt. Eine ungünstige Kombination von Auszahlungsgebühren und Inaktivitätsgebühren kann dazu führen, dass Nutzer bei GMO ihren gesamten Einsatz verlieren, obwohl sie gar nicht handeln.

Derartige Bedingungen waren früher gerade bei zypriotischen Brokern üblich, inzwischen behandeln die meisten Anbieter ihre Kunden jedoch deutlich fairer. Eine Inaktivitätsgebühr, die im schlimmsten Falle sogar 500 Euro monatlich betragen kann, ist mit den tatsächlichen Kosten für die Bereitstellung der Dienste für einen inaktiven Kunden sicherlich nur schwierig zu begründen.

Auch wenn eine ausreichende Seriosität durch die Regulierung als nachgewiesen gelten kann, ist es möglich, dass der Broker nicht immer durch uneingeschränkte Fairness überzeugt.

GMO Trading Forex Erfahrungen

Handelsplattform: GMO Trading setzt auf MetaTrader 4

Bei der Trading-Software setzt GMO Trading auf den Branchenstandard und bietet den Meta Trader 4 an. Damit stellt der Broker sicher, dass GMO Trading Erfahrungen auf einem hohen technischen Niveau möglich sind.

Der MetaTrader 4 gilt als die beliebteste Trading-Software für Privatkunden. Er ist bei den meisten Brokern die Handelssoftware der Wahl und ist auch von den Kunden entsprechend nachgefragt. Keine andere Trading-Software für den Forex und CFD-Handel ist ähnlich bekannt oder wird häufiger genutzt.
Dies gilt immer noch, obwohl die Entwickler MetaQuotes mit dem Nachfolger MetaTrader 5 sogar einen eigenen Konkurrenten ins Rennen geschickt hat.

Die Beliebtheit des MetaTrader 4 lässt sich dabei auf verschiedene Stärken zurückführen:

  • hervorragende Chartanalyse durch viele Funktionen
  • viele Möglichkeiten der Individualisierung und Erweiterung
  • große und aktive Community
  • weite Verbreitung der Software

Zusätzlich gilt der MT4 dank der Expert Advisor auch als die Handelsplattform der Wahl für automatisiertes Trading. Es gibt zudem einige Erweiterungspakete, die die Leistungsfähigkeit des MT4 noch verbessern. Gleichzeitig ist es auch möglich, nur einzelne Funktionen oder Indikatoren über die Datenbank herunterzuladen. In vielen Fällen ist dies sogar völlig kostenfrei möglich.

Der MetaTrader 4 steht bei GMO Trading sowohl als Download-Variante als auch als WebTrader zur Verfügung, sodass Nutzer die von ihnen bevorzugte Version nutzen können. Dabei ist ein Wechsel jederzeit möglich. So können Trader sowohl von der Flexibilität des Web-Traders als auch der Individualisierbarkeit der Download-Variante profitieren.

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App über MetaTrader nutzbar

MetaTrader ist nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil es den Entwicklern schon sehr früh gelungen ist, eine hochwertige und zuverlässige App zur Verfügung zu stellen. Damit wurde der mobile Handel für Privatkunden erstmals auf einem hohen Niveau möglich.

GMO Trading kann als Geschäftspartner von MetaQuotes natürlich ebenfalls die Möglichkeit anbieten, über den MetaTrader 4 auch mobil zu handeln. Dazu müssen Kunden lediglich die App herunterladen.
Sie ist in den jeweiligen Stores der Betriebssystembetreiber erhältlich. Nach der Installation müssen sie sich nur mit ihren üblichen Login-Daten anmelden und den entsprechenden Broker wählen und schon wird das Konto in der App mit dem bereits bestehenden synchronisiert und Kunden können jederzeit handeln und ihre Positionen kontrollieren.

Es ist ihnen natürlich genauso möglich, sich zu informieren und weiterzubilden. Im MetaTrader 4 sind auch in der App-Version zahlreiche Informationen und Nachrichten enthalten. Natürlich ist auch die Chartanalyse auf gewohnt hohem Niveau möglich, sodass Trader die App auch nutzen können, um interessante Werte zu finden.

Kleinere Einschränkungen in der Übersichtlichkeit müssen Nutzer natürlich dennoch hinnehmen. Immerhin ist es kaum erwartbar, dass Trader auf den deutlich kleineren Touchscreens die gleiche Übersichtlichkeit genießen können, wie beim Desktop-PC.

Dennoch ist es der MetaTrader 4 ohne Frage eine der besten Apps, die derzeit für das Trading zur Verfügung stehen. Es gibt kaum eine App, die ähnlich viele positive Bewertungen auf sich vereint.

GMO Trading Forex Test

Handelsbedingungen bei GMO Trading: Freiraum deutlich eingeschränkt

GMO Trading ist in seinen Handelsbedingungen recht strikt und schränkt die Möglichkeiten der Trader teilweise sehr deutlich ein. So sind eine ganze Reihe von üblichen Handelsstrategien und Taktiken bei GMO Trading verboten. Dazu gehört nicht nur Sniping, sondern das absichtliche Ausnutzen von Fehlern bei der Kursstellung, sondern auch:

  • Scalping
  • Arbitrage-Handel
  • Aufnahme von Positionen für eine kurze Zeit

Damit ist GMO Trading für Daytrader kein geeigneter Anbieter. Sollte der Broker feststellen, dass ein Trader dennoch auf diese Art handelt, kann er verschiedene Maßnahmen ergreifen. Dazu zählt nicht nur, die Rückabwicklung des Trades, was die fairste Variante ist, da der Trader so kein Geld verliert.

Stattdessen kann der Broker auch Zeitverzögerungen bei den Kursen einführen, die Spreads verändern und natürlich auch die Annahme von Orders verweigern. Schlussendlich kann auch eine Kündigung des Kontos erfolgen.

Der maximale Leverage hängt vom Asset und dem Status des Kunden ab. Für Privatkunden ist maximal eine Hebelwirkung von 1:30 möglich. Dies wird durch die ESMA EU-weit vorgeschrieben. Für professionelle Kunden sind hingegen bis zu 1:400 möglich. GMO Trading behält sich allerdings vor, die Hebel jederzeit nach eigenem Ermessen einzuschränken.

GMO Trading leitet sowohl positive als auch negative Slippage an den Kunden weiter. Das Unternehmen sichert zudem zu, dies fair zu tun.

Derzeit verlieren 87 % der Konten von Privatkunden Geld. Damit bewegt sich der Broker auf einem schlechten Niveau.

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Auswahl an Basiswerten ist zufriedenstellend

GMO Trading bietet alle gängigen Assetklassen an:

  • Forex
  • Indizes und Aktien
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

Eine ausführliche Liste findet sich auf der Webseite des Unternehmens. Leider sortiert der Broker seine einzelnen Underlyings jedoch nicht nach der Assetklasse, was es etwa unübersichtlich macht, sich in dem Angebot zurechtzufinden. Im Zweifel hilft natürlich die Suchfunktion der Webseite weiter, wenn Trader nach einem bestimmten Underlying sehen.

Wie wohl sich ein Trader bei GMO Trading fühlt, dürfte auch davon abhängen, welche Werte und vor allem Assetklassen er handeln möchte. So hat der Broker beispielsweise gleich zwanzig unterschiedliche Währungspaare im Kryptobereich im Angebot. Auf der anderen Seite bietet GMO Trading nicht nur Öl und Gold und Silber als Basiswerte, sondern hat darüber hinaus auch einige Rohstoffe im Angebot.

Auf der anderen Seite bietet das Unternehmen jedoch deutlich weniger Indizes, obwohl es viele deutlich liquidere Werte in diesem Bereich gibt. Es ist deswegen sinnvoll für Trader nachzusehen, ob die von ihnen gewünschten Werte bei GMO Trading angeboten werden und auch genügend Alternativen zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich bietet GMO Trading jedoch ausreichend Auswahl. Der Anbieter zählt also zu den CFD-Brokern mit vielen Wahlmöglichkeiten und hat dabei auch einige seltenere Basiswerte im Angebot. Allumfassend ist die Auswahl jedoch sicherlich auch nicht und gerade Aktien-Händler dürften einige Basiswerte vermissen.

 

GMO Trading Forex Meinungen

Gebühren bei GMO Trading nicht unbedingt günstig

Wie hoch der GMO Trading Forex Spread für die einzelnen Basiswerte ist, hängt nicht zuletzt davon ab, welches Kontomodell der Kunde nutzt. Bei GMO Trading gibt es drei verschiedene Kontostufen, die sich maßgeblich auf die Kosten auswirken.

So beträgt beispielsweise der Spread für EUR/USD jeweils:

  • Silber-Account 2.2 Pips
  • Gold-Account 1.3 Pips
  • Platin-Account 0.7 Pips

DAX Trading ist zwischen einem und zwei Punkten möglich. Ob ein Investment bei GMO Trading in Frage kommt, sollte dementsprechend auch davon abhängen, wie groß das Kapital ist, das zur Verfügung steht.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass selbst Kunden, denen nur die Mindesteinzahlung von 250 Euro für das Trading zur Verfügung steht, dennoch bei vielen anderen Brokern für Einsteiger deutlich günstigere Gebühren erhalten können. Die Gebühren sind dann eher mit Gold-Account vergleichbar. Die Konditionen im Silber-Account sind hingegen recht hoch.

Wer genügend Geld aufbringt, um für den Platin-Account zugelassen zu werden, erhält bei vielen Brokern für semi-professionelle Kunden ebenfalls deutlich bessere Konditionen. Es gibt also preislich gesehen keine Zielgruppe, die von einem Kontomodell besonders profitieren würde.

Der Broker geht zudem an keiner Stelle öffentlich auf die Finanzierungskosten ein. Auch diese sind jedoch nicht besonders günstig und können beim Support erfragt werden. Ein Nachteil ist zudem, dass GMO Trading sich vorbehält, die Gebühren jederzeit zu ändern, auch ohne Vorankündigung. Trader müssen also die Kosten ständig im Auge behalten, ohne dass diese öffentlich gemacht werden. Das ist sicherlich nicht ganz optimal.

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Erhebt GMO Trading versteckte Kosten?

Versteckte Kosten erhebt der Broker nicht, sondern er kommuniziert anfallende Gebühren offen. Allerdings haben diese es in sich. Sowohl Auszahlungsgebühren als auch Inaktivitätskosten können dazu führen, dass der Kunde von seiner Einzahlung letztlich kaum wieder etwas auszahlen kann.

Die Mindesteinzahlung bei GMO Trading beträgt 250 Euro. Der Broker behält sich jedoch vor, eine Auszahlungsgebühr von 50 Euro zu erheben, wenn das Konto nur eine geringe oder gar keine Handelsaktivität aufweist.

Es ist demnach notwendig, mindestens zwei Trades getätigt zu haben. Dies ist gerade für Einsteiger keine faire Vereinbarung und wird in vielen Fällen dazu führen, dass Nutzer ihr gesamtes eingezahltes Kapital verlieren.

Eine solche Regelung ist für Kunden alles andere als fair. Jeder Kunde sollte sein Geld zurückbekommen können, ohne jegliche Einschränkungen.

Auch bei Auszahlungen unter 100 Euro werden Gebühren fällig, die der Broker nicht genauer spezifiziert. Dementsprechend gibt es hier zwar keine versteckten Kosten, allerdings intransparente Gebühren.

Ein weiteres Manko sind die enormen Inaktivitätsgebühren. Rutscht das Konto nach 61 Tagen in die Inaktivität, erhebt der Broker eine Gebühr von 160 Euro. Für den nächsten Monat sind es 120 Euro, maximal verlangt das Unternehmen 500 Euro.

Die Inaktivitätsgebühren sind alles andere als fair und sind in dieser Höhe ein gutes Argument, niemals Geld bei GMO Trading einzuzahlen. Zusammen mit der Auszahlungsgebühr liegt der Verdacht nahe, dass GMO sein Geld nicht zuletzt mit Einsteigern verdient, die die Gebühren nicht ausreichend beachten.

GMO Trading Forex Bewertung

Zielgruppe des Brokers: Nicht eindeutig erkennbar

Für positive GMO Trading Forex Meinungen ist es oftmals sehr wichtig, dass Trader ein Angebot erhalten, das genau auf sie zugeschnitten ist. Bei diesem Broker ist allerdings nicht eindeutig erkennbar, welche Zielgruppe der Broker tatsächlich im Auge hat.

Auf den ersten Blick scheint es so zu sein, als würde der Broker alle Erfahrungsstufen gleichermaßen adressieren. In der Regel schätzen erfahrene Trader es allerdings nicht unbedingt, mit einem Market Maker zu handeln. Sie bevorzugen Broker mit ECN-Zugang oder zumindest STP und zahlen dafür durch ihre hohe Trading-Aktivität auch ausreichend Gebühren, um diesen Dienst zu finanzieren.

Auch für Einsteiger ist GMO Trading nicht optimal. Dazu tragen nicht zuletzt die hohen Auszahlungsgebühren bei geringer Handelsaktivität bei. Wer bei GMO Trading nach dem ersten Versuch bemerkt, dass der Handel mit CFDs nicht für ihn geeignet ist, kann sich sein Geld nicht einfach zurücküberweisen lassen, sondern muss eine Gebühre von 50 Euro bezahlen.

Dadurch wird der Broker für Einsteiger absolut untauglich. Dies wiegt umso schwerwiegender, da der Broker kein Demokonto anbietet. Anfänger haben so im Vorfeld keine Möglichkeit, sich mit dem Trading genauer auseinanderzusetzen und so nicht nur Fehler zu vermeiden, sondern auch das Risiko richtig einzuschätzen.

Für Gelegenheitstrader kann hingegen die enorme Inaktivitätsgebühr der Dealbreaker sein. Eine zweimonatige Pause können Kunden sich so nicht erlauben. Daytrader handeln zu kurzfristig und laufen in Gefahr, gegen die AGB zu verstoßen. Dementsprechend gibt es letztlich keine Zielgruppe, zu der GMO Trading optimal passt.

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Service: Qualität und Erreichbarkeit möglicherweise problematisch

Für viele Trader ist es entscheidend, dass sie im Ernstfall schnell und unkompliziert Kontakt zu ihrem Broker aufnehmen können. Für berufstätige Nutzer zeigt sich in unserem GMO Forex Test, dass die Kontaktzeiten nicht optimal sind: Der Broker steht von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr zur Verfügung und ist somit für viele Kunden nicht komfortabel erreichbar.
GMO Trading bietet ausreichend Kontaktmöglichkeiten:

  • Hotline mit deutscher Vorwahl
  • E-Mail
  • Live Chat

Außerdem gibt der Broker auch seine Adresse in Nikosia an.

Wer sich auf die Suche nach Kundenmeinungen zu GMO Trading begibt, stößt zudem recht schnell auf ein Warnsignal. An verschiedenen Stellen geben Kunden an, von ihrem Account-Manager zu Einzahlungen gedrängt worden, unfreundlich behandelt und zum Trading überredet worden zu sein.

Nun sind Kundemeinungen im Internet alles andere als ein Beweis für unseriöses Verhalten und können fingiert sein. Dennoch ist es an dieser Stelle sehr sinnvoll, darauf hinzuweisen, dass ein seriöser Kundenservice hilfreich zur Seite steht und nicht aufdringlich wird. Das bedeutet im Besondern, dass er niemals zu mehr Einzahlungen drängt, beleidigend wird oder Neukunden beim Trading „hilft“, indem er sie dazu überredet bestimmte Positionen zu eröffnen – für die der Kunde dann weiteres Geld nachschießen muss, um nicht sein Kapital zu verlieren. Dies ist eine betrügerische Masche, die kein anderes Ziel hat, als Kunden um ihr eingezahltes Kapital zu erleichtern.

GMO Trading Forex Testbericht

Unterschiedliche Kontomodelle bei GMO Trading

GMO Trading teilt sein Angebot wie viele andere Broker auch in zwei sehr unterschiedliche Kategorien auf. Zum einen bietet er seine Dienste für Privatkunden an, zum anderen jedoch auch für professionelle Kunden.

Viele Broker haben diesen Weg eingeschlagen, um ihren Kunden weiterhin sehr hohe Hebel bieten zu können. Diese sind nämlich seit August 2018 für Privatkunden sehr stark eingeschränkt worden, um diese vor zu hohen Verlusten zu schützen.

Auch GMO Trading ermöglicht es Nutzern, sich für den Status als professioneller Kunde zu bewerben und dann wieder Zugriff auf Hebelwirkungen von bis zu 1:400 zu erhalten.

Darüber hinaus bietet der Broker drei verschiedene Kontomodelle an: Silber, Gold und Platin. Entscheidender Unterschied sind die Spreads, die mit den höheren Kontostufen günstiger werden. Während die Spreads im Silber-Konto bei 2.2 Pips beginnen, sind im Platin-Account Trades ab 0.7 Pips möglich.

Außerdem unterscheiden sich auch die Service-Angebote. So haben Nutzer im Silber-Konto zwar Zugang zum Kundensupport, können darüber hinaus jedoch kaum von Angeboten profitieren. Nicht einmal das Bildungsmaterial steht zur Verfügung. Im Gold-Account ist dies hingegen der Fall und Kunden erhalten einen Konto-Manager zur Seite gestellt.

Im Platin-Account haben Kunden außerdem Zugriff auf den Informationsdienst und sie können einen kostenlosen VPS nutzen.

Der Broker kommuniziert leider nicht eindeutig, welche Summen notwendig sind, um die entsprechende Kontostufe zu erreichen. Im Zweifel müssen Kunden mit dem Service aushandeln, wie groß die Mindesteinzahlung sein muss.

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Für Kunden aus Deutschland gut geeignet?

Damit deutsche Trader gute GMO Trading Erfahrungen machen können, sind verschiedene Faktoren wichtig. Voraussetzung ist natürlich, dass der Broker innerhalb der EU zugelassen ist. Durch die Lizenz der zypriotischen Aufsichtsbehörde ist dies allerdings kein Problem. Dank dieser Lizenz darf der Broker aufgrund der EU-weiten Bestimmungen auch in Deutschland tätig werden und werben.

Einer besonderen Bedeutung kommt zudem der Sprache zu. Wenn der Broker sich nicht mit seinem Kunden verständigen kann, ist dies ein Problem. Hier ist das Ergebnis unseres Tests von GMO Trading allerdings eher durchwachsen. Die Übersetzung der Website scheint automatisch erstellt worden zu sein und ist dabei nicht immer gut gelungen. Das gesamte Angebot wirkt dadurch etwas lieblos.

Und natürlich sind davon auch die wichtigen rechtlichen Bedingungen betroffen. Auch wenn der Broker es nicht eindeutig anders formuliert, gelten lediglich die englischen Ausgaben der Rechtstexte. Nutzer sollten das beachten und müssen somit ohnehin sehr gut Englisch beherrschen, um bei GMO Trading aktiv zu werden.

Lobenswert ist die Tatsache, dass der Broker eine Hotline zur Verfügung stellt, die mit einer deutschen Vorwahl zur Verfügung steht. Natürlich können Anleger auch mit Servicemitarbeiter kommunizieren, die Deutsch beherrschen.

Letztlich wird nicht klar, warum sich die GMO Trading Website aktuell in einem Zustand befindet, der sie nur eingeschränkt für Kunden aus Deutschland attraktiv macht.

GMO Trading Forex Erfahrungsbericht

Demokonto wird bei GMO Trading nicht beworben

Trader, die GMO Trading in Ruhe testen möchten, erhalten diese Möglichkeit leider nicht in einem kostenlosen Demokonto. GMO Trading Forex Erfahrungen ohne Risiko zu sammeln, ist auf diese Weise leider nicht möglich. Dies ist vergleichsweise ungewöhnlich.

Üblicherweise nutzen Broker ein Demokonto als unkomplizierte und risikofreie Möglichkeit, den Kunden ein Test des eigenen Angebots zu ermöglichen, ohne gleich Kapital einzahlen zu müssen. Dass GMO Trading diese Möglichkeit nicht anbietet, ist also vergleichsweise ungewöhnlich.

Auf der gesamten Website ist kein eindeutiger Link zu finden, der zu einem Registrierungsformular für ein Demokonto führt. Stattdessen können Kunden direkt ein Konto eröffnen. Manche Kunden berichten, dass sich dahinter letztlich auch das Demokonto verbirgt, allerdings müssen Interessenten dort direkt Telefonnummer und E-Mail-Adresse hinterlegen und bewerben sich somit natürlich auch für ein Konto.

Nutzer müssen allerdings keine Angst haben, dass ihnen daraus direkt Kosten entstehen. Lediglich bei einer Einzahlung erhebt der Broker später auch Inaktivitätsgebühren, sonst wird das Konto nur ruhend gestellt. Dennoch ist es sicherlich nicht ganz optimal, dass Interessenten wissen, dass im Zweifel recht hohe Gebühren auf sie warten.

Ein Demokonto offen zu bewerben und die Konditionen dafür klarzumachen, ist einer der größten Vorteile auf dem Weg, das Vertrauen von potenziellen Kunden zu gewinnen. Demenentsprechend verpasst GMO Trading hier eine große Chance, sich als seriöser und vertrauenswürdiger Partner zu präsentieren.

Ein Demokonto ist in unserem Test nicht zuletzt deswegen ein wichtiger Punkt, weil er in gewisser Weise als Standard angesehen werden kann. GMO Trading erhält hier also einen Abzug.

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Bildungsmaterial und andere Services hängen von Kontostufe ab

Gerade für Einstiger ist sehr bedauerlich, dass viele der Bildungsmaterialien nur dann freigeschaltet werden, wenn der Kunde mindestens in die Kontostufe „Gold“ eingeteilt ist. Das ist für Anfänger eine ungünstige Kombination.

Sie haben oftmals nicht den Mut und die Erfahrung, um mehr Geld zu riskieren, profitieren jedoch von Bildungsmaterial am meisten. Dieses wird jedoch für sie nicht freigeschaltet, weil sie nicht genug einzahlen. Nur noch wenige Broker gehen diesen Weg und es gibt sicherlich kundenfreundlicheres Verhalten. Letztlich bieten zudem so viele Broker Bildungsmaterial sogar ohne Anmeldung an, dass dies niemanden dazu verleiten sollte, mehr Geld einzuzahlen als ursprünglich geplant.

Ein Manko beiden Bildungsmaterialien ist zudem, dass diese nicht auf deutsche Kunden zugeschnitten sind, sondern größtenteils in Englisch vorliegen. Dies betrifft auch die Webinare, die zwar auf Englisch sehr häufig stattfinden, jedoch niemals in deutscher Sprache angeboten werden.

Grundsätzlich wäre das Angebot jedoch im Vergleich zu anderen Brokern für ein recht hohes Serviceniveau geeignet. So bietet der Broker beispielsweise im Platin-Konto sogar einen kostenfreien VPS an.

Ein weiterer Pluspunkt könnte der Account-Manager sein. Nicht viele Broker stellen ihren Tradern einen erfahrenen Berater zur Verfügung. Kunden sollten allerdings den Background ihres Mitarbeiters sehr ausführlich überprüfen, bevor sie auf seine Tipps hören. Nur wenn die Expertise ausreicht und der Berater Erfolge vorweisen kann, sollten Trader überhaupt darüber nachdenken. Sollte dies nicht möglich sein, ist ein Investment nicht empfehlenswert.

GMO Trading Forex Depot eröffnen

Auszeichnungen geben Auskunft über unabhängige GMO Trading Forex Bewertung

GMO Trading wirbt auf der Website aktuell – so scheint es zumindest auf den ersten Blick – mit drei verschiedenen Auszeichnungen. Die Awards sind grafisch dargestellt und nicht verlinkt. Wer einen genauen Blick riskiert, kann dennoch sehen, wer den CFD- und Forex-Broker ausgezeichnet hat und wofür:

  • Broker mit dem besten Kundenservice in Europa 2018 durch Global Brands Magazine
  • Best Trading Experience 2018 durch dailyinfo.com
  • Broker mit dem besten Kundenservice in Europa 2018 durch Global Brands Magazine

Ein Abgleich mit der Gewinnerliste des Magazins zeigt, dass der Broker auch als der am schnellsten wachsende STP-Broker ausgezeichnet wurde.

Allerdings handelt es sich hierbei sicherlich nicht um unabhängige und sehr aussagekräftige Informationen. Das Magazin verrät jedenfalls nicht genau, wie die Awards ermittelt werden und welche überhaupt vergeben werden. Passend dazu liegt der Gedanke nahe, dass die Kategorien eher nach Bedarf entworfen werden. Zumindest zeichnet das Magazin in einem Jahr die „Best Branding Bank“ in sieben Ländern aus, in einem anderen in 15 und im nächsten in 22.

Insgesamt scheinen die Auszeichnungen deswegen nicht unbedingt all zu aussagekräftig zu sein. In eindeutig unabhängigen Testredaktionen mit großem Renommee wie Handelsblatt oder €uro am Sonntag, die immer wieder mal Broker testen und vergleichen, kommt GMO Trading nicht vor.

Entsprechend wenig Informationen erhalten Kunden tatsächlich aus Auszeichnungen in Bezug auf GMO Trading.

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Fazit

GMO Trading mit einigen wichtigen SchwächenGMO Trading hat im Vergleich zu einigen Brokern einige bedeutende Schwachpunkte, die den CFD-Anbieter für die meisten Trader nicht gerade zur besten Wahl machen. Eindeutig ist dabei, dass der Broker zu hohen Gebühren verlangt. Dies gilt für verschiedene Zielgruppen. So erhebt der Broker beim Trading sowohl für Einsteiger mit wenig Kapital als auch für Trader mit hohen Handelsvolumen zu hohe Gebühren. Zudem sind diese wie im Falle der Finanzierungskosten nicht immer transparent.Ein weiterer Nachteil und auch ein kleines Alarmsignal in Bezug auf die Fairness des Brokers sind die immensen Gebühren für Inaktivität und die Auszahlungsgebühr von 50 Euro für Neukunden, die nicht genügend gehandelt haben.Hinzu kommt eine recht schlecht übersetzte und unübersichtliche Website, ein Kundenservice der nur zu normalen Arbeitszeiten gut erreichbar ist und ein fehlendes Demokonto.Auch wenn der Broker auch Stärken haben mag, reicht das Angebot von GMO Trading schlicht nicht aus, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Es gibt zudem kein Alleinstellungsmerkmal, das die genannten Schwächen egalisieren könnte. Gegen den Broker spricht auch die hohe Verlustquote in 87 % der Privatkundenkonten.

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GMO Trading im Detail

  • Konto ab:
    250€
  • Metatrader:
  • Brokereigene Software:
  • Trading App:
  • Weiterbildungsangebot:
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