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Aktiendepot Vergleich 2019 – Das beste Aktiendepot unter einer Vielzahl an Brokern finden!

Aktiendepot Vergleich 2019 – Das beste Aktiendepot unter einer Vielzahl an Brokern finden!

Mit unserer Hilfe den besten Online Broker finden

Unser großer Aktiendepot Vergleich hilft Ihnen dabei, sich aus der Vielzahl der unterschiedlichen Brokern denjenigen auszusuchen, der für sie am besten ist. Unser Ziel ist es, Ihnen die besten Online Broker vorzustellen, sodass Sie in der Lage sind, jenen Broker für sie zu wählen, der optimal zu ihnen und ihrer Geldanlage passt.

Dafür beleuchten wir die Broker auf unterschiedliche Eigenschaften und können so einen transparenten und übersichtlichen Vergleich der verschiedenen Online Broker bieten. Auf diese Weise erhalten Sie einen schnellen Überblick über Broker, die für Sie infrage kommen und können direkt einschätzen, welche Qualitäten der Broker besitzt.

  • Große Anzahl von Brokern auf dem Markt
  • Preisunterschied bis zu mehreren Hunderte Euro jährlich
  • Viele Broker mit bestimmter Zielgruppe
  • Keinen großen Wert auf Prämien legen
1.
99/100
Punkten
DEGIRO Highlights
  • Günstigstes Preismodell für viele Zielgruppen
  • Zugriff auf 50 Handelsplätze
  • besonders günstige Preise
DEGIRO Aktien Erfahrungen
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64% verlieren Geld
2.
97/100
Punkten
eToro Highlights
  • Anfänger können TopTrader kopieren
  • Profis profitieren von Beteiligung
  • Regulierung durch FCA und CySEC
eToro Aktien Erfahrungen
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CFD Service - 75% verlieren Geld
3.
96/100
Punkten
XTB Highlights
  • Herausragendes Angebot bei Kryptowährungen
  • Marktausführung oder Instant
  • Guter Support
XTB Aktien Erfahrungen
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CFD-Service - 79% verlieren Geld
4.
95/100
Punkten
Flatex Highlights
  • Zahlreiche ETF-Sparpläne
  • Kostenfreie flatex-Akademie
  • Handeln für 5,90 Euro
Flatex Aktien Erfahrungen
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CFD-Service - 78,6% verlieren Geld
5.
93/100
Punkten
OnVista Highlights
  • Nur fünf Euro je Transaktion im Festpreis-Depot
  • Sparpläne und Derivate im Angebot
  • Finanzportal mit vielen Informationen und Echtzeitkursen
OnVista Aktien Erfahrungen
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CFD Service - 77,8% verlieren Geld
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Gebühren wichtigster Posten?

Kunden, die ein Depot suchen, lassen sich häufig vor allem von den Gebühren leiten. Da dieses Vorgehen bei aktiven Händlern mehrere Hundert Euro sparen kann, ist dies durchaus legitim. Nutzer sollten dabei aber vor allem darauf achten, dass der Broker für den eigenen Handelsstil günstig ist.

So profitieren Anleger, die eine Buy and Hold-Strategie verfolgen, deutlich eher von wegfallenden Depotgebühren als von sehr günstigen Transaktionsgebühren.

Für Kleinanleger ist es hingegen sehr wichtig, wenn die Gebühren auch bei einem geringen Handelsvolumen in einem sinnvollen Maßstab sind.

Anleger, die hohe Volumen handeln, profitieren hingegen davon, wenn die Transaktionskosten bereits bei geringen Beträgen gedeckelt sind oder sie Flat-Fees nutzen können.

Ebenfalls sehr stark vom Anlagestil abhängig sind Zusatzgebühren. So können Nutzer, die alle Geschäfte online abwickeln, deutlich günstiger handeln. Wer hingegen Papierausdrucke erhalten möchte, an Aktionärsversammlungen teilnehmen möchte oder auch über das Telefon handelt, muss mit deutlichen Mehrkosten rechnen.

Um einen Broker zu finden, der für den eigenen Handelsstil am besten geeignet ist, ist es sinnvoll, auszurechnen, welche Gebühren durchschnittlich jährlich anfallen würden, wenn der Anleger so weiter handelt wie zuvor. Wichtige Posten sind dabei:

  • Transaktionsgebühr je Handel
  • Anfallende Servicegebühren
  • Depotführungsentgelt

Für viele Nutzer, die sich für einen Online Broker entscheiden, wird die Transaktionsgebühr den größten Posten ausmachen. Zum Depot Vergleich ist es sinnvoll, wenn Nutzer nicht nur ein Durchschnittsvolumen berechnen, sondern die Volumina möglichst genau in die Rechnung einfließen lassen. Es können bedeutende Unterschiede bestehen, wenn die Mindest- und Maximalsummen bei den Trades nicht erreicht werden.

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Servicelevel entscheidet häufig vor einem Aktiendepot Vergleich

Klassische Filialbanken mit Brokerage-Angebot vertreten immer noch ein sehr klassisches Geschäftsmodell. Kunden können sich dort über für sie passende Finanzprodukte beraten lassen und kaufen Wertpapier oftmals nur nach Absprache mit ihrem persönlichen Berater.

Inzwischen gibt es unter den Brokern einige Anbieter, die sich primär über ihre Gebührenstruktur definieren lassen. So existieren Discount-Broker, die sehr günstigen Handel zu Festpreisen anbieten. Bei ihnen ist die Auswahl jedoch oftmals relativ eingeschränkt.

Auf der anderen Seite finanzieren Filialbanken ihren Beratungsservice über höhere Gebühren. Grundsätzlich würde also eine faire Betrachtung der Gebühren in einem Depotvergleich auch beinhalten, ob ein Broker zugleich auch eine Beratung anbietet – solange diese möglichst unabhängig ist und Berater nicht für bestimmte Abschlüsse belohnt werden.

Allerdings zeigt sich in vielen Tests auch, dass die Beratung bei vielen Filialbanken nicht all zu hochwertig ist. Es bestehen zwar auch hier rühmliche Ausnahmen, letztlich können Anleger jedoch ihrem Bankberater oftmals nur eingeschränkt vertrauen.

Die Mehrkosten bei Filialbanken können sich dennoch lohnen. Wer auf den Bankberater nicht verzichten möchte und in Honorarberatung keine Alternative sieht, die Erreichbarkeit vor Ort schätzt oder alle Finanzprodukte aus einer Hand haben möchte, fühlt sich bei einer Filialbank oft so wohl, dass die gesparten Gebühren unwichtig sind.

Service entscheidend bei Aktiendepot Vergleich

Seriosität als wichtigstes Entscheidungskriterium

Auf den ersten Blick erscheint es als Selbstverständlichkeit, dass es sich bei einem Broker um ein seriöses Unternehmen handelt. Allerdings gab es in den letzten Jahren immer wieder Berichte über Anbieter, die ihre Kunden nicht ausschließlich fair behandelt haben. Diese Problematik tritt allerdings vor allem im Rahmen von Finanzderivaten auf, sodass Kunden dort besonders aufmerksam sein sollten.

Vor allem bei unbekannten Anbietern sollten Nutzer den Hintergrund des Unternehmens beleuchten. Discountbroker waren bei Markteintritt beispielsweise auch unbekannt und überraschten mit günstigen Gebühren. Dennoch haben beide Broker sich auf dem Markt als vertrauenswürdige Partner behauptet.

Kunden aus Deutschland können aus vielen hochwertigen Unternehmen wählen, sodass es nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist, auf Anbieter aus dem Ausland zurückzugreifen. Zum einen ist die BaFin als eine der strengere Finanzaufsichten bekannt und schreckt Betrüger schon allein durch den recht hohen Aufwand für eine Lizenz ab. Zum anderen ergeben sich somit keine steuerlichen Komplikationen.

Nutzer sollten zudem stets darauf achten, dass der Broker einen guten Ruf genießt und im besten Fall als Marke bereits bekannt ist. Ist der Anbieter beispielsweise in unserem Online Depot Vergleich genannt, stehen die Chancen sehr gut, dass es sich um ein seriöses Unternehmen handelt. Größe und Bekanntheit sind natürlich kein unumstößliches Kriterium für Qualität. Allerdings haben große Broker bei Skandalen umso mehr zu verlieren.

64% verlieren Geld

Wichtiger Faktor: Zu welchen Börsen und Finanzprodukten hat ein Anleger Zugang?

Anleger, die eine breite Diversifizierung anstreben oder auch riskantere Finanzprodukte handeln möchten, sollten im Blick behalten, wie umfangreich der Zugang zu diesen Produkten ist. Hier zeigen sich im Aktiendepot Vergleich oftmals sehr große Unterschiede.

Bei der Anzahl der angebotenen Handelsplätzen ist es oftmals besonders sinnvoll, auf eine ausreichende regionale Verteilung zu achten. Ein gut diversifiziertes Aktienportfolio beinhaltet zwangsweise viele Regionen und Sektoren, sodass ein Zugang zu den wichtigsten Börsen der Welt unabdingbar ist.

Eine Ausnahme dieser Regel können Portfolios sein, die einen Schwerpunkt auf ETFs oder aktive Fonds legen. Hier ist dann entscheidend, mit wie vielen Fondsgesellschaften der Broker zusammenarbeitet, um günstige Konditionen bieten zu können. Wer bereits bestimmte Produkte im Hinterkopf hat, sollte den Anbieter konkret auf diese prüfen.

Für Kleinanleger kann das Angebot von Sparplänen entscheidend sein. Anleger, die schrittweise investieren, sollten ihren zukünftigen Broker speziell auf die Auswahl in diesem Bereich prüfen. Es gibt Sparpläne für

  • Aktien
  • Fonds und ETFs
  • Zertifikate

Alle Nutzer, die häufiger auch riskanter traden oder ihr Portfolio über Derivate absichern möchten, sollten einen Blick auf den Zugang zu den spezifischen Börsen oder außerbörslichen Handel werfen. Auch hier gibt es einige Broker, die beim Handel von Zertifikaten, Futures, Optionen und Optionsscheinen ein deutlich breiteres Angebot bieten können als die Konkurrenz.

Nicht für jeden Anleger muss ein möglichst breites Angebot im alltäglichen Handel entscheidend sein. Ein Broker sollte jedoch niemals begrenzen.

Breites Angebot im Aktiendepot Vergleich

Benutzerfreundlichkeit und Service wichtig für Handelserfolg

Ein wichtiger Faktor, der von vielen Nutzern jedoch nicht ausreichend beachtet wird, ist die Benutzerfreundlichkeit der Handelsplattform. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass sich ein Anleger bei einem bestimmten Anbieter wohlfühlt und alle Möglichkeiten findet und kennt, die dieser bietet.

Vor allem die Einsteigerfreundlichkeit einer Handelsplattform ermöglicht es, dass Nutzer sich direkt beim Handel wohlfühlen. Ohnehin sind das Design und die Benutzerführung für viele Kunden ein entscheidender Faktor.

Grafische Aspekte sorgen dafür, dass sich Interessenten tatsächlich für einen Broker entscheiden. Dass sich Kunden jederzeit zurechtfinden und schnell zu den von ihnen gewünschten Funktionen finden, ist von großer Wichtigkeit und letztlich auch ein sehr wichtiges Qualitätskriterium.

Für viele Kunden ist es wichtig, dass es neben den reinen Online-Kommunikationswegen auch weitere Möglichkeiten gibt, die Bank und vor allem den Support zu kontaktieren. Sollten technische Schwierigkeiten aufseiten des Kunden oder des Brokers auftreten, müssen Verkäufe dennoch möglich sein. Ein telefonisches Tradings Desk ist dementsprechend unabdingbar.

Auch bei kleineren Problemen oder Verständnisfragen ist es sehr sinnvoll, wenn Nutzer sich unkompliziert an den Service wenden können. Es ist wichtig, dass Direkt-Banken diese Möglichkeit ausreichend bieten. Doch auch Filialbanken sind in der Pflicht, auf eine andere Art der Informationsvermittlung ausreichend zu reagieren.

64% verlieren Geld

Ein guter Broker ist nicht zwangsläufig für jeden geeignet

Mittlerweile ist der Markt für Broker sehr groß und vielseitig. Daraus folgt auch, dass einige Anbieter konkrete Nischen bedienen, die möglicherweise nicht für jeden relevant sind. Vor allem sollten Nutzer aber beachten, dass sich ein Großteil der Broker in verschiedene Sparten einteilen lässt.

So gibt es beispielsweise Discount-Broker, die sehr günstigen Handel anbieten, die Auswahl jedoch immer noch recht begrenzt halten. So haben Kunden inzwischen deutlich mehr Handelsplätze zur Auswahl, allerdings sind nach wie vor nicht alle Finanzprodukte im Angebot, die von Kleinanlegern nachgefragt werden. Gerade Sparpläne sind hier oft eingeschränkt zu finden.

Auf der anderen Seite gibt es auch Broker, die vor allem eine große Auswahl an unterschiedlichen Finanzderivaten im Angebot haben. Sie bieten dann auch häufig gesonderte Handelsplattformen und -bedingungen für Profis oder sehr aktive Nutzer an. Sie sind natürlich für fortgeschrittene Trader sehr gut geeignet und weniger spezialisierte Broker können für diese Zielgruppe oftmals kein vergleichbares Angebot bieten.

Andere Broker richten sich hingegen speziell an Anfänger und Kleinanleger. Dabei ist es jedoch selten der Fall, dass sie im Vergleich zu anderen Brokern einen tatsächlichen Mehrwert bieten können. Es kann auch für Einsteiger durchaus sinnvoll sein, dass der Broker sich eher an Fortgeschrittene richtet und beispielsweise umfangreiche Webinare anstatt Grundlagen-Tutorials anbietet.

Vor allem im Bereich der Transaktionskosten ergeben sich oftmals große Unterschiede, die nicht unwesentlich von den jeweiligen Zielgruppen abhängen. Broker, die für einen Kleinanleger sehr günstig sein können, sind für einen Anleger mit hohem Handelsvolumen unter Umständen viel zu teuer.

Es gibt gute Broker für Anfänger und Fortgeschrittene

Prämien vernachlässigbar

Viele Broker arbeiten vor allem mit Wechselprämien, die Anleger dann erhalten, wenn sie mit ihrem Depot umziehen. Auch Nutzer, die erstmals ein Aktiendepot eröffnen, werden gelegentlich mit Prämien geködert. Möglich sind beispielsweise:

  • kostenlose Orders
  • höhere Zinsen auf ein angeschlossenes Tagesgeldkonto
  • hochwertige Sachprämien

Wer einen Blick auf die Kostenstruktur der Depots wirft, für die solche Werbeprämien angeboten werden, wird jedoch feststellen, dass sie nicht zu den günstigsten Angeboten auf dem Markt zählen.

Das bedeutet, dass es sich finanziell oftmals nur dann lohnt, solche Prämien zu nutzen, wenn der Nutzer mittelfristig erneut das Depot wechselt. Derartige Strategien rentieren sich letztlich finanziell jedoch kaum. In den meisten Fällen bleiben Kunden letztlich bei einem bestimmten Anbieter hängen. Der Vorteil der Prämie ist dann schnell ausgeglichen oder kehrt sich sogar um.

Wahrscheinlich ist dies auch deswegen der Fall, weil alle Kunden eines Brokers letztlich die Werbeprämien der Neukunden finanzieren müssen. Das erlaubt fast zwangsläufig keine sehr schlanke Kostenstruktur.

Eine Prämie für Neukunden kann bei einem Broker also auf den ersten Blick sehr attraktiv wirken, entpuppt sich oftmals jedoch bei langfristiger Nutzung eher als teuer.

Eine Ausnahme können natürlich FreeTrades sein, die sich auf bestimmte Produkte beziehen. Hierbei handelt es sich oftmals um Produktwerbung, die auch durch den Emittenten finanziert wird, sodass die Kosten nicht oder nur zu einem geringen Teil durch den Broker selbst getragen werden müssen.

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An welche Zielgruppe richtet sich der Broker?

Um einen fairen Aktiendepot-Vergleich durchzuführen, sollten Nutzer sich auch immer darüber im Klaren sein, dass sich Broker teilweise an verschiedene Zielgruppen richten. Es gibt viele Generalisten, jedoch auch einige Spezialisten.

So haben Discount-Broker oft ein vergleichsweise enges Angebot. Es eignet sich für Anleger, die die Werte handeln möchten, die am häufigsten von deutschen Kunden gehandelt werden und der Service ist eingeschränkt. Dafür sie die Gebühren hierfür sehr günstig.

Auf der anderen Seite gibt es Broker, die einen Schwerpunkt auf weitere Finanzprodukte in Form von Derivaten legen und in diesem Bereich eine sehr große Auswahl und gute Handelsbedingungen bieten, zugleich jedoch dem Aktienhandel weniger Aufmerksamkeit bieten.

Wichtig sind zudem oft auch die Grenzen bei den Provisionen. Einige Broker richten sich bewusst an Nutzer mit hohen Handelsvolumina und verlangen eine hohe Mindestprovision und begrenzen die Orderkosten gleichzeitig früh.

Andere wiederum richten sich eher an Sparer und Kleinanleger. Bei ihnen ist dann die Auswahl an Sparplänen besonders groß und es werden vor allem Produkte angeboten, die sich auch mit recht wenig Erfahrung vergleichsweise sicher handeln lassen.

Manche Broker versuchen sich im Aktiendepotvergleich vor allem dadurch von anderen Anbietern abzugrenzen, indem sie besonders modern auftreten. Dies spiegelt sich dann auch in unkonventionellen Produkten wider.

Gibt es Demokonten, Musterdepots oder Watchlists?

Gerade für Einsteiger kann es sehr sinnvoll sein, verschiedene Broker zu vergleichen, indem sie Demokonten und Musterdepots ausprobieren können. Leider ist dieses Angebot unter Brokern für den Aktienhandel nicht so weit verbreitet wie für spezialisierte Anbieter von Finanzderivaten oder Währungshandel.

Ein solches Demokonto kann jedoch verhindern, dass Nutzer den falschen Broker wählen. Auch heute noch bieten einige Nutzer Handelsplattformen an, die ihren Namen kaum verdienen und kaum besser sind als der Standard zur Jahrtausendwende. Viele der Kunden wissen nicht, dass sie so rückständige Handelsplattformen bei Brokern nicht hinnehmen müssen.

Musterdepots sind zudem für viele Einsteiger ein sehr guter erster Schritt in den Aktienhandel. Sie können so erst einmal in Ruhe Erfahrungen sammeln, bevor sie sich dazu entschließen, ihr Geld zu investieren. Manche Broker bieten diese Möglichkeit unabhängig von der Nutzung eines Depots, allerdings sind es nicht viele.

Eine Watchlist ist bei vielen Banken erhältlich, oftmals sogar ohne Eröffnung eines Depots und den entsprechenden Zusatzkosten. Zudem gibt es auch Finanz-Websites, die diese Funktion bieten. Die Qualität kann jedoch recht unterschiedlich sein. So erlauben manche beispielsweise Alarmfunktionen per SMS, andere wiederum nicht einmal per E-Mail. Dies kann ein wichtiges Merkmal sein und Anleger, die Watchlists intensiv nutzen, sollten sich die Funktionen genauer ansehen, bevor sie sich für einen Broker entscheiden.

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Sind Broker aus dem Ausland eine gute Wahl?

Das Internet und die Globalisierung führen dazu, dass viele Kunden Broker aus dem Ausland kennen und auch als Anbieter in ihrem Broker Vergleich in Betracht ziehen. Durch die Bestimmungen innerhalb der EU kann jeder in der EU regulierter Anbieter auf dem deutschen Markt aktiv werden.

Es hat allerdings durchaus Nachteile, wenn der Broker seinen Sitz nicht in Deutschland hat und von der BaFin reguliert wird.

Von großer Bedeutung ist dabei die steuerliche Behandlung der Einnahmen. Deutsche Broker können durch einen Freistellungsauftrag verhindern, dass Quellensteuer abgeführt wird, wenn der Freibetrag noch nicht erreicht ist. Auf diese Weise sparen sich zumindest Kleinanleger oder Anleger mit langer Haltedauer in der Regel die Steuern auf ihre Gewinne, ohne diese zurückfordern zu müssen.

Außerdem hat die BaFin als Finanzaufsicht vor allem für deutsche Kunden die folgenden Vorteile:

  • Ansprechpartner im gleichen Land
  • deutsches Recht gilt
  • Deutsch ist die Vertragssprache

Das führt im Falle eines Konfliktes dazu, dass es oftmals deutlich leichter ist, ihn entweder beizuliegen oder seine Rechte einzufordern.

Bei einem ausländischen Broker müssen Nutzer beachten, dass sie unter Umständen nicht so streng reguliert werden, wie in Deutschland. Oder es besteht eine Rechtsunsicherheit durch politische Veränderungen wie dem Brexit. Ebenso ist es dann deutlich komplizierter, einen kompetenten Anwalt zu finden.

Zudem ist einer der größten Nachteile im Brokervergleich die Tatsache, dass die Quellsteuer üblicherweise automatisch abgeführt wird und es oft vergleichsweise kompliziert und aufwändig ist, sie zurückzuerhalten.

Orderaufgabe kann von großer Wichtigkeit sein

Es gibt verschieden Möglichkeiten, eine Order auszugestalten und sie an den Broker zu übermitteln. Entsprechend vielseitig sind die Optionen, die ein Kunde bei unterschiedlichen Brokern hat. Auch wenn sich ein gewisser Standard hinsichtlich der Orderzusätze etabliert hat, gibt es einige Abweichungen, die jedoch ein Grund dafür sein können, einen Broker zu wählen oder ihn abzulehnen.

Grundsätzlich sollten Anleger immer mindestens zwei Möglichkeiten haben, ihre Order aufzugeben. Auf diese Weise sind sie dennoch auf der sicheren Seite, wenn eine der Optionen ausfällt. Das bedeutet konkret, dass Kunden zum einen online Akten handeln können, zum anderen sollte das Depot jedoch auch telefonisch gemanagt werden können.

Nur so bleiben Anleger im Falle eines Internet-Ausfalls handlungsfähig und können dennoch auf ihr Depot zugreifen. Dies sollte auch für Gelegenheitshändler wichtig sein, da es für sie ähnlich wichtig ist, ihre Wertpapiere dann zu verkaufen, wenn sie sie auch verkaufen möchten, und nicht erst später. Einige Broker bieten diese Möglichkeit nicht, sodass Anleger diese Option immer prüfen sollten.

Es gibt zudem auch einige Anleger, die es bevorzugen, ihre Order generell per Telefon aufzugeben. Für sie ist es entscheidend, dass dies günstig möglich ist. Bei vielen Brokern verdoppeln die Zusatzgebühren der telefonische Orderaufgabe die gesamten Transaktionskosten.

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Auszeichnungen und Testberichte helfen beim Aktiendepotvergleich

Gerade Einsteiger haben häufig Probleme damit herauszufinden, welche Broker besser sind als andere. Da sie keine Vorstellung davon haben, was ein sehr guter Broker bietet und wie viel er kostet, ist ein Broker Vergleich wichtig. Viele erfahren so zudem erst, welche Anbieter es auf dem Markt überhaupt gibt.

Viele Anbieter werben mit ihren Auszeichnungen. Für viele Kunden kann dies durchaus ein guter Hinweis auf die Qualität geben. Allerdings müssen Interessenten immer auch wachsam und misstrauisch bleiben. So gibt es viele Broker, die mit Awards werben, die viele Jahre alt sind – ein Zeichen dafür, dass sie inzwischen nicht mehr mit der Konkurrenz mithalten können.

Auf der anderen Seite sollten Nutzer immer auch Seriosität und der Reputation des Auszeichnenden beachten. Es gibt sicherlich Awards mit mehr Bedeutung und andere, die vergleichsweise leicht zu erreichen sind. Vor allem die Fachzeitschriften gelten dabei als Institutionen, die recht objektive und sinnvolle Testkriterien nutzen.

Optimalerweise sollte eine Auszeichnung auch auf unterschiedliche Zielgruppen eingehen. Ein Broker, der für wohlhabende aktive Trader optimiert ist, ist möglicherweise für einen Kleinanleger, der seine ersten Schritte macht, deutlich weniger gut geeignet.

Herausragende Qualität ist also auch bei einem Vergleich von Aktiendepots letztlich auch eine Frage der Zielgruppe und ihrer Bedürfnisse.

Auswahl an Finanzderivaten für risikoaffine Anleger wichtig

Für einige Anleger kann es bei einem Aktiendepot-Vergleich ebenfalls von großer Bedeutung sein, ob der Broker Zugang zu ausreichend unterschiedlichen Finanzderivaten ermöglicht. Sie gestatten es in der Regel, Wertpapiere gehebelt zu handeln und sind so in der Lage, Gewinne – aber auch Risiko – deutlich steigen zu lassen.

Finanzderivate sind entsprechend beliebt unter sehr risikoaversen Anlegern. Auf der anderen Seite können sie auch genutzt werden, um das Depot abzusichern und so das Risiko sogar senken. Allerdings bietet nicht jeder Broker Finanzderivate in größerem Umfang ab.

Weniger betroffen sind in der Regel Produkte, die an der Börse gehandelt werden können. Sie werden von so gut wie allen Brokern auf dem deutschen Markt angeboten. Deutlich komplizierter ist es hingegen, wenn die Finanzderivate nur von den Emittenten erworben werden können und nicht standardisiert sind.

Deswegen kann es für Anleger mit entsprechender Risikoneigung sehr sinnvoll sein, einen Blick auf Emittenten und Market Maker zu werfen, mit denen der Broker zusammenarbeitet. Die Unterschiede sind zwischen den Brokern oft sehr groß. Eine breite Auswahl geht häufig Hand in Hand mit vielen interessanten Sonderangeboten, sodass es sich lohnen kann, darauf von Beginn an zu achten.

Diese Erweiterung des Produktportfolios ist allerdings weitaus weniger relevant, wenn Nutzer ohnehin nicht an Finanzderivaten interessiert sind, bzw. keine handeln möchten, die nicht an der Börse gelistet werden können.

Etwas problematisch ist allerdings für Interessenten sicherlich, dass gerade die nicht börsengehandelten Papiere in einem Broker Test üblicherweise nicht behandelt werden. Eine Auskunft darüber gibt jedoch die Auswahl an Direkthändlern und Partnern.

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Mobile Umsetzung der Handelsplattform wird immer wichtiger

Für viele Kunden ist es inzwischen sehr wichtig, dass sie auch von unterwegs auf ihr Aktiendepot zugreifen können. Allerdings sind noch nicht alle Broker ausreichend auf diese Zielgruppe vorbereitet. So gibt es immer noch einige Anbieter, die gar keine App anbieten oder keinen Handel darüber ermöglichen.

Nutzer, die bereits wissen, dass sie ihre Wertpapiere auch von unterwegs verkaufen oder kaufen möchten, sollten sich deswegen bei einem Broker Vergleich auch dieses Merkmal genauer ansehen.

Die Qualität der Apps ist zudem teilweise sehr unterschiedlich. Benutzerfreundlichkeit ist sicherlich ein sehr wichtiges Merkmal. Auf der anderen Seite sind Zuverlässigkeit und Sicherheit jedoch die wichtigsten Eigenschaften, die die App mitbringen sollte.

Wir sind bei der Bewertung der Broker App allerdings häufig vor das Problem gestellt, dass eine App auf einem Smartphone zuverlässig funktioniert, auf einem anderen Gerät hingegen nicht. Deswegen ist es wichtig, die Testberichte zu den jeweiligen Brokern in den Software-Stores von Apple und Google einzusehen.

Hier finden sich in der Regel einige Erfahrungsberichte und Bewertungen, die es erleichtern einzuschätzen, welche Vorteile und Schwächen eine App hat. Hieran wird häufig auch ersichtlich, wie ernst Broker Kritik nehmen, wie schnell sie Probleme beheben können und wie gut der Kundenservice ist.

Nicht direkt offensichtliche Gebühren können zur Kostenfalle werden

Aktionäre müssen sich über eventuell Folgekosten ihrer Anlage im Klaren sein. Einige Broker erheben in vielen Fällen Zusatzgebühren, die unmittelbar mit den Wertpapieren zusammenhängen. Darunter fallen beispielsweise:

  • Auszahlungen von Dividenden
  • Teilnahme an Aktionärsversammlungen
  • Ausstellen/Umschreiben von Namensaktien

Je nach Anbieter können die Kosten dafür auch völlig entfallen oder bedeutende Mehrkosten zur Folge haben. Gerade Anleger, die direkt in Aktien investieren, müssen also die Gebühren für diese Servicedienstleistungen im Blick behalten, um nicht von ihnen überrascht zu werden.

Die meisten Vergleiche von Brokern oder Aktiendepots lassen diese Gebühren jedoch häufig unerwähnt. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass es einen Großteil der Kunden nur peripher betrifft. Kleinanleger sind oftmals eher in Fonds oder ETFs investiert, Anleger mit größeren Positionen treffen die Gebühren meist nicht so stark.

Gerade Auszahlungen von Dividenden können jedoch zu einer Kostenfalle werden. Gerade bei Zahlungen in Fremdwährungen wird ein Großteil des Gewinns bei einigen Brokern als Gebühr einbehalten. Nutzer, die sich für eine Dividendenstrategie entschieden haben, sollten deswegen darauf achten, dass dieser Service vom Broker sehr günstig angeboten wird.

Generell ist es empfehlenswert, sich das Preis-Leistungsverzeichnis genau durchzulesen. Es gibt durchaus noch andere Stellen, an denen Broker ihre Kunden zur Kasse bitten können, die nicht bei jedem Broker zu Mehrkosten führen. Vor allem Bescheinigungen, Zusendungen von Dokumenten per Post und andere Servicedienstleistungen lassen sich Broker häufig entlohnen.

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Wie wichtig ist die Versorgung mit Informationen und Bildungsmaterial?

Bei vielen Brokern ist das Angebot an Informationen und Fortbildungsmaterial faktisch nicht vorhanden. Dies kann in manchen Fällen auch ein Geschäftsmodell sein. Discount-Broker beispielsweise sparen Ausgaben, wo sie können, um auf diese Weise möglichst günstige Gebühren an Kunden weiterzugeben.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Broker, die sehr viel Wert darauflegen, ihre Kunden möglichst umfangreich zu informieren. Dieser Service wird von einigen Nutzern sehr geschätzt. Auf der einen Seite kann dies der Zugang zu umfangreichen Informationen sein, die exklusiv durch den jeweiligen Broker zur Verfügung gestellt werden. Beliebt sind in diesem Zusammenhang vor allem:

  • Marktausblicke
  • Analysen von Werten oder Märkten
  • Einschätzungen von Aktiengesellschaften oder Marktstimmungen

Eine weitere Möglichkeit sind Webinare und andere Weiterbildungsmaterialien, durch die Nutzer grundlegendes oder auch tiefergehendes Wissen erhalten und die von erfahrenen Anlageberatern oder Analysten entwickelt werden.

Manche Broker versorgen ihre Kunden auch mit Analysen von Dritten. Vor allem auch im Rahmen von Handelssignalen ist dies Variante durchaus üblich.

Wie wichtig diese Informationen für einen Anleger sind, ist eine sehr individuelle Frage. Letztlich lassen sich unabhängige Analysen und Berichte vergleichsweise günstig auch aus anderen Quellen beziehen. Auf der anderen Seite ist so auch deutlich leichter, die Qualität zu sichern. Unabhängigkeit ist gerade bei der Informationsversorgung sicherlich nicht ganz optimal.

Deswegen sollte diesem Bereich sicherlich keine zu hohe Priorität zugeteilt werden. Einige der hochwertigeren Angebote sind jedoch fraglos ein zusätzliches Argument für Interessenten.

Weitere Angebote des Unternehmens

Viele Broker arbeiten vor allem mit Wechselprämien, die Anleger dann erhalten, wenn sie mit ihrem Depot umziehen. Auch Nutzer, die erstmals ein Aktiendepot eröffnen, werden gelegentlich mit Prämien geködert. Möglich sind beispielsweise:

  • kostenlose Orders
  • höhere Zinsen auf ein angeschlossenes Tagesgeldkonto
  • hochwertige Sachprämien

Wer einen Blick auf die Kostenstruktur der Depots wirft, für die solche Werbeprämien angeboten werden, wird jedoch feststellen, dass sie nicht zu den günstigsten Angeboten auf dem Markt zählen.

Das bedeutet, dass es sich finanziell oftmals nur dann lohnt, solche Prämien zu nutzen, wenn der Nutzer mittelfristig erneut das Depot wechselt. Derartige Strategien rentieren sich letztlich finanziell jedoch kaum. In den meisten Fällen bleiben Kunden letztlich bei einem bestimmten Anbieter hängen. Der Vorteil der Prämie ist dann schnell ausgeglichen oder kehrt sich sogar um.

Wahrscheinlich ist dies auch deswegen der Fall, weil alle Kunden eines Brokers letztlich die Werbeprämien der Neukunden finanzieren müssen. Das erlaubt fast zwangsläufig keine sehr schlanke Kostenstruktur.

Eine Prämie für Neukunden kann bei einem Broker also auf den ersten Blick sehr attraktiv wirken, entpuppt sich oftmals jedoch bei langfristiger Nutzung eher als teuer.

Eine Ausnahme können natürlich FreeTrades sein, die sich auf bestimmte Produkte beziehen. Hierbei handelt es sich oftmals um Produktwerbung, die auch durch den Emittenten finanziert wird, sodass die Kosten nicht oder nur zu einem geringen Teil durch den Broker selbst getragen werden müssen.

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Fazit: Aktiendepot hinsichtlich der eigenen Vorlieben und Eigenschaften vergleichen

Der Markt für Broker ist inzwischen sehr groß und divers geworden. Erfreulich daran ist, dass somit fast jede Zielgruppe in der Lage ist, einen Anbieter zu finden, der den eigenen Ansprüchen optimal gerecht wird.

Auf der anderen Seite sorgt dies jedoch auch dafür, dass die Vergleichbarkeit auf den zweiten Blick nicht immer unkompliziert möglich ist. Nutzer müssen deshalb vor allem ihre eigenen Bedürfnisse ermitteln und im Hinterkopf behalten.

In unserem Vergleich verschiedener Aktiendepots versuchen wir zu ermitteln, welcher der Broker für bestimmte Zielgruppen besonders hochwertige Dienste anbietet, und arbeiten natürlich auch heraus, welcher der Broker für die meisten Anleger besonders günstig sein wird, den besten Service oder das breiteste Handelsangebot hat.

Auf dieser Grundlage basiert unser Ranking, das jedoch nicht für jeden anderen Anleger genauso gelten muss. Wir laden deshalb jeden Interessenten dazu ein, sich bei uns über die jeweiligen Anbieter noch weiter zu informieren und so eine fundierte Entscheidung zu treffen.

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