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Tickmill CFD Erfahrungen: NDD-Broker im Test

Tickmill ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Dennoch lohnt sich ein Blick auf diesen CFD-Anbieter besonders. Als NDD-Broker leitet er auch kleinere Odervolumen an einen Liquiditätsgeber weiter und hat so nicht die gleichen Interessenskonflikte wie ein Retail Broker. Doch welche Tickmill CFD Erfahrungen konnten Kunden bislang mit dem internationalen Broker machen?
Wir informieren Sie über die wichtigsten Merkmale des Brokers: Von Preisen über die Auswahl bis hin zur Eignung für Kunden aus Deutschland decken wir in unserem Testbericht die wichtigsten Fakten zu Tickmill ab.

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Tickmill Stärken und Schwächen
  • Nur 100€ Mindesteinzahlung
  • Kostenloses Demokonto zum Testen verfügbar
  • Kundenservice und Webseite in deutscher Sprache
  • 62 handelbare Währungspaare
  • Durch die britische Finanzaufsicht FCA reguliert
  • Nur geringe Auswahl an CFDs

Seriosität und Vertrauenswürdigkeit bei Tickmill ohne Schwächen

Bevor ein Trader überhaupt darüber nachdenken kann, mit Tickmill CFD Erfahrungen zu machen, sollte er den Broker immer auf Herz und Nieren prüfen. Dies ist wichtig, weil gerade im Trading-Bereich viele Anbieter unterwegs sind, die nicht seriös ist und ihre Trader im Zweifelsfall benachteiligen.

Eine wichtige Hilfestellung bei der Einschätzung, ob Tickmill vertrauenswürdig ist, ist immer die Lizenz, die ein Broker besitzen sollte. Eine fehlende Lizenz ist immer ein Alarmsignal. Tickmill ist in Großbritannien bei der dort ansässigen FCA reguliert.

Diese Regulierung hat Vor- und Nachteile. Zum einen ist sie ein Beweis dafür, dass Tickmill eine professionelle Umgebung schätzt und in der Lage ist, eine der strengsten Finanzaufsichten von der eigenen Vertrauenswürdigkeit zu überzeugen. Eine Lizenz der FCA galt für CFD-Broker lange Zeit als Goldstandard.

Auf der anderen Seite ist durch den drohenden Brexit für Kunden aus Deutschland jedoch alles andere als klar, ob sie den Broker auch nach einem Brexit noch nutzen können. Gerade bei einem harten Brexit wäre dies vermutlich nicht der Fall. Ein weiterer Unternehmensteil ist allerdings auf Zypern lizenziert, sodass sich für deutsche Kunden vermutlich kein größerer Nachteil ergibt.

An der Seriosität von Tickmill scheint es jedoch keine begründeten Zweifel zu geben. Kunden äußern sich über den Broker überwiegend positiv, es gibt keine uns bekannten Betrugsvorwürfe. Außerdem musste die FCA noch nie regulierend eingreifen und hat Tickmill öffentlich noch nicht verwarnt oder sogar für Vergehen bestraft.

Tickmill Erfahrungen

Handelsplattform: Tickmill setzt auf den bewährten MetaTrader 4

Erfahren Trader erwartet bei Tickmill keine Überraschung: Der Broker setzt auf den MetaTrader 4 und verlässt sich so auf die beliebteste Trading-Software für Privatkunden. Für viele Trader wird der MetaTrader 4 dementsprechend auch die Wunschsoftware darstellen.

Tickmill stellt diesen in den gängigen Varianten zur Verfügung. Das bedeutet also, dass er sowohl als Web-Variante als auch als Desktop-Version angeboren wird und Trader auch mobil handeln können. Kunden müssen sich dabei nicht zwangsweise auf eine Version festlegen. Die Login-Daten sind überall dieselben, sodass das Konto synchronisiert wird und Trader flexibel wechseln können.

Der MetaTrader 4 ist nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil er alle Merkmale hat, die Trader an einer Software schätzen. Er bietet von Haus aus viele Funktionen, kann jedoch zusätzlich durch Add-Ons und andere Individualisierungsmöglichkeiten fast schon beliebig erweitert werden. Es gibt zudem eine umfangreiche Datenbank, in der viele Erweiterungen bereits downloadbar sind, die meisten sogar kostenfrei.

Auf diese Weise gelingt es dem MetaTrader auf der einen Seite die Benutzerfreundlichkeit zu wahren, auf der anderen Seite jedoch so gut wie alle möglichen Features anzubieten. Dies gelingt keiner anderen Handelsplattform so gut wie dem MT4. So ist es der Software gelungen, gerade die Chartanalyse auf einem sehr hohen Niveau zu bieten.

Zugleich besticht der MetaTrader natürlich auch durch seine Zuverlässigkeit und die Schnelligkeit bei der Orderausführung. Tickmill geht mit dieser Wahl zwar auf Nummer Sicher, macht damit jedoch auch sicherlich nichts falsch.

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Tickmill ermöglicht mobiles Trading

Tickmill ist ein moderner Broker und ermöglicht dementsprechend natürlich auch mobiles Trading. Möglich ist dies nicht zuletzt durch die Kooperation mit MetaQuotes, den Entwicklern des MetaTrader 4. Sie stellen ebenfalls eine App bereit.

Um den MetaTrader 4 mobil nutzen zu können, müssen Trader die App im AppStore oder unter Google Play herunterladen und installieren. Im Anschluss daran können sie sich mit ihren üblichen Login-Daten einloggen und das Tickmill-Konto automatisch mit ihrer App synchronisieren. Es ist also sehr leicht und unkompliziert möglich, die App zu nutzen.

Der MetaTrader 4 weiß dabei durchaus auch als App zu überzeugen. Die Tickmill CFD Erfahrungen verlaufen dort genauso positiv wie die Nutzung anderer Anbieter. Der MetaTrader 4 kann deswegen eine Wertung von mehr als 4,5 Sternen im Google Play Store erreichen – und dies bei einer sechsstelligen Anzahl von Bewertungen! Damit nimmt die App einen Spitzenplatz unter den Trading-Apps ein.

 

Das liegt nicht zuletzt daran, dass den Entwicklern des MT4 gelungen ist, die Software auch über kleine Touchscreens gut nutzbar zu machen. Trader können natürlich nicht die gleiche Übersicht wie auf mehreren großen Bildschirmen erwarten, es ist jedoch sicherlich sehr gut möglich, die wichtigsten Funktionen zu finden und zu nutzen und auch die Chartanalyse in einer ausreichenden Tiefe durchzuführen.

Für viele Trader eignet sich die App jedoch vor allem, um auf dem Laufenden zu bleiben und schnell reagieren zu können. Für das Trading nutzen gerade Analysten am liebsten die Desktop-Variante.

Tickmill Meinungen

Handelsbedingungen bei Tickmill tadellos

Ein Tickmill CFD Test ist natürlich nicht vollständig, ohne genau zu untersuchen, welche Einschränkungen Trader hinnehmen müssen. Bei Tickmill sind die Handelsbedingungen grundsätzlich sehr gut und Kunden müssen keine Verbote beachten.

Bei Tickmill sind also alle gängigen Strategien erlaubt, die bei manchen Konkurrenten verboten sind:

  • Scalping
  • AutoTrader
  • Arbitrage-Handel

Es bestehen also keine zeitlichen Vorgaben, wie lange ein Trade geöffnet sein muss oder wer ihn letztlich ausführt. Tickmill arbeitet als NDD-Broker und kann Kunden somit die notwendige Freiheit für diese Trading-Arten bieten.

Auch abgesehen von den Trading-Möglichkeiten ist Tickmill ein professioneller Broker, der Tradern mit hohen Ansprüchen ebenfalls gerecht wird. So ist es beispielsweise möglich, eine API-Schnittstelle zu nutzen. Trader müssen allerdings mindestens eine halbe Million Euro auf ihrem Konto haben und monatlich mindestens 5.000 Euro Provisionen zahlen, bzw. die Differenz dazu als Gebühre für die FIX-API-Verbindung nutzen.

Stop Loss und Take Profit können ohne Einschränkungen gesetzt werden. Lediglich beim Trailing-Stop ist ein Abstand von 1,5 Pips oder 15 Punkten erforderlich.

Natürlich kann es bei Tickmill zu Slippage kommen. Der Broker verhält sich dabei fair und gibt nicht nur negative, sondern auch positive Slippage an den Kunden weiter. Requotes müssen Trader bei Tickmill nicht fürchten.

Die durchschnittliche Ausführungsgeschwindigkeit beträgt 150 Millisekunden. Dieser Wert ist grundsätzlich gut, wenn auch nicht überragend. Oftmals hängen die tatsächlichen Geschwindigkeiten jedoch auch nicht zuletzt vom Kunden, seiner Entfernung nach London und den technischen Gegebenheiten ab.

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Auswahl an Basiswerten außerhalb des Forex-Tradings eher dürftig

Eine Schwäche erlaubt der Broker sich im Bereich der Auswahl. Im Vergleich zu vielen anderen CFD-Anbietern bietet Tickmill deutlich weniger Basiswerte. Aktuell erlaubt Tickmill CFD Trading mit rund 80 Basiswerten.

Ein Großteil der Basiswerte stammt aus dem Forex-Bereich: Mit 60 Währungspaaren ist hier das Angebot am Größten. Deswegen sind die Einschränkungen für alle Währungshändler letztlich auch gar nicht zu spüren. 60 Underlyings nur aus diesem Bereich sind ein guter Wert.

Dementsprechend bietet Tickmill auch nicht nur die typischen Majors, sondern hat durchaus einige ungewöhnlichere Währungspaare und Exoten im Angebot. Forex-Händler sind somit bei Tickmill gut aufgehoben. Sie finden hier mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit Währungspaare, die sich für ihr Trading sehr gut eignen.

Deutlich kleiner ist das Angebot in den Assetklassen Indizes, Rohstoffen, Anleihen und Aktien. CFDs auf Aktien bietet Tickmill gar nicht an. Bei Rohstoffen beschränkt sich der Broker auf Öl. Außerdem können Händler Gold und Silber gegen USD traden.

Kryptowährungen sind ebenfalls bei Tickmill nicht im Angebot. Der Broker bietet zudem im Rahmen der Indizes nur 8 Indizes an, wobei gleich drei aus den USA stammen. Ergänzt wird das Angebot mit vier verschiedenen Anleihen.

Für die meisten Trader wird die Auswahl an Basiswerten bei Tickmill mehr als nur ausreichend sein. Die Basiswerte, die Händler am häufigsten nutzen, sind in jedem Fall vorhanden. Wer jedoch auch abseits dieser Underlyings Interessen hat, wird bei Tickmill mit Ausnahme des Forex-Handels vermutlich nicht glücklich werden.

Tickmill Test

Gebühren richten sich nach dem Kontomodell

Tickmill bietet aktuelle drei unterschiedliche Account-Typen an, die sich hinsichtlich der Gebühren deutlich unterscheiden: Das Pro-Konto, das Classic-Konto und das VIP-Konto. Zugang zum VIP-Konto erhalten Trader, die mindestens 50.000 Euro einzahlen. Da dies für die meisten Privatkunden nicht in Frage kommt, konzentrieren wir uns auf die beiden anderen Account-Modelle.

Bei beiden Konten ist nur eine Einzahlung von mindestens 100 Euro notwendig. Spannend ist, dass sich die Art der Abrechnung in beiden Kontotypen unterscheiden: Im Classic-Konto beginnen die Spreads bei 1,6 Pips. Dafür entfällt die Kommission. Im Pro-Konto beginnen die Spreads hingegen bei 0,0 Pips und der Broker erhebt stattdessen eine Kommission.

Die durchschnittlichen Spreads im Pro-Konto betragen derzeit:

  • EUR/USD: 0.2 Pips
  • GBP/USD: 0,7 Pips
  • USD/CAD: 0.6 Pips

Es ist also letztlich nicht zuletzt eine Frage der eigenen Vorlieben, welches Konto besser zu einem Trader passt. Außerdem kann eine Kommission bei einigen Basiswerten vorteilhafter sein, bei anderen sind hingegen die Spreads günstiger. Gerade bei Exoten können Kommissionen einen Vorteil ergeben.

Insgesamt ist der Broker für durchschnittliche Kunden allerdings nicht günstig. Im Gegenteil ist er eher einer der teureren. Bei der Bewertung der Gebühren sollten Kunden beachten, dass sie bei einem NDD-Broker handeln und dieser anders arbeitet als Market Maker.

Swaps werden leider nicht einheitlich berechnet. Stattdessen müssen Trader bei jedem Währungspaar überprüfen, wie die Finanzierungskosten aktuell sind. Die Gebühren werden zudem jeden Tag gegen 0:00 Uhr neu berechnet. Etwas mehr Transparenz durch Einheitlichkeit wäre sicherlich wünschenswert. Derzeit sind die Swap-Gebühren allerdings fair.

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Versteckte Kosten gibt es bei Tickmill nicht

Versteckte Gebühren und zusätzliche Kosten könnten die Tickmill Erfahrungen von Kunden erheblich eintrüben. Glücklicherweise kommuniziert der Broker sehr klar, welche Gebühren für einen Trader anfallen könnten. Versteckte Kosten muss der Nutzer dabei nicht beachten.

Tickmill verfolgt bei Auszahlungen und Einzahlungen den strikten Grundsatz, dass diese kostenfrei sein sollen. Allerdings gibt es dabei auch eine Ausnahme: Wenn der Broker bemerkt, dass ein Kunde diese Möglichkeit ausnutzt und zu hohe Kosten verursacht, stellt er dem Trader Gebühren von 5,2 % in Rechnung. Allerdings gibt der Broker nicht an, ab wann er diesen Schritt in Erwägung zieht. Etwas mehr Transparenz wäre hier wünschenswert.

Der Broker behält sich grundsätzlich in seinen AGB auch die Möglichkeit vor, Inaktivitätsgebühren zu erheben. Allerdings sind diese auf der Webseite nicht aufzufinden – was jedoch laut AGB die Voraussetzung für die Erhebung ist. Trader müssen also vorsichtig sein und sollten bei Inaktivität mögliche Gebühren noch einmal beim Kundenservice erfragen. Bislang gibt es eine solche Gebühr jedoch nicht.

Bietet der Broker zusätzliche Dienstleistungen an, so kommuniziert er die Preise dafür sehr eindeutig. Ist ein Kunde nicht mehr qualifiziert, den Service kostenlos zu nutzen, so kann er den Dienst kündigen oder der Zugriff ist automatisch nicht mehr möglich. Diese Regelung gilt allerdings nur eingeschränkt für professionelle Kunden, sodass diese Dienste selbst kündigen sollten. In allen Fällen gibt der Broker die möglichen Gebühren jedoch sehr transparent an.

Tickmill Bewertung

An wen richtet sich Tickmill?

Tickmill hat keine spezielle Zielgruppe, sondern eignet sich für unterschiedliche Kundengruppen. Dadurch, dass der Broker ein spezielles Konto für VIP-Kunden anbietet und viele Dienstleistungen für Profis im Angebot hat, auf der anderen Seite Trading jedoch schon ab 100 Euro ermöglicht, ist eine eindeutige Zielgruppe nicht auszumachen.

Einsteiger erhalten bei Tickmill die Möglichkeit, bereits ab 0,1 Lot zu handeln. Außerdem leitet der Broker die Orders der Kunden an einen Liquiditätsgeber weiter. Das hat gerade für kleine Trader den Vorteil, dass ihre Positionen trotz des geringen Volumens erfüllt werden, ihr Broker jedoch zugleich keinen Interessenskonflikt wie ein Market Maker hat.

Außerdem bietet der Broker ein Demokonto an, in dem unerfahrene Händler das Trading üben können. Ergänzt wird das Angebot für Einsteiger durch viele Bildungsmaterialien und Analysen.

Profis profitieren hingegen von deutlich günstigeren Konditionen im VIP-Account. Institutionelle oder sehr ambitionierte Privatkunden können zudem sogar ihre eigene API-Schnittstelle nutzen. Wer also eine andere Trading-Software nutzen möchte, kann dies ohne Probleme tun. Zudem warten auf aktive Trader zahlreiche weitere Services, die das Trading verbessern können.

Ein großer Vorteil ist hier zudem auch, dass alle Arten des Tradings erlaubt sind, sodass weder Profis noch Einsteiger in ihrer Strategie beschränkt werden. So sind auch EAs oder Algorithmen für das Trading zugelassen, genauso wie alle Tradingstile.

Nicht völlig optimal geeignet ist der Broker hingegen für einige Gelegenheitstrader oder Spezialisten. Sie finden hier oft nicht die entsprechenden Basiswerte und handeln auch nicht unbedingt günstig.

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Service: Qualität und Erreichbarkeit des Services von Tickmill mit Höhen und Tiefen

Tickmill bietet grundsätzlich genügend Möglichkeiten der Kontaktaufnahme. Kunden stehen die folgenden Kontaktwege offen:

  • Kontaktformular mit Rückrufoption
  • E-Mail-Adresse
  • Büro und Hotline in London

Außerdem ist der Broker auch auf diversen Messen vertreten und lädt dorthin zu einem Kennenlernen ein.
Allerdings täuscht dies natürlich nicht darüber hinweg, dass der Broker für Kunden aus Deutschland nicht ganz optimal ist und keine Hotline mit deutscher Vorwahl anbietet. Dies bedeutet, dass der Kunde im Zweifel erhebliche Mehrkosten tragen muss, wenn er den Service anrufen möchte.

Dafür müssen wir in unserem Tickmill CFD Test leider einen Abzug geben. Auch wenn der Broker sichtlich bemüht ist, dass auch Kunden aus Deutschland kostenfreien Support genießen können, ist es einfach nicht das Gleiche, auf einen Rückruf zu warten, anstatt selbst die Hotline zu kontaktieren. Bei alltäglichen Problemen ohne Dringlichkeit ist dies zwar vielfach die angenehmere Variante, bei dringenden Fällen jedoch sicherlich nicht.

Die Kontaktzeiten sind jedoch grundsätzlich gut. Der Broker sichert zudem auch zu, dass Kunden innerhalb von 24 Stunden an Werktagen eine Antwort auf eine E-Mail erhalten. Wünschenswert wäre es jedoch sicherlich dennoch, wenn eine weitere Möglichkeit eines direkten Kontaktes gegeben wäre. Ein Live Chat würde diese Lücke ebenfalls füllen.

Dennoch ist die Supportqualität von Tickmill insgesamt gut. Der Kundenservice reagiert oft zeitnah und ist hilfreich und freundlich. Für den Notfall sollten Kunden von Tickmill jedoch gut genug englisch beherrschen, um direkt Kontakt aufnehmen zu können.

Tickmill Testbericht

Über Tickmill

In Deutschland zählt Tickmill zu den eher unbekannteren Brokern, sodass es sinnvoll ist, ihn noch einmal genauer vorzustellen. Tickmill ist als CFD-Anbieter international aktiv und wird in den folgenden Ländern reguliert:

  • Großbritannien
  • Zypern
  • Seychellen

Die Gruppe besteht aus drei unterschiedlichen Unternehmen: Tickmill UK Ltd (Sitz in London), Tickmill Europe Ltd (Sitz auf Zypern) und Tickmill Ltd (Sitz auf den Seychellen).

Auch die Zahlen, die der Broker inzwischen vorlegen kann, sind durchaus beachtlich. Die gesamte Tickmill-Gruppe kann mehr als 80.000 registrierte Kunden betreuen, die über 200.000 Konten nutzen. Insgesamt kümmern sich rund 150 Mitarbeiter um die hohe Qualität des Angebots. Der Broker konnte mehr als 130 Millionen Geschäfte ausführen.

Das Gesamthandelsvolumen im Jahr 2018 betrug 1,3 Billionen US-Dollar. Außerdem haben 45.100 neue Kunden ein Konto eröffnet, 38.533 davon führen ein aktives Handelskonto. Die Geschäftsführung bemängelt zwar Unsicherheiten durch den Brexit, das Unternehmen scheint darunter jedoch nicht zu leiden, sondern sehr gut zu wachsen.

Tickmill zählt in Großbritannien zu den größeren CFD-Anbietern, sodass sich durchaus auch Interviews und Neuigkeiten in der Fachpresse wiederfinden. Zugleich zählt der Broker zu den jüngeren CFD-Anbietern auf dem Markt. Passend dazu verrät das Unternehmen sein Alter auch nicht. Einen Hinweis gibt die CySEC-Lizenz, die im Jahr 2015 ausgestellt wurde.

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Für Kunden aus Deutschland gut geeignet?

Eines der Hauptprobleme bei vielen CFD-Brokern ist die Tatsache, dass sie oftmals nicht auf den deutschen Markt spezialisiert sind, weil sie nicht nur hier tätig sind und aus anderen Ländern stammen.
Auch in unsere Tickmill CFD Bewertung müssen wir einfließen lassen, dass der Broker nicht optimal auf Kunden aus Deutschland zugeschnitten ist. Am deutlichsten wird dies bei den Kontaktmöglichkeiten. Es kann im Ernstfall ein großer Nachteil sein, dass der Broker keine Hotline anbietet, die eine deutsche Vorwahl besitzt und von deutschen Servicemitarbeitern betrieben wird.

Nutzer sind somit letztlich dazu gezwungen, Englisch gut genug zu sprechen und zu verstehen, damit sie in Notfällen die englische Hotline nutzen können. Notwendig ist dies zudem auch, weil der Broker die rechtlichen Dokumente nicht in Deutsch bereitstellt. Auch dies ist ein Problem, wenn ein Trader die rechtlichen Bedingungen genau kennen will.

Die Übersetzung der Webseite ist immerhin im Großen und Ganzen sehr gut gelungen. Außerdem müssen Trader auch keine Sorge haben, dass sie durch den Brexit nicht mehr bei Tickmill handeln können. Vermutlich werden Kunden dann an die zypriotische Tochtergesellschaft weitergeleitet, sodass der Übergang wahrscheinlich keinen großen Bruch darstellen wird.

Für Kunden aus Deutschland ist der Broker damit also durchaus geeignet. Sie sollten jedoch für den Zweifelsfall gut genug Englisch sprechen, um sich verständigen zu können.

Tickmill Erfahrungsbericht

Demokonto bei Tickmill problemlos nutzbar

Ein Demokonto ermöglicht es, dass alle Trader sich eigene Tickmill CFD Meinungen bilden können. Es stellt die wesentlichen Funktionen zu den bei Tickmill üblichen Konditionen zur Verfügung und versucht dabei, den Handel so genau wie möglich nachzuempfinden. Das Besondere dabei ist allerdings, dass der Kunde nur mit Spielgeld handelt.

Dadurch ist es unkompliziert und vor allem ohne Risiko möglich, das Angebot von Tickmill so genau wie auf diese Art möglich zu testen. Das Demokonto hat dabei für den Broker auch immer das Ziel, mit Kunden in Kontakt zu kommen. CFD-Anbieter können so auf der einen Seite das Demokonto für sich sprechen lassen, auf der anderen Seite jedoch auch Werbung und Marketing zielgruppengerecht versenden.

Auch bei Tickmill ist es deswegen ebenfalls notwendig, dass Trader ihre E-Mailadresse und ihre Telefonnummer als Kontaktdaten hinterlegen und einer Kontaktaufnahme zustimmen. Diese Zustimmung kann nach EU-Recht jederzeit widerrufen werden.

Im Anschluss ist es unkompliziert möglich, dass Trader aus den Demokonto ein Echtgeldkonto machen. Dafür sind lediglich eine Einzahlung und die Verifizierung der Daten notwendig.

Lobenswert ist, dass Trader die Höhe des Spielgeldkapitals selbst auswählen können. Auf diese Weise können gerade Einsteiger sehr gut mit den Summen experimentieren, die sie später auch tatsächlich einzahlen möchten. So wird der Test noch aussagekräftiger.

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Bildungsmaterial bei Tickmill: Umfangreich aber größtenteils nicht auf Deutsch

Tickmill ist ohne Frage sehr daran interessiert, seine Kunden mit Weiterbildungsmaterial beim Trading zu unterstützen. Der Broker bietet viele unterschiedliche Materialien an, darunter:

  • Webinare und Seminare
  • eBooks
  • Video-Tutorials
  • Info-Grafiken und Analysen

Gerade an den Webinaren wird schnell deutlich, wie international der Broker aufgestellt ist. Letztlich bedeutet dies für Kunden aus Deutschland jedoch auch, dass das Angebot an Webinaren zwar sehr umfangreich ist, auf der anderen Seite in deutscher Sprache nur wenig geboten wird.

So findet innerhalb der nächsten vier Wochen nur ein Webinar auf Deutsch statt, aber dutzende in anderen Sprachen. Es ist zudem auch kein Seminar in Deutschland geplant. Deutlich aktiver scheint der Broker in Italien zu sein. Zumindest bietet er im gleichen Zeitraum drei italienischsprachige Webinare an.

Ein Großteil der Bildungsmaterialien wird zudem in englischer Sprache angeboten und ist nicht extra übersetzt. Nur teilweise stehen die eBooks auch auf Deutsch zur Verfügung. Die Übersetzung scheint jedoch nicht ganz tadellos zu sein, sodass es sich lohnen kann, die Bücher im Original zu lesen.

Insgesamt richtet sich der Broker mit den Bildungsmaterialien vor allem an Einsteiger. Die Analysen und Webinare sind hingegen auch für fortgeschrittenere Trader geeignet.

Tickmill Depot eröffnen

Service und zusätzliche Dienstleistungen von Tickmill

Bei den zusätzlichen Services bietet Tickmill durchaus einige Tools, die für erfahrene Trader und Einsteiger gleichermaßen interessant sein könnten. So bietet der Broker den Autochartist auch als Plugin für den MetaTrader 4 an. Er ist zudem auch in einer Web-Version erhältlich. Mit seiner Hilfe finden Trader die richtigen Signale deutlich schneller und zuverlässiger. Gerade Einsteiger profitieren von diesem zusätzlichen Service.

Eine weitere interessante Dienstleistung stellt für viele Trader der sogenannte StereoTrader dar. Er ist eine hochwertige Erweiterung des MT4. Die beliebte Trading-Plattform wird durch ihn um einige interessante Funktionen erweitert und kann so noch leistungsfähiger werden.

Außerdem können Nutzer bei einem Partner einen VPS einrichten und von einem deutlichen Rabatt profitieren. Interessant ist dieser Service für alle Trader, die automatisch handeln möchten und die AutoTrader auch dann laufen lassen wollen, wenn sie selbst offline sind. Zudem können die Ausführungsgeschwindigkeiten aufgrund der geografischen Nähe so teilweise verringert werden.

Ergänzt wird das Angebot von einigen üblichen Tools, wie Wirtschaftskalender, Forex-Rechner und andere kleinere Werkzeuge, die im Handelsalltag sehr wichtig sein können.

Damit bietet der Broker insgesamt gesehen durchaus eine interessante Auswahl, die vielen Tradern dabei helfen könnte, erfolgreicher zu handeln. Sowohl Einsteiger als auch Profis können von den Dienstleistungen profitieren. Es ist für die Services jedoch teilweise notwendig, ein aktiver Trader zu sein, um die Dienstleistungen kostenfrei in Anspruch nehmen zu können.

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Fazit: Erfahrungen mit Tickmill überwiegend positiv

Viele Trader werden in Tickmill einen Broker finden, der alle Bedürfnisse und Anforderungen abdeckt. Dabei erlaubt sich der CFD-Anbieter jedoch durchaus auch einige Schwächen. So zählt er in den Konten für durchschnittliche Anleger sicherlich nicht zu den günstigsten Anbietern. VIP-Kunden können zwar einen Großteil der Gebühren sparen, allerdings werden sie erst ab 50.000 Euro Einzahlung zugelassen – deutlich zu viel für die meisten Privatkunden.

Auf der anderen Seite wartet Tickmill mit vielen Services und Dienstleistungen auf und nutzt als Handelsplattform den beliebten MetaTrader 4. Zudem geht der Broker als NDD-Broker keine Gegenpartei zum Trader ein und unterliegt nicht wie Market Maker einem Interessenskonflikt. Schon allein deswegen fühlen sich viele Trader bei diesem Anbieter sicher. Ergänzt wird dies durch Lizenzen der FCA und der CySEC, die das CFD-Trading innerhalb der EU regeln.

Etwas bedauerlich ist, dass der Broker für Kunden aus Deutschland noch nicht optimal geeignet ist. Es ist jedoch bei dem rasanten Wachstum von Tickmill durchaus möglich, dass sich dies bald ändert. Wer Tickmill testen möchte, kann ein kostenfreies Demokonto nutzen und den Broker dort auf Herz und Nieren prüfen.

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Tickmill im Detail

  • Konto ab:
    100€
  • Metatrader:
  • Brokereigene Software:
  • Trading App:
  • Weiterbildungsangebot:
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