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DEGIRO
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DEGIRO Erfahrungen - Kostenmodell und Auswahl des Brokers mit Meinungen und Bewertung im Test!:

Jeder Anleger, der eine neuen Broker sucht, wird früher oder später auf den niederländischen Anbieter DEGIRO stoßen. Kaum ein Online Broker kommt an die günstigen Preise des Unternehmens heran. Seitdem das Unternehmen 2014 den Markt betrat, ist es eine feste Größe unter den Online Brokern und erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit.

Im Rahmen unseres Online Broker Vergleichs stellen wir die Gebühren sowie Handelsbedingungen von DEGIRO vor. Wir untersuchen die DEGIRO Erfahrungen von Kunden und Fachpresse und haben im Angebot auch einige kleinere Schwächen gefunden.

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DEGIRO Stärken und Schwächen
  • Günstigstes Preismodell für viele Zielgruppen
  • Handel über eigene Plattform
  • Zugriff auf 50 Handelsplätze
  • besonders günstige Preise
  • Keine Sparpläne

Welche Gebühren erhebt DEGIRO?

DEGIRO ist für viele Zielgruppen einer der günstigsten Broker auf dem Markt. Aufgrund der geringen Mindestprovision machen vor allem Kleinanleger mit DEGIRO Erfahrungen, die positiv verlaufen. Aktien können über Xetra bereits ab 2 Euro zzgl. 0,026 % Orderprovision gehandelt werden.

Doch selbst Orders von 10.000 Euro sind bei DEGIRO noch günstiger als bei vielen anderen Brokern, je nach Handelsplatz hat DEGIRO sogar die preiswertesten Angebote. Gedeckelt wird das Maximum bei Xetra auf 30 Euro.

Deutlich teurer ist der Handel an anderen Börsen. Frankfurt kostet 7,50 Euro + 0.098% des Ordervolumens. Im Ausland lässt es sich allerdings ebenfalls recht günstig handeln. In den meisten EU-Ländern ist der Handel ab 5 Euro sowie 0,058 % möglich. Darunter fallen Börsen aus

  • Österreich und Schweiz
  • Benelux-Staaten
  • Skandinavien

US-Aktien können Anleger ab 0,50 Euro zuzüglich 0,004 USD je Aktie handeln. ETFs können DEGIRO-Kunden weltweit für 2 Euro zuzüglich 0,038 % des Ordervolumens handeln – wenn sie nicht zu den kostenfreien Angeboten gehören.

Für einen Anleihenhandel werden in Deutschland 5 Euro zuzüglich 0,058 % verlangt. Wer weniger Volumen handeln möchte, erhält die Anleihen im europäischen Ausland möglicherweise günstiger. Er zahlt hier lediglich 2 Euro und 0,068 %.

Optionen und Futures können Kunden ab 0,90 Euro je Kontrakt handeln (Eurex).

DEGIRO kann sich also wirklich damit schmücken, einer der günstigsten Broker am deutschen Markt zu sein. Nutzer bezahlen bei sämtlichen Finanzprodukten im Vergleich geringe Gebühren.

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Verlangt Degiro versteckte Gebühren?

Die meisten Anleger machen mit Degiro Erfahrungen, die überwiegend positiv verlaufen. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass der Anbieter alle Informationen und Gebühren offenlegt und die Anleger dementsprechend wissen, worauf sie sich einlassen. Allerdings kann es je nach Nutzung durchaus dazu kommen, dass es Gebühren gibt, über die sich der Anleger zu Beginn nicht im Klaren war.

Zudem kann die tatsächliche Gebührenstruktur dadurch etwas komplizierter erscheinen, dass der Broker inzwischen fünf unterschiedliche Konten anbietet. Letztlich sind die Konditionen jedoch sehr ähnlich.

Nutzer sollten jedoch beachten, dass Dividenden und Kupons im Custody-Konto nicht kostenfrei bearbeitet werden. Ein weiterer zusätzlicher Kostenpunkt kann der Handel an ausländischen Börsen sein. Degiro erhebt hier eine Fair-Use-Gebühr, die nur dann anfällt, wenn ein solcher Handelsplatz auch tatsächlich in Anspruch genommen wurde. Diese werden jedoch vergleichsweise präsent behandelt und können kaum als versteckte Kosten bezeichnet werden.

Nutzer finden alle Gebühren für Dienstleistungen und Services im Preisverzeichnis. Relevant könnte für einige Anbieter sein, dass ein Depotübertrag in beide Richtungen nicht kostenfrei ist, sondern mindestens zehn Euro je Position kostet. Der interne Depotübertrag mit Kosten von 7,50 Euro könnte ebenfalls Gebühren verursachen, die Kunden überraschen.

Wer Dienstleistungen anfragen möchte, die nicht im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind, kann den Support kontaktieren und sich dort verbindlich informieren.

DEGIRO Gebühren

Wie groß ist die Auswahl bei DEGIRO?

Ein aussagekräftiger DEGIRO Test muss natürlich die Auswahl beachten, die der Broker seinen Anlegern zum Handeln zur Verfügung stellt. Nachdem DEGIRO mit einem vergleichsweise kleinen Umfang gestartet ist und somit den Ruf hatte, nur für bestimmte Zielgruppen geeignet zu sein, hat sich dies inzwischen gewandelt.

Nun können Kunden an mehr als 50 Handelsplätzen handeln. Anleger haben auf die größten Börsen der Welt Zugriff, auch wenn der Fokus hierbei klar auf der westlichen Welt liegt. Sie können dementsprechend vor allem in Europa und Nordamerika verschiedene Handelsplätze nutzen. Auch Australien, Hong Kong, Tokio sowie Singapur sind vertreten.

Auch bei den Finanzprodukten erhalten Anleger Zugriff auf die meisten Produkte, für die sich Privatanleger in der Regel interessieren. Der Broker ermöglicht sogar den Handel mit zahlreichen Finanzderivaten wie CFDs, Zertifikate, Futures oder Optionen. Teilweise sind Transaktionen auch OTC möglich.

DEGIRO bietet rund 200 ETFs kostenfrei an. Das Angebot erstreckt sich dabei vor allem auf ETFs von Lyxor und iShares. Kleinanleger und Sparer müssen allerdings die Einschränkung hinnehmen, dass DEGIRO bislang noch keine Sparpläne anbietet. Die Kosten sind zwar bei größeren Handelsvolumen oftmals nicht größer als für einen Sparplan üblich, allerdings ist die Handhabung deutlich unbequemer.

Mit der Einschränkung bei Sparern wird DEGIRO somit die meisten Privatanleger vollständig zufriedenstellen können. Die Auswahl wurde deutlich erweitert und DEGIROs Programm kann jetzt auch mit der von größeren Anbietern mithalten.

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Über DEGIRO – handelt es sich um einen seriösen Broker?

DEGIRO ist mit dem Ziel gestartet, Privatkunden dieselben Konditionen zu bieten wie institutionellen Anlegern. Deshalb bezeichnet sich das Unternehmen als erster Großhandelsbroker für Privatanleger.

Der Markteintritt erfolgte 2013 in den Niederlanden, in Deutschland ist der Broker seit 2014 aktiv. Nutzer Insgesamt ist DEGIRO inzwischen in 18 Ländern Europas aktiv. Im Jahr 2018 nutzen mehr als 350.000 Nutzer ein DEGIRO Depot.

Dabei unternimmt das Unternehmen viel dafür, dass die DEGIRO Erfahrungen der Kunden jederzeit zufriedenstellend verlaufen und sowohl Kundendaten als auch -gelder sicher sind. Das Unternehmen ist allerdings keine Bank wie viele herkömmliche Online Broker. Stattdessen handelt es sich um ein Investmentunternehmen, das auch als solches bei der niederländischen Behörde für Finanzmärkte autorisiert wird.

Dementsprechend hat DEGIRO auch nicht die Verpflichtung, Mitglied einer Einlagensicherung nach europäischen Standards zu sein. Das Unternehmen hält auch kein Bargeld der Kunden. Stattdessen werden Überweisungen direkt in einen Geldmarktfonds investiert, der so risikoarm wie möglich ist.

Das Geld der Kunden lagert also bei Dritten und ist somit vor Gläubigern von DEGIRO geschützt, sollte der Insolvenzfall eintreten. Dennoch will möglicherweise nicht jeder Investor diese Art der Absicherung nutzen. Kunden können deshalb auch andere Finanzinstrumente auswählen oder das Geld zurückfordern.

Ist Degiro seriös?

Service und Qualität der Handelsplattform überzeugend

DEGIRO hat seine Handelsplattform selbst entwickelt und verbessert diese stetig. Die Handelsplattform steht sowohl für den Desktop als auch als DEGIRO App für Smartphone oder Tablet zur Verfügung. Ziel der Handelsplattform war es, eine möglichst intuitive Bedienung zu ermöglichen, ohne dabei die Möglichkeiten der Kunden zu beschränken.

Die besondere Herausforderung ist dabei natürlich auch, dass sich DEGIRO an sehr unterschiedliche Zielgruppen richtet. Es will sowohl für Kleinanleger als auch für Trader eine geeignete Handelsplattform bieten, die sämtliche Funktionen hat.

Nach vielen DEGIRO Erfahrungen ist dies dem Unternehmen auch durchaus gelungen. Die Tests der meisten Kunden verlaufen positiv und viele Trader wollen gar keine andere Handelsplattform mehr nutzen.

So bietet DEGIRO auch die Möglichkeit, die Ordertiefe bis zu 5 Ebenen einzusehen. Kunden müssen diese Informationen jedoch natürlich nicht nutzen oder aufrufen. Anleger können

  • ihr Portfolio überwachen,
  • Transaktionen durchführen,
  • Watchlists erstellen.

DEGIRO hat in seiner Handelsplattform viele kleine Funktionen untergebracht, die sich beim praktischen Handel als außerordentlich nützlich erweisen.

Anleger, die keine Lust haben, selbst auszurechnen, wie viele Wertpapiere sie von ihrem Budget in einer Fremdwährung erwerben können, haben die Möglichkeit, einen festen Betrag einzugeben. DEGIRO führt die Order dann so aus, dass der Betrag möglichst genau erreicht wird. Zur besonders schnellen Ordereingabe steht die Quickorder auf jeder Seite der Handelsplattform zur Verfügung.

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An welche Zielgruppe richtet sich DEGIRO?

DEGIRO hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele unterschiedlichen Kunden einen passenden Service anzubieten. Und tatsächlich eignet sich der Broker für viele unterschiedliche Nutzergruppen.

Semi-professionelle Trader sowie sehr aktive Anleger profitieren von den günstigen Gebühren, den vielen Handelsplätzen und den zahlreichen unterschiedlichen Finanzprodukten. Sie finden in der Handelsplattform zudem viele Möglichkeiten, Charts zu analysieren, und können zudem sehr schnell mit DEGIRO handeln.

Durchschnittliche Privatanleger profitieren hingegen nicht unwesentlich von den günstigen Gebühren. Auch sie haben genügend Auswahl bei den Handelsplattformen. Das eigene Portfolio lässt sich zudem breit und kostengünstig mit ETFs diversifizieren. Bei rund 200 ETFs ermöglicht der Broker sogar einen kostenfreien Trade im Monat.

Auch Kleinanleger und Sparer können den Dienst gut nutzen. Durch den geringen Mindestbetrag rentiert sich der Wertpapierhandel deutlich schneller als bei anderen Anbietern. Leichte Abschläge erhalten die Niederländer in unserem DEGIRO Test allerdings aufgrund der fehlenden Sparpläne. Für viele Kleinanleger sind sie immer noch die beste Möglichkeit, um regelmäßig Gebühren anzusparen.

Nutzer sollten allerdings entweder bereits Erfahrungen im Handel gesammelt haben, mithilfe eines Honorarberaters anlegen oder aber bereit sein, sich unabhängig von DEGIRO umfassend zu informieren. Das Angebot richtet sich an Anleger, die wissen, was sie tun, und bereit sind, das volle Risiko zu tragen. Bildungsmaterialien oder ausgeklügelte Schutzmechanismen gibt es hingegen nicht.

Wertpapierhandel mit Degiro rentiert sich schnell

Welche Produkte und Angebote hat DEGIRO noch im Programm?

DEGIRO beschränkt sich auf das Wesentliche: den Handel mit Wertpapieren und Finanzderivaten. Nutzer können aus einer breiten Palette von unterschiedlichen Produkten wählen und haben Zugang zu den wichtigsten Handelsplätzen.

Darüber hinaus hat das Unternehmen jedoch letztlich keine anderen Finanzprodukte im Angebot. Nutzer, die Angebote wie Tagesgeld, Festgeld, Girokonto und andere Produkte aus einer Hand nutzen möchten, werden somit bei DEGIRO nicht glücklich.

Dies gilt umso mehr, weil Kunden auch nicht davon ausgehen können, dass sich dieser Umstand über kurz oder lang ändern wird. Der Online Broker ist als Investmentunternehmen autorisiert, nicht als Bank. Dementsprechend dürfte DEGIRO diese Produkte zumindest aus eigener Hand gar nicht anbieten.

Solange das Unternehmen keine Bankenlizenz erhält, wäre nur eine Vermittlung anderer Dienstleister möglich. Einige der direkten Konkurrenten gehen diesen Weg. Allerdings zeigt DEGIRO in dieser Hinsicht keinerlei Ambitionen. Interessenten sollten also davon ausgehen, dass sich der Broker auch weiterhin auf sein Kerngeschäft konzentriert.

Letztlich wird auch nur so die günstige Kostenstruktur des Unternehmens möglich. Der Nutzer muss keine Girokonten oder andere vergleichsweise wenig einträgliche Finanzprodukte durch das Online-Brokerage „querfinanzieren“. Auf diese Weise kann er die Transaktionsgebühren sehr eng kalkulieren und somit sehr günstige Konditionen anbieten. Würde er sich hingegen auch auf viele andere Finanzprodukte konzentrieren, würde er deutlich mehr in Infrastruktur, Vertrieb und Expertise seiner Angestellten investieren müssen.

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Prämienprogramme und Services von DEGIRO

DEGIRO bietet keine Wechselprämie oder andere Vergünstigungen, wenn Anleger ein Depot wechseln oder mit einem bereits bestehenden Depot zu ihnen umziehen. Das Unternehmen ist dafür bekannt, seine Kostenstruktur so eng wie möglich zu halten und im Gegenzug auf die Neukundenwerbung mit besonderen Prämien zu verzichten. Letztlich sollen Preise und Qualität im Handel Anleger überzeugen.

Damit grenzt sich DEGIRO natürlich auch gegen das Gros der Filialbanken ab, die ebenfalls Online Brokerage bieten und vor allem Neukunden günstige Konditionen bieten.

Bei den zusätzlichen Services versucht DEGIRO ebenfalls, die Kosten für alle so fair und gering wie möglich zu halten. So sind beispielsweise in der Standard-Version Kurse vieler Handelsplätze nicht in Echtzeit verfügbar, sondern 15 Minuten verzögert. Es ist jedoch möglich, Realtime-Kurse gegen eine monatliche Gebühr zu buchen. Ohne Zusatzgebühren erhalten Kunden die Kurse aus:

  • CHI-X und CME
  • Frankfurt
  • Amsterdam, Brüssel, Lissabon und Paris

Darüber hinaus bietet das Unternehmen letztlich keine Zusatzservices. Das ermöglicht es dem Kunden auf der anderen Seite natürlich auch, weitere Services von Drittanbietern zu nutzen sowie diese völlig frei durchzuführen.

Der Kundenservice bei DEGIRO ist für eine Direktbank relativ typisch. Nutzer könne ein recht umfangreiches Hilfecenter nutzen, um sich ihre Fragen selbst zu beantworten. Außerdem können sie deutschsprachigen Support per Telefon oder E-Mail nutzen. Die DEGIRO Erfahrung mit dem Kundenservice verläuft üblicherweise sehr positiv.

Prämienprogramme & Services bei DEGIRO

Erfahrungen mit DEGIRO überwiegend positiv

DEGIRO hat sich auf dem Markt mit Kampfpreisen etabliert. Natürlich wurde das Unternehmen dadurch gerade von Privatkunden zu Beginn durchaus kritisch gesehen. Vor allem auch der „Ersatz“ der Einlagensicherung durch den Geldmarktfonds ist für viele deutsche Kunden ein ungewöhnlicher Gedanke.

Gerade sicherheitsbewusste Anleger ist die Handhabung dieses Thema immer noch etwas unheimlich, obwohl es natürlich in der Praxis keine Nachteile geben dürfte und derzeit kein Grund besteht, eine baldige Insolvenz von DEGIRO anzunehmen.

Bei den meisten Anlegern und auch in der Fachpresse konnte DEGIRO sich somit auch den Ruf erarbeiten, ein zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner zu sein, der nicht nur die Kosten klein hält, sondern auch in der Lage ist, hochwertigen Wertpapierhandel anzubieten.

In vielen Tests der renommierten Fachzeitschriften darf der Broker dementsprechend auch nicht mehr fehlen. Vor allem die Gebühren, aber auch das stimmige Gesamtpaket führt dazu, dass DEGIRO dabei durchaus begeistern kann. Gerade im Broker Vergleich mit Filialbanken hat das Unternehmen oftmals die Nase vorne.

Es gibt jedoch auch einige härtere Konkurrenten, die sich durch eine ähnlich breite Auswahl sowie günstige Transaktionskosten auszeichnen. Dennoch ist DEGIRO mehrfach ausgezeichnet. Unter anderem wählte das Handelsblatt das Angebot 2017 und 2018 zum besten Onlinebroker. Auch die Euro am Sonntag empfahl den Broker vor allem für aktive Trader und Investoren.

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Die verschiedenen Kontomodelle und Optionen bei DEGIRO

Im Laufe der Zeit ist auch das Angebot von DEGIRO deutlich komplexer geworden. Anleger müssen sich inzwischen bei verschiedenen Merkmalen entscheiden, wie genau ihre Degiro Erfahrungen aussehen sollen.

Eine wichtige Unterscheidung besteht zwischen dem Custody und dem Basic-Account. Der Basic-Account ist das Standard-Kontomodell, von dem aus auch die Profile Active oder Trader genutzt werden können. Nutzer können dabei auch die folgenden Services nutzen:

  • Debit Geld
  • Debit Wertpapiere
  • Derivatehandel

Im Custody-Profil sind diese Produkte hingegen nicht verfügbar und auch eine Umwandlung in Active und Day Trader-depot ist nicht möglich. Die Konditionen und Gebühren unterscheiden sich zudem leicht. So sind beispielsweise Dividenden- und Kuponverarbeitungen nicht kostenfrei. Das Custody-Profil hat für sicherheitsbewusste Anleger den Vorteil, dass die Verwahrung der Wertpapiere von den anderen DEGIRO-Kunden getrennt ist.

Im Active-Account können Kunden alle Leistungen des Basic-Profils nutzen. Darüber hinaus ist die Nutzung von Debit Geld mit bis zu 50 % der verfügbaren Margin möglich. Im Rahmen des Active-Profils sind es 100 %. Es handelt sich dabei um einen Wertpapierkredit.

Weder im Custody- noch im Basic-Account ist der Handel mit Derivaten möglich.

Insgesamt sind die verschiedenen Account-Modelle nicht ganz leicht zu verstehen. Auf der DEGIRO-Webeseite gibt es in den FAQ jedoch eine Tabelle, die die Unterschiede schnell verdeutlicht.

DEGIRO Kontomodelle

Sicherheit bei Degiro

Einige Interessenten beäugen Degiro eher kritisch. Das hängt zum einen damit zusammen, dass der Broker keine Geschäftsstelle betreibt und zudem ein eher ungewöhnliches Geschäftsmodell nutzt. Es ist eine Investment-Firma, keine Bank mit entsprechender Regulierung. Dennoch müssen Anleger keine Sorge um ihr Geld haben. DEGIRO darf keine Kundengelder in der eigenen Bilanz halten oder für eigene Investments nutzen.

Der Broker unterliegt dennoch der niederländischen Finanzmarktbehörde AFM. Außerdem ist DEGIRO Teil einer Einlagensicherung, die Investments eines Kunden bis zu 20.000 Euro schützt.

Grundsätzlich ist jedoch der Cash Fund für Anleger deutlich wichtiger. DEGIRO überweist das Kapital der Kunden üblicherweise in einen Cash Fund mit Beteiligung auf den Namen des Kunden. Wenn Degiro insolvent werden sollte, würden diese Anteile dennoch weiterhin dem Kunden gehören. Darüber hinaus hält Degiro Aktien und Anleihen, Geldmartkfonds und Derivate getrennt.

Das größte Risiko für Anleger ist also letztlich, dass der Geldmarktfonds stark im Wert schwankt oder sogar deutliche Verluste verzeichnet. Es handelt sich jedoch grundsätzlich um einen Fonds mit sehr geringem Risiko, sodass dies nicht unbedingt wahrscheinlich ist. Ein Restrisiko bleibt jedoch, wie bei jeder Geldanlage.

Grundsätzlich mag es für einige Anleger eine ungewöhnliche Vorstellung sein, dass das Geld in einen Fonds investiert ist. Unsicherer ist diese Methode jedoch nicht.

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Wie gut ist der Broker für Kleinanleger und Anfänger geeignet?

Degiro ist für Kleinanleger und Einsteiger mit Abstrichen gut geeignet. Vor allem die Gebührenstruktur sorgt dafür, dass Anleger hier deutlich günstiger handeln können als bei den meisten anderen Brokern, die auf dem deutschen Markt aktiv sind. Gerade Kleinanleger können davon profitieren, dass keine Mindestprovision existiert und sie somit schon für etwas mehr als zwei Euro über XETRA handeln können.

Ein Nachteil ist sicherlich die Tatsache, dass der Broker keine Sparpläne anbietet. Damit kann ein DEGIRO Test für Kleinanleger natürlich nicht vollständig zufriedenstellend ausfallen. Die Möglichkeit, Sparpläne abzuschließen, ist für viele Anleger sinnvoll, weil sie nur mit Sparraten ein Vermögen aufbauen können.

Auf der anderen Seite ist die Minimalgebühr für den Aktien- und ETF-Handel über einige der Marktplätze so gering, dass es sich schnell lohnen kann, nicht über Sparpläne zu investieren, sondern stattdessen quartalsweise das Ersparte in einer Summe zu investieren. Bei kluger Nutzung und etwas höherem Kapital können Anleger also durchaus den gleichen Effekt erzielen, ohne mehr ausgeben zu müssen.

Anleger, die von ihrem Broker Informationen benötigen, um beim Handel keine oder kaum Fehler zu machen, sind bei DEGIRO nicht gut aufgehoben. Die Weiterbildung seiner Händler sieht Degiro nicht als seine Aufgabe.

DEGIRO Kleinanleger

Was unterscheidet DEGIRO von anderen Brokern?

DEGIRO macht im Vergleich zur Konkurrenz einiges anders. Der Broker ist als Discount-Broker gestartet und hat aus diese Zeit seine extrem günstige Gebührenstruktur behalten können. Im Broker Vergleich sind die Degiro Erfahrungen sicherlich nicht immer tadellos. Selbst Kunden, die kleinere Schwierigkeiten hatten, sehen aufgrund der günstigen Gebühren jedoch darüber hinweg.

Es zeichnet sich zudem immer mehr ab, dass der Broker durchaus noch mehr plant. So richtet er sich inzwischen nicht nur an Anleger, sondern auch gezielt an Trader. Fünf unterschiedliche Account-Modelle bieten dementsprechend auch kaum andere Broker. DEGIRO richtet sich also immer stärker an Trader, zusätzlich zu „normalen“ Privatanlegern.

Es gibt in Deutschland nur wenige Anbieter, die als Broker für Anleger und Trader gleichermaßen geeignet sind. Degiro schlägt damit also eine Brücke zwischen zwei Welten. Es ist allerdings leider nicht problemlos möglich, zwischen den Account-Typen zu wechseln. Dennoch grenzt sich Degiro auf diese Weise von anderen Discount-Brokern ab. Konkurrenten wie beispielsweise Flatex haben nach wie vor hauptsächlich Privatanleger im Fokus haben.

DEGIRO geht natürlich auch mit seiner Art der Einlagensicherung einen anderen Weg. Als Investmentunternehmen erwirbt der Kunde Anteile an einen Fonds und DEGIRO hält das Geld nicht selbst. In der Praxis fällt dies jedoch nicht auf.

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Fazit: Broker glänzt im DEGIRO Test mit günstigsten Konditionen.

DEGIROs Stärke auf den ersten Blick ist ohne Frage das günstige Kostenmodell. Auf dem zweiten Blick überzeugt der Broker allerdings auch mit einer sehr guten und breiten Auswahl an unterstützten Handelsplätzen und Wertpapieren. Auch der Service ist bei DEGIRO im Rahmen einer Direktbank sehr gut.

Der Broker erlaubt sich somit nur wenige Schwächen, die zudem in der Regel nicht ins Gewicht fallen werden. Anleger, die sich auf den Handel mit Wertpapieren konzentrieren möchten, erhalten die besten Bedingungen.

Dennoch hat natürlich auch DEGIRO einige Eigenschaften, die nicht bei jedem Anleger auf Gegenliebe stoßen. So ist der Broker für Sparer fast ungeeignet, da die Niederländer auf Sparpläne völlig verzichten. Auch die Lösung, dass Nutzer direkt in einen Geldmarktfonds investieren und der Broker die Gelder nicht direkt lagert, ist für einige Anleger ein Ausschlusskriterium.

Dies kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Broker zu den günstigsten Online Brokern auf dem deutschen Markt zählt und die meisten Anleger im Gegenzug auf nichts verzichten müssen.

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DEGIRO im Detail

  • Konto ab:
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  • Trading App:
  • Weiterbildungsangebot:
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